Leicht verspätet wünsche ich euch noch Frohe Ostern und hoffe, dass ihr die Feiertage gut verbracht habt. Wir hatten hier das extremste April-Wetter, das ich in meinen kurzen Leben habe erleben dürfen. Es gab alles: von Sonnenschein, über Sturm, bis zu Gewitter und Schneefall. Eben hat es wieder gedonnert und geblitzt und gleichzeitig schneit es und der Wind pfeift um unser Haus. Vor einer halben Stunde hat die Sonne noch fast hinter den Wolken hervorgeblitzt.
Gerade wegen dieses Wetters war das heurige Osterfest aber besonders gemütlich. Mit viel daheim auf der Couch herumlümmeln und mit Freunden gemütlich zusammen zu sitzen.
Und eigentlich wollte ich nette Germteighäschen als Geschenk mitbringen - leider wurden es eher Osterquasimodos - geschmeckt haben sie trotzdem. Beim nächsten Mal forme ich halt lieber nur Osterschnecken.
Meine Mama hat mir noch den Tipp gegeben, dass sie die Form besser behalten, wenn man sie zwei Mal gehen lässt und erst dann formt und am Ende noch mit Eiweiß einpinselt - statt nur mit Milch, wie ich es getan habe. Beim nächsten Mal dann halt...
Grundsätzlich wollte ich hier ja nur die gelungenen Versuche zeigen, aber so habt ihr wenigstens was zu lachen :)
Einen schönen Wochenstart in eine verkürzte Arbeitswoche.
Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps für mich, was hier schief gegangen ist (zumindest optisch) und wie ich das beim nächsten Mal vermeiden kann.
Rezept für ca. 10 Osterhäschen:
Zutaten:
200ml Milch
120g Butter
40g brauner Zucker
350g glattes Mehl
150g Vollkornmehl
1 Prise Salz
1 Packerl Trockengerm
1 Schuß Rum
2 Eier
Rosinen
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Rührschüssel
1 Mixer mit Knethaken
2 Backblech + Backpapier
1 Teigunterlage
1 Backrohr
1 Geschirrtuch
Anleitung:
Die Milch in einem kleinen Kochtopf erwärmen, Butter zugeben und ebenfalls schmelzen lassen.
Die Milch-Buttermischung sollte lauwarm sein.
Mehl, Salz und Trockengerm in einer Schüssel vermengen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Rum unterrühren.
Alles miteinander vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Die Rührschüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einer warmen Stelle ca. 30min gehen lassen.
Nach den 30min den Teig noch einmal kneten und dann ca. 1/3 vom Teig abtrennen. Aus der Hälfte ca. 10 kleine Kügelchen für die "Blume" (=Hasenschwänzchen) formen. Aus der anderen Hälfte tropfenförmige Hasenköpfe formen und die Ohren mit einer Schere einschneiden.
Die anderen 2/3 des Teigs ausrollen, so dass er ca. 20cm breit ist. und so hoch wie möglich, ohne dass er reißt. Jetzt die Teigoberfläche mit Milch bepinseln und (wirklich!) großzügig mit Zucker und Zimt bestreuen. Dann mit einem nassen, kalten Messer ca. 2 cm Streifen schneiden und zu Schnecken aufrollen. Auf zwei mit Backpapier belegten Backblechen auflegen und etwas auseinander drücken, so dass das Ende der Schnecke die Vorderfüße des Hasen darstellen. Dann Schwänzchen und Köpfchen aufsetzen und leicht festdrücken.
Jetzt die Häschen noch einmal 15min gehen lassen.
Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Die Häschen mit je einem Rosinenauge versehen und mit Eiklar einpinseln (ich hatte leider nur mehr Milch und daher sind meine Häschen etwas farblos geworden). Wer mag, kann die Häschen auch noch mit etwas Hagelzucker verzieren.
Dann für ca. 15-20min ins Backrohr geben bis die "Haserl" goldbraun sind. Herausnehmen, auskühlen lassen. Die Osterhasen noch mit Schleifen verzieren und verschenken. Oder selber essen... :)
Frohe Ostern!
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Montag, 6. April 2015
Samstag, 27. Dezember 2014
Apfel-Gewürz-Zucker (apple pie flavoured sugar)
Leicht verspätet stelle ich euch noch mein heuriges Weihnachtsmitbringsel - für liebe Tanten, Cousinen, usw. - vor. Geht schnell, riecht gut (die ganze Wohnung hat den ganzen Abend unglaublich lecker nach Apfel gerochen), schmeckt gut und wer es nicht mag, kann es auch gleich wieder weiterschenken. Ein kleines Geschenk ganz nach meinem Geschmack. Und ich hab natürlich auch was davon, weil für mich ist sich natürlich auch noch ein kleines Gläschen ausgegangen.
Sweet Paul nennt das Ganze übrigens "Apple pie flavoured sugar" und hat mich zu dem Mitbringsel inspiriert (Vielen Dank dafür!). Ich hab noch ein paar zusätzliche Gewürze zugefügt und etwas weniger Muskat und Piment verwendet. Aber lest selbst und probiert!!
Rezept für ca. 2 kleine Gläser à 45ml:
Zutaten:
Schalen von ca. 6 mittleren Äpfeln
1/2 Espressolöffel Zimt
1/2 Espressolöffel Bourbon-Vanillezucker
1 Messerspitze Muskat
1 Messerspitze Ingwer
1 Messerspitze Piment
1 Messerspitze Kardamom
10 Espressolöffel weißer Zucker
Werkzeug:
1 Backrohr
1-2 Backbleche
1 Pfannenwender
1 Mörser + Stößel
ev. kleiner Trichter
kleine Marmeladengläser (ca. à 15ml) mit Deckel
Anleitung:
Äpfel schälen (mit dem restlichen Äpfeln zB Apfelmus machen) und auf 1-2 Backbleche gleichmäßig verteilen. Bei ca. 100 Grad ca. 15min bei Umluft ins Backrohr geben. Immer wieder das Backrohr kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dann das Rohr ausschalten und das Blech bei geöffnetem Backrohr auskühlen lassen. Wenn die Schalen noch nicht ganz cross sind, das ganze noch einmal wiederholen.
Dann die getrockneten Schalen in einen Mörser geben und mit dem Stößel so fein wie möglich reiben. Es sollte ein feines Pulver entstehen, ohne größere "Flankerl". Dann die Gewürze und den Zucker zugeben und mit einem Löffel gut verrühren. Nach belieben Abschmecken. Ingwer macht schnell zu scharf und bei zu viel Muskat, Piment oder Zimt schmeckt es etwas hantig. Anschließend in trockene kleine Marmeladengläser füllen, eventuell mit Hilfe eines kleinen Trichters, damit nicht zu viel daneben fällt.
Deckel fest auf das Marmeladenglas schrauben und hübsch verzieren.
Frohes Verschenken oder selbst Verspeisen!
Schmeckt unglaublich lecker zu heißer Milch (einfach einen TL Apfel-Gewürz-Zucker in eine Tasse heiße Milch rühren), auf Grieskoch, auf diversen Kuchen, auf säuerlichen Apfelspalten, auf Kaiserschmarren, auf Palatschinken, auf Milchreis, zu Naturjoghurt, uvm.
Sweet Paul nennt das Ganze übrigens "Apple pie flavoured sugar" und hat mich zu dem Mitbringsel inspiriert (Vielen Dank dafür!). Ich hab noch ein paar zusätzliche Gewürze zugefügt und etwas weniger Muskat und Piment verwendet. Aber lest selbst und probiert!!
Rezept für ca. 2 kleine Gläser à 45ml:
Zutaten:
Schalen von ca. 6 mittleren Äpfeln
1/2 Espressolöffel Zimt
1/2 Espressolöffel Bourbon-Vanillezucker
1 Messerspitze Muskat
1 Messerspitze Ingwer
1 Messerspitze Piment
1 Messerspitze Kardamom
10 Espressolöffel weißer Zucker
Werkzeug:
1 Backrohr
1-2 Backbleche
1 Pfannenwender
1 Mörser + Stößel
ev. kleiner Trichter
kleine Marmeladengläser (ca. à 15ml) mit Deckel
Anleitung:
Äpfel schälen (mit dem restlichen Äpfeln zB Apfelmus machen) und auf 1-2 Backbleche gleichmäßig verteilen. Bei ca. 100 Grad ca. 15min bei Umluft ins Backrohr geben. Immer wieder das Backrohr kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dann das Rohr ausschalten und das Blech bei geöffnetem Backrohr auskühlen lassen. Wenn die Schalen noch nicht ganz cross sind, das ganze noch einmal wiederholen.
Dann die getrockneten Schalen in einen Mörser geben und mit dem Stößel so fein wie möglich reiben. Es sollte ein feines Pulver entstehen, ohne größere "Flankerl". Dann die Gewürze und den Zucker zugeben und mit einem Löffel gut verrühren. Nach belieben Abschmecken. Ingwer macht schnell zu scharf und bei zu viel Muskat, Piment oder Zimt schmeckt es etwas hantig. Anschließend in trockene kleine Marmeladengläser füllen, eventuell mit Hilfe eines kleinen Trichters, damit nicht zu viel daneben fällt.
Deckel fest auf das Marmeladenglas schrauben und hübsch verzieren.
Frohes Verschenken oder selbst Verspeisen!
Schmeckt unglaublich lecker zu heißer Milch (einfach einen TL Apfel-Gewürz-Zucker in eine Tasse heiße Milch rühren), auf Grieskoch, auf diversen Kuchen, auf säuerlichen Apfelspalten, auf Kaiserschmarren, auf Palatschinken, auf Milchreis, zu Naturjoghurt, uvm.
Donnerstag, 28. August 2014
Zwiebelschmalz (vegetarisch)
Letzten Sommer war ich zu Gast bei lieben Freunden in Bern und bekam neben tollen Stadtführungen täglich auch noch das großartigste Frühstück serviert. Neben leckerem Schweizer Käse und anderen Leckereien gab es ein selbstgemachtes vegetarisches Zwiebelschmalz, das es mir sofort angetan hatte. Ich liebe Grammelschmalz, allerdings sollte man es wohl nicht zu oft konsumieren und das Zwiebelschmalz kommt geschmacklich ziemlich nahe an das "Original" heran. Naja... auch vegetarisches Zwiebelschmalz sollte man nicht zu oft konsumieren, aber das schlechte Gewissen fühlt sich dann etwas weniger schlimm an. Wenn es doch bloß nicht so lecker wäre!
Hier gibt's also die Variante des vegetarischen Zwiebelschmals meiner lieben Gastgeber.
Rezept für 2-3 kleine Marmeladengläser:
Zutaten:
150ml Sonnenblumenöl
250g Kokosfett
1 TL Salz
1 TL-Spitze grober frisch gemahlender Pfeffer
1/2 kleiner Apfel
1,5 mittlere Zwiebeln (weiß)
4 EL Hefeflocken (gibt's im Reformhaus)
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Messer
1 Brett
1 Messbecher
1 Esslöffel
2-3 kleine Marmeladengläser (eher niedrig und breit bietet sich an, damit man später mit dem Buttermesser gut dran kommt)
Anleitung:
Den halben Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in ganz feine Stückchen schneiden.
Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in möglichst feine Würfelchen schneiden.
Die Zwiebelwürfel mit etwas vom Sonnenblumenöl dunkelbraun anbraten. Die Herdplatte auf niedrige Stufe stellen, dann die Apfelstückchen zugeben. Jetzt das restliche Sonnenblumenöl und das Kokosfett zugeben, bis das Kokosfett sich vollkommen aufgelöst hat. Salz und Pfeffer zugeben und umrühren, bis das Salz sich aufgelöst hat. Dann die Hefeflocken zugeben und gut umrühren.
Die Marmeladengläser samt Deckel gut säubern und das flüssige Zwiebelschmalz in die Gläser verteilen. Achtet darauf, dass überall ca. gleich viel Zwiebel- und Apfelstückchen, sowie Hefeflocken landen.
Da sich Apfelstückchen, Zwiebelwürfel und Hefeflocken am Boden absetzen beim Abkühlen immer wieder umrühren.
Wenn das Zwiebelschmalz fertig abgekühlt ist, Deckel drauf und kühl lagern.
Schmeckt besonders gut auf knusprigen Bauernbrot mit frisch gemahlenem Pfeffer drauf.
Tipp!
Das Zwiebelschmalz kann man auch super verschenken, dafür einen Stoffkreis ausschneiden und mit einem Stück Schnur um den Deckel binden und ein hübsches Etikett aufkleben. Voilà!
Hier gibt's also die Variante des vegetarischen Zwiebelschmals meiner lieben Gastgeber.
Rezept für 2-3 kleine Marmeladengläser:
Zutaten:
150ml Sonnenblumenöl
250g Kokosfett
1 TL Salz
1 TL-Spitze grober frisch gemahlender Pfeffer
1/2 kleiner Apfel
1,5 mittlere Zwiebeln (weiß)
4 EL Hefeflocken (gibt's im Reformhaus)
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Messer
1 Brett
1 Messbecher
1 Esslöffel
2-3 kleine Marmeladengläser (eher niedrig und breit bietet sich an, damit man später mit dem Buttermesser gut dran kommt)
Anleitung:
Den halben Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in ganz feine Stückchen schneiden.
Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in möglichst feine Würfelchen schneiden.
Die Zwiebelwürfel mit etwas vom Sonnenblumenöl dunkelbraun anbraten. Die Herdplatte auf niedrige Stufe stellen, dann die Apfelstückchen zugeben. Jetzt das restliche Sonnenblumenöl und das Kokosfett zugeben, bis das Kokosfett sich vollkommen aufgelöst hat. Salz und Pfeffer zugeben und umrühren, bis das Salz sich aufgelöst hat. Dann die Hefeflocken zugeben und gut umrühren.
Die Marmeladengläser samt Deckel gut säubern und das flüssige Zwiebelschmalz in die Gläser verteilen. Achtet darauf, dass überall ca. gleich viel Zwiebel- und Apfelstückchen, sowie Hefeflocken landen.
Da sich Apfelstückchen, Zwiebelwürfel und Hefeflocken am Boden absetzen beim Abkühlen immer wieder umrühren.
Wenn das Zwiebelschmalz fertig abgekühlt ist, Deckel drauf und kühl lagern.
Schmeckt besonders gut auf knusprigen Bauernbrot mit frisch gemahlenem Pfeffer drauf.
Tipp!
Das Zwiebelschmalz kann man auch super verschenken, dafür einen Stoffkreis ausschneiden und mit einem Stück Schnur um den Deckel binden und ein hübsches Etikett aufkleben. Voilà!
Donnerstag, 24. Juli 2014
Chili-Öl (scharf, scharf, scharf!!!)
Heute habe ich mal wieder meine Chili-Pflanze abgeerntet. Und das war die Ausbeute:
Großartig! Und ungefähr dieselbe Anzahl grüner Chilis wartet noch auf ein und derselben Pflanze, dass sie auch so schön rot und von mir abgezwickt zu werden. Und die sie blüht schon wieder. Unglaubliches Ding! Vielen lieben Dank noch einmal an meine Schwester Veronika und ihren Freund Stefan, die die Pflanze mühsam aus Chilisamen gezogen haben, entlaust und mir dann als ca. 15cm hohes dünnes zartes Pflänzchen vor 1,5 Jahren zum Geburtstag geschenkt haben. Mittlerweile hat sie auch schon einen Umzug überstanden, ist knapp 60cm hoch und gedeiht prächtig auf meinem Wohnzimmer-Fensterbankerl mit Blick auf den Untersberg.
Die Pflanze versorgt uns mit so vielen Chilis, dass ich gar nicht nachkomme mit dem Verarbeiten. Und das, obwohl ich wirklich gerne scharf esse.
Die letzte Ernte habe ich getrocknet, dieses Mal wollte ich ein neues Chili-Öl ansetzen. Ganz einfach - weil einfach meistens besser ist! :)
Rezept für 1 mittleres Marmeladenglas voll leckerem superscharfen Chili-Öll!
Zutaten:
1 Hand voll reifer Chilis
Olivenöl
Werkzeug:
1 Messer
1 Brett
1 sauberes Marmeladenglas
1 Teelöffel
Anleitung:
Wenn ihr die Chilis gekauft habt, dann heiß abwaschen und gut abtrocknen. Wenn ihr eure Chilis auch ganz bio auf der Fensterbank züchtet, dann gleich in feine Ringerl schneiden und in das saubere, leere Marmeladenglas füllen. (Oh Mann! Diese Farbe!)
Achtung! Hände nach dem Schneiden ganz, ganz gründlich waschen - ich hatte gerade mal wieder das Vergnügen, dass ich mir ins Auge gefahren bin. *heul*
Das Glas mit Olivenöl bis 1cm unter den Rand auffüllen. Gut umrühren und fest verschließen. Mind. 3 Wochen an einem kühlen Ort (aber nicht im Kühlschrank) stehen lassen.
Super gut zum Pimpen von Pizza, Nudeln, Reis... das Öl kann man auch zum Einmarinieren von Fleisch verwenden. Eurem Einfallsreichtum sei keine Grenze gesetzt! Frohes Ausprobieren!
Freitag, 13. Juni 2014
(Eingelegter) Knoblauch
Nein, ich bin kein Vampir! Davon abgesehen, dass ich auch nicht so aussehe, sehe ich mein Spiegelbild, genieße Sonnenschein und liebe Knoblauch. Eingelegter Knoblauch ist davon noch die harmloseste Variante, weil er zumindest nicht mehr so fiesen Mundgeruch verursacht, sondern im Gegenteil eher etwas süßlich schmeckt.
Bis auf das Knoblauch schälen, ist diese Jausenergänzung schnell zubereitet und eignet sich auch als nettes Mitbringsel oder generell zum Verschenken.
Als "Abfallprodukte" bekommt man dazu noch einen unglaublich leckeren Knoblauch-Kräuter-Weißweinessig und ein Knoblauchöl.
Knoblauch schälen geht übrigens ganz bequem vor dem Fernseher oder beim Ratschen... Da kann man dann auch noch hübsche Etiketten und Stoffkreise für den Deckel der Gläser vorbereiten - falls man genug macht um etwas davon zu verschenken.
Los geht's:
Zutaten:
ca. 1kg Knoblauch (geschält)
1/2 l Kräuteressig (oder Apfelessig)
1/2 l Weißwein
2 TL Salz
2 EL Zucker
1 TL Pfefferkörner schwarz
ca. 0,75l Olivenöl (zum Einlegen)
Rosmarinzweige
Oreganozweige
Thymianzweige
Pfefferoni
Werkzeug:
2 Kochtöpfe
1 Sieb
1 Schöpflöffel
Marmeladengläser, gesäubert und heiß ausgespült
Flasche, gesäubert und heiß ausgespült
Trichter
Anleitung:
Knoblauch, Essig, Weißwein, Salz, Zucker, Pfeffer, je ein Zweig im Topf zum Kochen bringen. Ca. 3min kochen lassen und den Topf dann von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen. Im zugedeckten Kochtopf an einem kühlen Ort ca. 24h ziehen lassen.
Anschließend noch einmal ca. 5min aufkochen lassen, danach abkühlen lassen.
Jetzt den Knoblauch abseihen und den Essigsud im 2. Kochtopf auffangen.
Die Knoblauchzehen in die leeren Marmeladengläser füllen und mit Kräuterstengel, Pfefferoni, Pfefferkörnern, etc. "veredeln" und mit Olivenöl auffüllen. Wichtig ist, dass ja alles gut bedeckt ist. Schließlich alle Gläser fest verschrauben. Vor dem Verzehr noch ca. 3 Wochen ziehen lassen.
Tipp 1:
Den Essigsud mit Trichter in die gesäuberte Flasche füllen und ein paar Kräuterstängel dazu geben. Das ergibt einen superleckeren Kräuter-Knoblauch-Weinessig, der ausgezeichnet zu Salat passt, besonders im Erdäpfelsalat!!
Tipp 2:
Das Olivenöl kann man, nachdem das Glas leergefuttert ist, auch beim Salatdressing verwenden.
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