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Freitag, 2. Oktober 2015

Maroni-Risotto

Spontaneingebung: Warum nicht zwei meiner absoluten Lieblingszutaten mal kombinieren? Risotto geht bei mir eigentlich immer und über meine entdeckte Liebe zu Maroni hab ich hier auch schon berichtet (siehe Maronicremesuppe). Perfekter Herbstgenuss und die dritte Jahreszeit ist mittlerweile definitiv hier angekommen. Es ist schon ganz schön kühl in der Früh. So kühl, dass ich schon mit Haube, Schal und Handschuhen in die Arbeit radle. Brrr. Aber naja, muss auch sein. Sonst weiß man den Sommer ja nicht zu schätzen. 

Und weil mir letztens doch wirklich ein passendes Zitat untergekommen ist, schieße ich das jetzt auch gleich hier raus: 

"Herbst ist der Frühling des Winters."

Zurück zum Risotto: Es war himmlisch. Leider ist nichts mehr übrig... :)


Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
200g Risotto-Reis
300g geschälte und gekochte Maroni (ca. 500g frisch mit Schale)
2 große weiße Zwiebeln
1/2 Zitrone (bzw. der Saft davon)
ca. 400ml Wasser
1,5 Suppenwürfel
30g Parmesan (frisch gerieben)
20g Butter
Olivenöl
Salz
Pfeffer
getrockneter Thymian
geriebene Muskatnuss
frischer Basilikum

Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Brett
1 Messer
1 Käsereibe

Anleitung:
Wenn man keine vakuumverpackten Maronis hat, Maronis vorher einritzen, in Salzwasser weichkochen und schälen. Dabei ganz gebliebene Maronis halbieren oder vierteln. Je nachdem, ob man lieber größere oder kleinere Stückerl im Risotto haben will (ich mach meist halbe/halbe).

Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.

Wasser erhitzen und Suppenwürfel darin auflösen. (man darf auch gerne frische Brühe verwenden, wenn man die zufällig gerade zur Verfügung hat...)

Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen. Reis dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Dann mit einem großen Schuß Suppe ablöschen und so lange rühren, bis die Flüssigkeit verkocht ist, Vorgang wiederholen.

Wenn ca. die Hälfte der Suppe eingerührt ist, getrockneten Thymian, Muskatnuss, Pfeffer, Salz und den Saft der halben Zitrone zugeben und weitermachen mit dem Suppe zugeben und einkochen lassen.

Wenn der Risottoreis noch bissfest ist, die Maronistückerl, den frisch geriebenen Parmesan und die Butter unterheben. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz auf der Herdplatte lassen. Immer schön rühren, damit nichts anbrennt.

Vor dem Servieren noch mit etwas mit frisch geriebenem Parmesan und Pfeffer bestreuen und mit einem frischen Basilikumblatt verzieren.

Buon Appetito! 

Freitag, 16. Januar 2015

Erbsen-Risotto (Risipisi-Risotto)

Schon als Kind war Risipisi eines meiner Lieblingsessen - das ist für alle Nicht-ÖsterreicherInnen ganz schlicht und einfach Erbsenreis oder Reis mit Erbsen. Außerdem bin ich gerade richtig begeistert, dass das Wort Risipisi doch tatsächlich im Duden vertreten ist. Ein Hoch auf österreichische (Fremd-) Wörter!

Jedenfalls habe ich eigentlich immer ein paar Erbserl im Tiefkühlfach. Weil sich Erbsen einfach immer für diverse Notfall-Rezepte eignen, wenn sonst gar nichts in der Speisekammer herumkugelt und trotzdem eine gewisse Raffinesse vorgaukeln. Liegt wohl am feinen Geschmack von Erbsen, der wunderbar mit meinem momentanen Kühlschrank-Chardonnay harmoniert.

Hier also meine Risotto-Variante von Risipisi (zu deutsch: Erbsen-Risotto):


Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
250g Risottoreis (natürlich der von Riso Gallo)
250g Erbsen (ich gestehe, meine waren aus dem Tiefkühlfach)
ca. 1/8 l Weißwein (ich hatte noch einen offenen Chardonnay)
Sonnenblumenöl
Hühnerbrühe (ca. 0,5l)
Salz
Pfeffer (grob gemahlen)
Butter
Parmesan

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
1 Käsereibe

Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls fein hacken und etwas einsalzen. Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl im Kochtopf anschwitzen. Risotto-Reis zugeben und ebenfalls kurz mitrösten. Dann mit einem Schuss Weißwein ablöschen.

Hühnerbrühe peu à peu zugeben und viel rühren. Immer wenn die Flüssigkeit verkocht ist, neue zugeben. Wenn der Reis fast al dente ist, den restlichen Weißwein und die Erbsen zugeben. Wenn die Erbsen weich sind, noch etwas Butter (zwecks der Cremigkeit) und eine Handvoll frisch geriebenen Parmesan unterheben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren noch einmal mit etwas geriebenen Parmesan bestreuen.

Buon Appetito!



Dienstag, 30. Dezember 2014

Fregula-"Risotto" mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum

Fregula sind meine Entdeckung vom spätsommerlichen Sardinienurlaub. Da hab ich sie in einer verdammt guten Fischsuppe kennen und lieben gelernt. Natürlich hab ich mich dann vor Ort in den Supermärkten noch mit Fregula eingedeckt. Wenn man dann auf Internetrecherche geht, was man eigentlich alles mit diesen Mini-Nudeln alles anstellen kann, stößt man auch auf einige Risotto-ähnliche Gerichte, die absolut vielversprechend klingen. Anbei also meine Variante von Fregula-"Risotto" mit frischen Kirschtomaten, Mozzarella und frischem Basilikum. Richtiges Glücklich-mach-Essen und eine schöne Erinnerung an einen wirklich schönen Inselurlaub. Bringt ein bisschen Urlaub nach Hause.

Hier also noch zum Jahreswechsel ein kleiner sommerlicher Urlaubsgruß aus dem Winterparadies (es schneit!!):


Rezept für 4 Portionen:

 Zutaten:
1 große Zwiebel
1 mittlere Knoblauchzehe
1 große Tasse Fregula (= kleine getoastete Nudeln aus Sardinien, es geht aber auch Orzo - reisförmige Nudeln oder Ebly... oder ganz einfach Risottoreis)
1 Mozzarella (à 125g)
1 große Hand voll Kirschtomaten
2 große Tassen Suppe
Salz
Pfeffer (hatte noch Zitronenpfeffer vom Bazar aus Istanbul)
getrockneter Basilikum
frischer Basilikum (für die Deko)
frisch grob-gemahlener Pfeffer

Zutaten:
1 Kochtopf
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochlöffel
1 Tasse (zum Abmessen der Zutaten)

Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen. Beides in feine Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten. Dann die Fregula dazugeben und gut umrühren. 1/2 Tasse Suppe zugeben und unter rühren einkochen lassen - wie beim klassischen Risotto. Dann wieder eine halbe Tasse Suppe zugeben und einkochen lassen und so weiter bis die Fregula schön al dente sind. Dann mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Basilikum abschmecken.

Während dem Einkochen lassen kann man die Kirschtomaten schon halbieren oder vierteln. Den Mozzarella in kleine Stückchen schneiden.

Wenn die Fregula al dente sind, die Kirschtomaten unterheben und ca. 2min mitdünsten lassen. Dann den Mozzarella unterheben und so langsam vorsichtig umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken, bis der Mozzarella sich ganz aufgelöst hat und schöne Fäden zieht.

Heiß servieren, vorher mit grob gemahlenen Pfeffer und frischen Basilikumblättern dekorieren, und schmecken lassen. Macht happy! :)


Ach ja, und ich wünsche euch natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr - passt auf, dass ihr nicht ausrutscht!

Montag, 6. Oktober 2014

Kürbis-Risotto

Risotto Nr. 3 (nach Spargelrisotto und Rote Rüben-Rotwein-Risotto) gilt dem Kürbis. Und zwar meinem Lieblingskürbis - dem Hokkaido. Toller Geschmack und super praktisch, weil man auch die Haut mitessen kann. Das kommt meiner Faulheit zu Gute. Schade, dass es den Hokkaido nur im Herbst gibt - dafür hab ich in der Hokkaido-Zeit so gut wie immer Kürbis daheim und ich werde euch noch mit vielen leckeren Kürbis-Ideen beehren. Versprochen. 

Da mein Freund nicht soooo der Risotto-Fan ist , bleibt dann richtig viel für mich. Das wirkt sich zwar nicht so toll auf den Hüftspeck aus, aber Risotto ist so eine Fresssünde hin und wieder schon wert. Muss ich halt morgen wieder laufen gehen...


Zutaten:
1 Tasse Risotto-Reis (diesmal hatte ich den von Uncle Ben's)
1/8l Weißwein (ich hatte noch ein Resterl Neuburger)
2 weiße Zwiebeln
4 mittlere Knoblauchzehen
500g Hokkaido-Kürbis
1,5 Suppenwürfel
Sonnenblumenöl
3 EL getrockneter Oregano
Salz
Pfeffer
2 EL Butter
20g frisch geriebener Parmesan und noch etwas für später zur Deko

Werkzeug:
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Kochtopf
1 Sieb
1 Schüssel
1 Kochlöffel

Anleitung:
Kürbis waschen und samt Schale (wenn's wirklich ein Hokkaido ist) in grobe Würfel schneiden. 

Kürbiswürfel ganz knapp mit Wasser (ca. 0,5l) bedecken. Einen Suppenwürfel zugeben, salzen, pfeffern und den Kürbis al dente kochen.
Beim Abseihen den Kürbissud auch in einer Schüssel auffangen.

Die Zwiebeln fein würfelig schneiden. Den Knoblauch auch ganz fein schneiden, salzen und mit der Messerbreitseite etwas zermatschen.

Die Zwiebelwürfel in etwas Sonnenblumenöl glasig braten. Dann den Knoblauch zugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Dann den Reis zugeben und gut umrühren, anschließend mit 1/16 Weißwein ablöschen. 
Dann immer wieder einen Schöpflöffel von dem Kürbissud zugeben und gut umrühren. Dann den getrockneten Oregano unterheben. Wenn der Sud verkocht ist, neuen zugeben und gut umrühren. (Falls zuwenig Kürbissud da ist, noch etwas heiße Suppe verwenden.) Wenn der Reis al dente ist, noch das letzte 1/16l Weißwein zugeben. Butter und geriebenen Parmesan untermengen. Dann die gekochten Kürbiswürfel vorsichtig untermengen. Wenn zu wenig Flüssigkeit ist, noch etwas Weißwein und/oder Kürbissud zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Warm servieren und mit frisch geriebenen Pfeffer und frisch geriebenen Parmesan bestreuen und genießen.
(... und nur teilen, wenn der/die Beehrte sich auch der Großartigkeit von Kürbis-Risotto auch bewusst ist! ;)

Mittwoch, 3. September 2014

Kokosmilchreis mit Mango-Basilikum-Klecks

Ich liebe die thailändische Küche. Besonders gern mag ich den Kokos-Klebereis mit frischer Mango. Leider habe ich diesen Klebereis bei uns noch nirgends wo bekommen, aber mein lieber Sweet Paul hat vor kurzem ein Rezept gepostet, bei dem ich ganz große Hoffnung hatte und es gleich ausprobiert habe. Klebereis ist ja im Prinzip "nur" stinknormaler Milchreis. Und Milchreis ist ja eigentlich nur eine Art süßes Risotto. Und über diese Liebe hab ich ja schon berichtet. 

Ich hatte natürlich auch keinen Thai-Basilikum und hab einfach unseren ganz regulären heimischen Basilikum verwendet. Schmeckt trotzdem klasse. Wichtig ist nur, möglichst reife Mangos zu bekommen, die richtig schön süß-fruchtig sind. 

Ach ja, und das dauernde Umrühren beim Milchreis kochen ist wirklich ganz wichtig. Fast hätt ich's übersehen - ein paar dunkelbraune Reiskörnchen haben sich schon unter meinen hübschen milchigweißen Brei gemischt. Hätte nicht sein müssen, aber ich dachte mir, die Pause wäre perfekt um meinen kleinen Balkongarten zu bewässern (damals war doch einmal 2 Tage durchgehend Sonnenschein). 

Naja... ihr wisst es ja jetzt besser - schön beim Topf stehen bleiben und rühren, rühren, rühren!
Viel Erfolg!


Rezept für einen Topf Kokosmilchreis (6-8 Portionen):

Zutaten:
1 Dose Kokosmilch
2 Dosen Milch
1 Dose Reis
3 EL Zucker
1 Mango
1 Handvoll frischer Basilikumblätter

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf
1 Kochlöffel
1 kleine Schüssel

Anleitung:
Die Dose Kokosmilch in den Kochtopf geben. Die leere Dose zum Abmessen von Reis und Milch nutzen - beides ebenfalls in den Kochtopf geben. Mir den 2 EL Zucker süßen und auf kleiner Flamme zum Kochen bringen. Immer wieder umrühren, ansonsten brennt der Brei nämlich recht schnell an. 

Währenddessen die Mango schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in die kleine Schüssel geben. Die frischen Basilikumblätter ganz fein schneiden und darunter mischen. Ein paar hübsche Blättchen zur Deko vorher beiseite legen. 

Wenn der Kokosmilchreis gut durch ist, mit einem Klecks von dem Mango-Basilikum-Brei garnieren und mit 2-3 Blättchen dekorieren. 

Yummy!


Montag, 4. August 2014

Rote Rüben-Rotwein-Risotto (RRR)

Rote Rüben - eigentlich auch wieder Wintergemüse. Aber Rote Beete schmeckt mir immer. Als Salat, Suppe... ich habe gerade auch ein Rezept für Rote-Rüben-Aufstrich entdeckt. Das folgt - falls es klappt - eh auch bald! (Nachtrag: schon geschehen - siehe hier)

Ganz besonders toll finde ich die Farbe. Großartig, dass die Natur so eine intensive Farbe herausgebracht hat. Das wertet das Risotto auch optisch noch einmal unglaublich auf. Lecker!
Dass Rotwein und Rote Rüben so gut zu Risotto passen, war auch eine Überraschung für mich. Herumexperimentieren lohnt sich zwar nicht immer, aber manchmal kommen dann doch großartige Dinge dabei raus. Lasst es euch schmecken!!

Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
400g gekochte rote Rüben oder rohe rote Rüben
300g Risottoreis (ich nehme am liebsten den mit dem Hahn drauf - Riso Gallo)
1 große rote Zwiebel
2-3 Tassen heiße Gemüsebrühe
125ml Rotwein
Olivenöl
Oregano, Majoran, Rosmarin
Salz
Pfeffer
ca. 20-25g frisch geriebener Parmesan
2 EL Butter

Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Messer
1 Brett
1 Kochlöffel
1 Käsereibe

Anleitung:
Wenn die Rüben nicht gekocht gekauft wurden: Rote Rüben in gesalzenem, heißen Wasser mit ca. 1 EL Kümmel (ganz bedeckt) weich kochen. Dauert ca. 15min. Dann auskühlen lassen und schälen.

Die roten Rüben in Würfel schneiden und beiseite stellen. Rote Rüben Sud unbedingt auffangen!

Zwiebel fein würfelig schneiden und in Olivenöl anschwitzen (nicht bräunen!). Reis zugeben und gut im Zwiebel-Öl-Gemisch wenden. Dann mit Rotwein ablöschen und rühren, rühren, rühren und hab ich's schon erwähnt? Rühren! Auf mittlere Hitze schalten. Immer wieder einen Schöpflöffel Gemüsebrühe zugeben und ebenfalls unter rühren einkochen lassen. Hin und wieder einen Schuss Rotwein zugeben. Wenn der Risottoreis schön bissfest ist, den Rote Rüben-Sud und den restlichen Rotwein zugeben und die Rote Rüben Würfel unterheben. Dann die Butter, den geriebenen Parmesan, getrocknete Kräuter, Salz und Pfeffer unterheben und abschmecken. Herd ausschalten und noch ca. 5min unter Rühren auf der heißen Herdplatte stehen lassen.

Heiß servieren, frischen Parmesan darüber reiben, frisch gemahlener Pfeffer darüber und mit einem Glas Rotweins genießen.

Bon Appetit!


Montag, 14. Juli 2014

Spargelrisotto

Meine große, große Liebe (in der Küche ;) gilt dem Risotto. Das könnte ich immer essen. Ich liebe, liebe, liebe die Konsistenz und das Sämige und einfach alles an Risotto. Und ein ganz großes Highlight ist natürlich auch die Spargelzeit. Die ist zwar jetzt schon wieder vorbei, aber mein Lieblingsrezept für Spargelrisotto möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Man kann es sich ja für nächstes Jahr vormerken und in der Zwischenzeit den Spargel durch irgendeine andere Gemüsesorte ersetzen. Zucchini-Risotto schmeckt zB auch lecker. 


Ich mache das Rezept nur mit grünem Spargel, weißen mag ich nicht so. Ich gebe auch nicht vor, welchen Weißwein man am Besten nehmen sollte - ich nehm meistens einfach ein Achterl von dem, der gerade offen im Kühlschrank steht. Das letzte Mal war das - glaub ich - ein Chardonnay. Einfach ausprobieren. Wenn einem der Wein schmeckt, schmeckt das Risotto auch. Los geht's!

Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl (erhitzbar)
ca. 300g Risottoreis (ich nehme am liebsten den von Riso Gallo - mit dem Hahn drauf)
400g grüner Spargel
1-1,5 Tassen heiße (Gemüse-) Brühe
ca. 1/8 trockener Weißwein (oder welcher Weißwein halt grad offen ist)
ca. 20-25g Parmesan
15g Butter
Salz, Pfeffer

Werkzeug:
1 großer Kochtopf
1 Kochlöffel
1 Schöpflöffel
1 Käsereibe
1 Sieb
1 Auffanghäferl

Anleitung:
Spargel waschen, an den Spargelenden den holzigen Teil wegschneiden (was beim grünen ja meistens nicht so viel ist), in ca. 2-3cm lange Stückchen schneiden. In einen Kochtopf geben und gerade so viel Wasser zugeben, dass der Spargel bedeckt ist. Einen EL Salz dazugeben und zum Kochen bringen. Ca. 2min kochen lassen und dann abgießen. Achtung, den Spargelsud unbedingt auffangen. 

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls fein schneiden oder durch die Knoblauchpresse jagen. Im Spargelkochtopf 2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin anschwitzen, nicht anbräunen! Reis dazugeben und ein paar Mal im Öl-Zwiebel-Gemisch wenden. Dann mit 1/6 Weißwein ablöschen und rühren, rühren, rühren. Jetzt etwa einen Schöpflöffel Spargelsud zugeben und den ebenfalls unter rühren verkochen lassen. Danach einen Schöpflöffel Gemüsebrühe, dann wieder Spargelsud, zwischendurch mal wieder ein bisserl Weißwein. So lange, bis der Risottoreis schön sämig ist, aber noch bissfest. Dann die Spargelstückerl, das Butterstück und ca. 20g geriebenen Parmesan zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Herd ausschalten, aber das Risotto noch ca. 5min auf der heißen Herdplatte lassen, aber das Rühren nicht vergessen. Sonst klebt alles an.

Dann einen Schöpflöffel Risotto pro Teller verteilen, etwas frischen Pfeffer und Parmesan darüber reiben.
Bon Appetit!