Seit ich den Blog angefangen habe, steht auf meiner Liste für Blog-Rezepte Zwiebelsuppe ganz oben. Eigentlich eh ein Wahnsinn, dass ich die noch nie gemacht habe seit dem. Den Blog gibt es mittlerweile ja auch schon über 1,5 Jahre. Vielleicht denke ich ja heuer mal an den Jahrestag und backe eine kleine Geburtstagstorte.
Aber zurück zur Suppe. Meine Mama hat recht oft Zwiebelsuppe gemacht. Vermutlich weil wir immer Zwiebeln daheim hatten und altes Brot verarbeiten mussten ;) Die gratinierten Käsebrote waren dazu eigentlich immer das Highlight. Auch als Kinder haben meine Schwestern und ich die Suppe immer gern gegessen. Mit Käse überbackenes Brot und Zwiebelsuppe mit Weißwein ist wirklich eine tolle Kombination. Hier gibt's für euch das Rezept für diese schnelle Köstlichkeit:
Rezept für 4 Portionen:
Zutaten:
für die Suppe:
500g weiße Zwiebel (ca. 4 Stück)
3 Knoblauchzehen
250ml Weißwein
750ml Wasser
2 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
3 Lorbeerblätter
Sonnenblumenöl
für die gratinierten Brote:
4 Scheiben Schwarzbrot (ich hatte Walnuss-Brot)
4 Scheiben würzigen Käse (zB Emmentaler)
Salz
Pfeffer
getrocknete italienische Kräuter
getrockneter Chili
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
1 Backrohr
1 Backgitter mit Backpapier
Anleitung:
Knoblauchzehen schälen.
Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Zwiebeln in etwas Öl goldbraun anrösten, die Knoblauchzehen dazu pressen.
Mit Weißwein ablöschen. Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Suppenwürfel und Wasser zugeben und ca. 10min auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Währenddessen die Brotscheiben mit Käse belegen und würzen. Bei 180 Grad Umluft ca. 5-7min ins Backrohr geben, bis der Käse schön knusprig geworden ist. In kleine Ecken schneiden.
Zwiebelsuppe in Teller schöpfen und mit gratinierten Käseecken garnieren.
Bon Appetit!
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Montag, 1. Februar 2016
Samstag, 31. Oktober 2015
Kürbis-Orangen-Suppe
Vorhin haben schon wieder Kinder angeklingelt - "Süßes oder Saures" - ich bin echt froh, dass da immer unsere Vermieterin im Erdgeschoss aufmacht und die Kinder "füttert". Irgendwie bescheuert, dass sich dieser Brauch auch nach Österreich eingeschlichen hat. Süßigkeiten verteilen für nichts? Auch noch basierend auf einer Drohung? Kann ja echt nur den Amis einfallen... Bei den Sternsingern und zu Ostern sammeln die Kids wenigstens für einen guten Zweck. Bei ersterem hat man auch noch Gedichte und Lieder zu lernen. Aber einfach nur "Süßes oder Saures" schreien und dann groß Süßigkeiten dafür absahnen wollen? Find ich einfach nicht gut.
Kürbis finde ich aber wiederum super, auch wenn ich es heuer wieder nicht geschafft habe, so eine hübsche Kürbislaterne zu schnitzen. Naja, vielleicht nächstes Jahr. Heuer begnüge ich mich dann wieder mit dem Essen von Kürbis in all seinen Variationen :)
Zum heutigen Ehrentag des Kürbisses - wieder einmal ein Rezept für Kürbissuppe. Diesmal mit fruchtiger Note durch Orangensaft. Was soll ich sagen? Ich liebe Kürbis!
Rezept für 4 Teller:
Zutaten:
450g Hokkaido-Kürbis
1 große weiße Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
2 Orangen (bzw. der Saft davon)
Sonnenblumenöl
1 Suppenwürfel
1 Schuss Weißwein
Salz
Pfeffer
getrocknete Kürbiskerne
Kürbiskernöl
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Brett
1 Messer
1 Pürierstab
1 Zitronenpresse
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in Würfel schneiden.
Sonnenblumenöl im Kochtopf erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel anrösten.
Währenddessen den Hokkaidokürbis entkernen und in feine Würfel schneiden. Den Kürbis zu den Zwiebeln geben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Dann gerade so viel Wasser zugeben, dass die Kürbiswürfel bedeckt sind. Salz, Pfeffer, den zerbröselten Suppenwürfel und den Saft von zwei Orangen zugeben, verrühren, und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Dann den Schuss Weißwein zugeben.
Dann mit dem Pürierstab fein pürieren, noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kürbiskernen bestreut und mit Kürbiskernöl beträufelt servieren.
Happy Halloween! :)
Kürbis finde ich aber wiederum super, auch wenn ich es heuer wieder nicht geschafft habe, so eine hübsche Kürbislaterne zu schnitzen. Naja, vielleicht nächstes Jahr. Heuer begnüge ich mich dann wieder mit dem Essen von Kürbis in all seinen Variationen :)
Zum heutigen Ehrentag des Kürbisses - wieder einmal ein Rezept für Kürbissuppe. Diesmal mit fruchtiger Note durch Orangensaft. Was soll ich sagen? Ich liebe Kürbis!
Rezept für 4 Teller:
Zutaten:
450g Hokkaido-Kürbis
1 große weiße Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
2 Orangen (bzw. der Saft davon)
Sonnenblumenöl
1 Suppenwürfel
1 Schuss Weißwein
Salz
Pfeffer
getrocknete Kürbiskerne
Kürbiskernöl
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Brett
1 Messer
1 Pürierstab
1 Zitronenpresse
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in Würfel schneiden.
Sonnenblumenöl im Kochtopf erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel anrösten.
Währenddessen den Hokkaidokürbis entkernen und in feine Würfel schneiden. Den Kürbis zu den Zwiebeln geben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Dann gerade so viel Wasser zugeben, dass die Kürbiswürfel bedeckt sind. Salz, Pfeffer, den zerbröselten Suppenwürfel und den Saft von zwei Orangen zugeben, verrühren, und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Dann den Schuss Weißwein zugeben.
Dann mit dem Pürierstab fein pürieren, noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kürbiskernen bestreut und mit Kürbiskernöl beträufelt servieren.
Happy Halloween! :)
Montag, 7. September 2015
Kürbis-Karotten-Suppe
Der Herbst ist da. Ganz plötzlich. Auf einmal sind die Nächte nicht mehr lau und die Tage nicht mehr heiß. Die Sonne lässt sich zwar schon noch blicken, aber hin und wieder rauscht dann doch wieder eine Regenwolke durch. Aber nach diesem Sommer darf der Herbst gerne kommen. Gerne auch als Paradebeispiel: Ich wünsche mir einen schönen, bunten Herbst mit viel Sonnenschein... für lange Flüge, ausgiebige Wanderungen und Spaziergänge, leckerem Herbstgemüse... - es ist wieder Kürbis-Zeit.
Daweil ich mich letztens einfach nicht entscheiden konnte, zwischen Kürbis- oder Karottensuppe, ist es ein Gemisch geworden und war superlecker. Daher gibt es mal wieder ein Rezept für Suppe, das praktisch farblich gleich aussieht, aber doch etwas anders schmeckt. Die süße Fruchtigkeit der Karotte passt einfach super zum buttrig-cremigen Geschmack von meinem Liebling Hokkaido. Probiert selbst!
Rezept für ca. 4 Teller:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 mittlere Karotten
1/2 Hokkaido-Kürbis (Verhältnis Karotte-Kürbis sollte ca. 1:1 sein)
Wasser
Suppenwürfel
getrockneter Majoran
1 Prise Chili
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl
Kürbiskernöl
frische Basilikumblätter
gutes Brot
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Pürierstab
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und beide würfeln. In etwas Öl anschwitzen.
Währenddessen die Karotten schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Kürbis waschen, entkernen und auch würfelig schneiden. Gemüse zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Dann mit Wasser gerade eben so bedecken und die Gewürze (Suppenwürfel, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, getrockneten Majoran, Chili) zugeben. So lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Dann mit dem Pürierstab fein pürieren, immer wieder Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit den Gewürzen abschmecken.
Mit frischen Basilikumblättern und Kürbiskernöl garniert servieren. Dazu leckeres Brot reichen.
An einem kühlen Herbsttag gibt es nichts Leckeres als eine wärmende Suppe mit Brot.
Mahlzeit!
Daweil ich mich letztens einfach nicht entscheiden konnte, zwischen Kürbis- oder Karottensuppe, ist es ein Gemisch geworden und war superlecker. Daher gibt es mal wieder ein Rezept für Suppe, das praktisch farblich gleich aussieht, aber doch etwas anders schmeckt. Die süße Fruchtigkeit der Karotte passt einfach super zum buttrig-cremigen Geschmack von meinem Liebling Hokkaido. Probiert selbst!
Rezept für ca. 4 Teller:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 mittlere Karotten
1/2 Hokkaido-Kürbis (Verhältnis Karotte-Kürbis sollte ca. 1:1 sein)
Wasser
Suppenwürfel
getrockneter Majoran
1 Prise Chili
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl
Kürbiskernöl
frische Basilikumblätter
gutes Brot
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Pürierstab
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und beide würfeln. In etwas Öl anschwitzen.
Währenddessen die Karotten schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Kürbis waschen, entkernen und auch würfelig schneiden. Gemüse zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Dann mit Wasser gerade eben so bedecken und die Gewürze (Suppenwürfel, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, getrockneten Majoran, Chili) zugeben. So lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Dann mit dem Pürierstab fein pürieren, immer wieder Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit den Gewürzen abschmecken.
Mit frischen Basilikumblättern und Kürbiskernöl garniert servieren. Dazu leckeres Brot reichen.
An einem kühlen Herbsttag gibt es nichts Leckeres als eine wärmende Suppe mit Brot.
Mahlzeit!
Freitag, 7. August 2015
Erdnuss-Kichererbsen-Eintopf
Vor kurzem bin ich auf einem meiner Lieblingsblos über das Rezept für "Afrikanische Erdnusssuppe" gestoßen und musste das einfach probieren. Da ich aber irgendwie in diesem Moment überhaupt keine Lust auf den dort kombinierten Reis hatte und außerdem noch massig Kichererbsen von der letzten Hummus-Produktion übrig hatte (Stichwort: Restlverwertung!), hab ich das unglaublich lecker klingende Rezept kurzerhand leicht abgewandelt und einen Erdnuss-Kichererbsen-Eintopf daraus gezaubert.
Das Rezept ist großartig und ich bedanke mich bei der Küchenchaotin für diese tolle Inspiration. So schnell habe ich diesen Sommer noch keine suppenartige Mahlzeit verspeist. Das nächste Mal probiere ich noch die Kombination mit Reis, statt Kichererbsen... Lecker!
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
2 große Knoblauchzehen
ca. 250g Kichererbsen
2 Karotten
1/2 kleine Zucchini
1 Hand voll Erdnüsse
3 EL Tomatenmark
3 EL Erdnussmus
2 EL Sojasauce
1/2 Suppenwürfel
ca. 700ml Wasser
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Brett
1 Messer
1 Kochlöffel
1 Gemüsereibe
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Kichererbsen mind. 6 Stunden einweichen und dann ca. 30-40min weich kochen. Dieser Schritt fällt natürlich weg, wenn ihr gleich bereits gekochte Kichererbsen aus Glas oder Dose nehmt (oder halt generell noch Kichererbsen von der letzten Hummus-Aktion übrig habt, weil eure Augen einfach viel zu groß waren... ;) ).
Die Karotten schälen und grob raspeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Zucchini waschen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen.
Zwiebelwürfel und gepresste Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Karottenraspel und Erdnüsse dazugeben und ebenfalls mitdünsten lassen. Dann mit Wasser aufgießen und den Suppenwürfel, Tomatenmark, sowie das Erdnussmus, zugeben und auflösen. Kurz aufkochen lassen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Weiterköcheln lassen, immer wieder umrühren, bis eine sämige Konsistenz entsteht.
Erst kurz vor dem Servieren die Zucchiniwürfel und die Kichererbsenwürfel dazugeben und ebenfalls kurz mitköcheln lassen. Zucchini soll aber noch knackig bleiben, also Vorsicht: Nicht zerkochen.
Vor dem Servieren noch mit ein paar Erdnüssen und frischen Basilikumblättern bestreuen. Dazu Sojasauce reichen, manche mögen es halt einfach salziger.
Mahlzeit!
Das Rezept ist großartig und ich bedanke mich bei der Küchenchaotin für diese tolle Inspiration. So schnell habe ich diesen Sommer noch keine suppenartige Mahlzeit verspeist. Das nächste Mal probiere ich noch die Kombination mit Reis, statt Kichererbsen... Lecker!
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
2 große Knoblauchzehen
ca. 250g Kichererbsen
2 Karotten
1/2 kleine Zucchini
1 Hand voll Erdnüsse
3 EL Tomatenmark
3 EL Erdnussmus
2 EL Sojasauce
1/2 Suppenwürfel
ca. 700ml Wasser
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Brett
1 Messer
1 Kochlöffel
1 Gemüsereibe
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Kichererbsen mind. 6 Stunden einweichen und dann ca. 30-40min weich kochen. Dieser Schritt fällt natürlich weg, wenn ihr gleich bereits gekochte Kichererbsen aus Glas oder Dose nehmt (oder halt generell noch Kichererbsen von der letzten Hummus-Aktion übrig habt, weil eure Augen einfach viel zu groß waren... ;) ).
Die Karotten schälen und grob raspeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Zucchini waschen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen.
Zwiebelwürfel und gepresste Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Karottenraspel und Erdnüsse dazugeben und ebenfalls mitdünsten lassen. Dann mit Wasser aufgießen und den Suppenwürfel, Tomatenmark, sowie das Erdnussmus, zugeben und auflösen. Kurz aufkochen lassen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Weiterköcheln lassen, immer wieder umrühren, bis eine sämige Konsistenz entsteht.
Erst kurz vor dem Servieren die Zucchiniwürfel und die Kichererbsenwürfel dazugeben und ebenfalls kurz mitköcheln lassen. Zucchini soll aber noch knackig bleiben, also Vorsicht: Nicht zerkochen.
Mahlzeit!
Freitag, 29. Mai 2015
Kokos-Curry-Suppe mit asiatischen Fleischbällchen
Regenzeit ist Suppenzeit. Aber trotz fast herbstlich/winterlicher Temperaturen stehen irgendwie bei mir auch nicht mehr die richtig deftigen Suppen auf dem Programm. Mir schwebte irgendetwas mit viel Gemüse vor, aber irgendetwas Herzhaftes sollte auch dabei sein. Dank Internet wurde ich auch recht schnell fündig: Ein etwas asiatisch angehauchten Suppeneintopf sollte es sein.
Das inspirierende Rezept habe ich dann auf einer dieser vielen Paleo-Webseiten gefunden und für mich noch etwas abgewandelt. Ich gestehe, die Kombinantion aus Fleischbällchen mit Kokosmilch-Curry-Suppe war einfach unwiderstehlich für mich und das Ganze ist auch noch ruck-zuck (scheint beim Kochen eines meiner Lieblingswörter zu sein... ;) gemacht, schaut aber doch etwas aufwändiger aus, als eine meiner geliebten Crèmesuppen, obwohl man wirklich nicht viel länger dafür braucht. Der Geschirrspüler muss halt zusätzlich noch eine Pfanne abwaschen, aber ich glaube, das wird er überleben... (hoffe ich!)
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
für die asiatsichen Fleischbällchen:
ca. 300g Faschiertes (ich hatte nur Faschiertes vom Rind)
1/2 weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück geschälten frischen Ingwer
getrocknete Chiliflocken
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl
für die Suppe:
3 mittlere Karotten
350g TK-Broccoli
1 große Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1 Dose Kokosmilch
Currypulver (oder auch Currypaste)
gemahlene Korianderkörner
gemahlener Kreuzkümmel
1 Stängel Zitronengas
Salz
Pfeffer
Werkzeug:
1 Reibe (für den Ingwer)
1 Messer
1 Brett
1 große tiefe Pfanne mit Deckel
1 Pfannenwender
1 Kochlöffel
1 Schöpflöffel
Anleitung:
für die asiatischen Fleischbällchen:
Die halbe Zwiebel schälen und ganz fein würfelig schneiden.
Den Ingwer schälen und fein reiben.
Zwiebeln, Ingwer, rohes Faschiertes, gepresste Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Chili gut durchkneten. Eventuell (wenn man sich nicht vor rohem Fleisch graust) noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kleine Kügelchen formen.
In einer großen Pfanne ca. einen knappen Zentimeter hoch Sonnenblumenöl erhitzen und die Fleischbällchen rundherum knusprig anbraten. Auf einem mit Küchenrolle belegten Teller abtropfen lassen.
für die Suppe:
Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
TK-Broccoli eventuell noch halbieren, damit mundgroße Stücke entstehen.
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen. Die Zwiebel würfelig und die Knoblauchzehe in Scheiben schneiden.
Die Zwiebelwürfel und die Knoblauchscheibchen in etwas Öl anrösten. Dann die Karottenscheiben zugeben, nach ca. 5min auch den Brokkoli zugeben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen.
Dann die Dose Kokosmilch, den Zitrongengrasstängel und noch einmal eine halbe Dose Wasser zugeben, mit Currypulver (oder -paste), Salz, Pfeffer, gemahlenem Koriander und gemahlenem Kreuzkümmel abschmecken und aufkochen lassen. Wenn das Gemüse weich, aber noch bissfest ist, noch einmal abschmecken.
Suppe in Teller schöpfen und mit den asiatischen Fleischbällchen garniert servieren.
Guten Appetit!
Donnerstag, 9. April 2015
Kraut-Karotten-Suppe mit Pumpernickel
Zu recht - wieder einmal eine Suppe mit einer nicht gar so großartigen Farbe. Schmecken tut sie dafür wieder einmal sehr lecker. Und da jetzt eh mal wieder große Regenzeit eingesetzt hat und es draußen stürmt, noch eine letzte Wintersuppenvariation von mir für euch: Kraut-Karotten-Suppe.
Die Entdeckung, dass Kraut-Karotten-Suppe unglaublich gut zu Pumpernickelbrot passt, habe ich wieder einmal dem "Zufall" zu danken, dass ich kein "ordentliches" Brot daheim hatte. Außer eben zwei Scheiben vom besagten Pumpernickel, das ich auch nur vor etwas längerer Zeit mal aus einer Laune heraus im Supermarkt mitgenommen habe und dann im Vorratsschrank auf seinen Auftritt gewartet hat. Den hat es jetzt bekommen. Pumpernickel - du bist großartig! Nicht nur zu besagter Suppe.
Rezept für ca. 4 große Teller:
Zutaten:
1/2 Kopf Weißkraut
4 mittlere Karotten
2 weiße Zwiebeln
3 mittlere Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
Wasser
Kümmel
Majoran getrocknet
Korianderkörner getrocknet und gemahlen
1/2 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
pro Portion eine Scheibe Pumpernickel
Werkzeug:
1 großer Kochtopf
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 Gemüseschäler
1 Gemüseraspel
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Weißkraut vom Strunk befreien und in Fleckerl schneiden.
Karotten, Knoblauchzehen und Zwiebel schälen. Karotten raspeln, Zwiebel in grobe Würfel schneiden.
Zwiebeln mit etwas Sonnenblumenöl anrösten, Knoblauch dazupressen und ebenfalls kurz mitbrutzeln lassen. Dann Karotten und Kraut dazugeben, kurz mitdünsten, dann mit Wasser bedecken, und auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Währenddessen gut würzen mit Kümmel, Majoran, Korianderkörnern, Suppenwürfel, Salz und Pfeffer.
Wenn die Karotten und das Kraut weich sind, Topf vom Herd nehmen und gut durchpürieren. Beliebig viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal den Topf auf die Herdplatte stellen und noch einmal aufkochen lassen, abschmecken und heiß servieren.
Dazu gibt's besagtes leckeres Pumpernickelbrot.
Mahlzeit!
Die Entdeckung, dass Kraut-Karotten-Suppe unglaublich gut zu Pumpernickelbrot passt, habe ich wieder einmal dem "Zufall" zu danken, dass ich kein "ordentliches" Brot daheim hatte. Außer eben zwei Scheiben vom besagten Pumpernickel, das ich auch nur vor etwas längerer Zeit mal aus einer Laune heraus im Supermarkt mitgenommen habe und dann im Vorratsschrank auf seinen Auftritt gewartet hat. Den hat es jetzt bekommen. Pumpernickel - du bist großartig! Nicht nur zu besagter Suppe.
Rezept für ca. 4 große Teller:
Zutaten:
1/2 Kopf Weißkraut
4 mittlere Karotten
2 weiße Zwiebeln
3 mittlere Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
Wasser
Kümmel
Majoran getrocknet
Korianderkörner getrocknet und gemahlen
1/2 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
pro Portion eine Scheibe Pumpernickel
Werkzeug:
1 großer Kochtopf
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 Gemüseschäler
1 Gemüseraspel
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Weißkraut vom Strunk befreien und in Fleckerl schneiden.
Karotten, Knoblauchzehen und Zwiebel schälen. Karotten raspeln, Zwiebel in grobe Würfel schneiden.
Zwiebeln mit etwas Sonnenblumenöl anrösten, Knoblauch dazupressen und ebenfalls kurz mitbrutzeln lassen. Dann Karotten und Kraut dazugeben, kurz mitdünsten, dann mit Wasser bedecken, und auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Währenddessen gut würzen mit Kümmel, Majoran, Korianderkörnern, Suppenwürfel, Salz und Pfeffer.
Wenn die Karotten und das Kraut weich sind, Topf vom Herd nehmen und gut durchpürieren. Beliebig viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal den Topf auf die Herdplatte stellen und noch einmal aufkochen lassen, abschmecken und heiß servieren.
Dazu gibt's besagtes leckeres Pumpernickelbrot.
Mahlzeit!
Mittwoch, 18. März 2015
Tomaten-Sellerie-Suppe
Es nähert sich zwar schön langsam der Frühling, aber ganz ist er doch noch nicht da. Auf den Bergen ist es noch ganz schön weiß, aber hier im Alpenvorland wagen sich schon die ersten Blümchen aus der Erde und man munkelt, dass auch schon Bärlauch gesichtet wurde!
Nichtdestotrotz ist es noch nicht sooo warm, dass man "Nein" zu einem leckeren Süppchen sagen könnte. Daher stelle ich euch heute mein Rezept für Tomaten-Sellerie-Suppe vor. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, ich hab die Idee aus irgendeinem Magazin vor ewigen Zeiten im Hinterkopf behalten und jetzt Daumen x Pi aus dem Gedächtnis nachgekocht (wenn man sucht, findet man das Magazin dann natürlich nicht mehr...). Das Ergebnis war trotzdem oder gerade deshalb sehr zufriedenstellend.
Und vielleicht bemerkt ihr es ja auch schon, ich bemühe mich, die Fotos nicht mehr schnell-schnell mit der Handykamera zu knipsen, sondern verwende jetzt zumindest die Digicam von meinem Freund. Mit Tageslichtfotos kann ich trotzdem nicht so oft aufwerten, weil ich meistens abends nach der Arbeit koche. Vielleicht fällt mir hier ja auch noch eine Lösung ein...
Hier also zum Rezept:
Rezept für 4 große Portionen:
Zutaten:
1/2 Sellerieknolle (geschält ca. 400g)
2 weiße Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten (à 400g)
500ml Wasser (oder mehr, je nach Konsistenzwunsch)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Muskatnuss
1 TL getrockneter Basilikum
1 Messerspitze roter Pfeffer
1 Suppenwürfel
eventuell:
1/2 Selleriestange mit Kraut (für die Deko)
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel würfelig schneiden.
Sellerie schälen und würfelig schneiden.
Zwiebeln in etwas Öl anbraten, dann Knoblauch dazupressen und ebenfalls kurz mitbraten. Dann die Selleriewürfel dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Dann mit Wasser bedecken, Suppenwürfel zugeben und köcheln lassen, bis der Knollensellerie weich ist.
Anschließend die Dose Tomate, Salz, Pfeffer und die anderen Gewürze (Muskatnuss, Basilikum, roter Pfeffer) zugeben und kurz aufkochen lassen. Jetzt mit dem Pürierstab fein durchpürieren und noch so viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Stangensellerie putzen und samt dem Kraut in feine Streifen schneiden.
Suppe in Suppenteller oder -schüsseln schöpfen, mit Stangensellerie dekorieren und servieren.
Guten Appetit!
Nichtdestotrotz ist es noch nicht sooo warm, dass man "Nein" zu einem leckeren Süppchen sagen könnte. Daher stelle ich euch heute mein Rezept für Tomaten-Sellerie-Suppe vor. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, ich hab die Idee aus irgendeinem Magazin vor ewigen Zeiten im Hinterkopf behalten und jetzt Daumen x Pi aus dem Gedächtnis nachgekocht (wenn man sucht, findet man das Magazin dann natürlich nicht mehr...). Das Ergebnis war trotzdem oder gerade deshalb sehr zufriedenstellend.
Und vielleicht bemerkt ihr es ja auch schon, ich bemühe mich, die Fotos nicht mehr schnell-schnell mit der Handykamera zu knipsen, sondern verwende jetzt zumindest die Digicam von meinem Freund. Mit Tageslichtfotos kann ich trotzdem nicht so oft aufwerten, weil ich meistens abends nach der Arbeit koche. Vielleicht fällt mir hier ja auch noch eine Lösung ein...
Hier also zum Rezept:
Rezept für 4 große Portionen:
Zutaten:
1/2 Sellerieknolle (geschält ca. 400g)
2 weiße Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten (à 400g)
500ml Wasser (oder mehr, je nach Konsistenzwunsch)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Muskatnuss
1 TL getrockneter Basilikum
1 Messerspitze roter Pfeffer
1 Suppenwürfel
eventuell:
1/2 Selleriestange mit Kraut (für die Deko)
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel würfelig schneiden.
Sellerie schälen und würfelig schneiden.
Zwiebeln in etwas Öl anbraten, dann Knoblauch dazupressen und ebenfalls kurz mitbraten. Dann die Selleriewürfel dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Dann mit Wasser bedecken, Suppenwürfel zugeben und köcheln lassen, bis der Knollensellerie weich ist.
Anschließend die Dose Tomate, Salz, Pfeffer und die anderen Gewürze (Muskatnuss, Basilikum, roter Pfeffer) zugeben und kurz aufkochen lassen. Jetzt mit dem Pürierstab fein durchpürieren und noch so viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Stangensellerie putzen und samt dem Kraut in feine Streifen schneiden.
Suppe in Suppenteller oder -schüsseln schöpfen, mit Stangensellerie dekorieren und servieren.
Guten Appetit!
Montag, 23. Februar 2015
Süßkartoffel-Suppe
Normalerweise kaufe ich ja bei meinem kleinen, lokalen Supermarkt ums Eck ein, der aufgrund der Größe natürlich nicht sämtliche exotische Lebensmittel lagernd hat. Aber hin und wieder bekommt er dann doch wieder etwas rein, wie zB die Pastinaken (siehe Pastinakencremesuppe). Einmal hatte er sogar Süßkartoffeln, bei denen ich aber nicht sofort zugeschlagen habe, weil wir danach auf Urlaub gefahren sind. Keine Ahnung, wie lange Süßkartoffeln halten, also wollte ich da lieber nichts riskieren. Wer möchte schon vom Urlaub zurück kommen und bemerken, dass irgendetwas im Gemüseregal zu leben begonnen hat... pfui!
Tja, aber seit dem habe ich die Süßkartoffeln nirgends mehr entdeckt. Weder in meinem Mini-Supermarkt, noch in dem etwas größeren drei Straßen weiter. Zufällig war ich am Wochenende dann in der Nähe des Elternhauses meines Freundes in einem Supermarkt und plötzlich waren sie da. Und ich hab zugeschlagen. Und trotz vorgenommener Kohlenhydrat-Reduzierung konnte ich nicht widerstehen und hab ein kleines Süppchen gekocht. Vorbild war eine "Kreolische Süßkartoffelsuppe", die wir mal in der Therme unseres Vertrauens genießen konnten (wer hätte gedacht, dass man in einer Therme wirklich gut essen kann?).
Jedenfalls - heißer Tipp. Wirklich gut!
Rezept für ca. 4 Teller:
Zutaten:
2 ca. faustgroße Süßkartoffeln
2 mittlere Karotten
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Zehen Knoblauch
1/2 Dose Kokosmilch (à 200ml)
Wasser
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
getrocknetes Lemongras
Currypulver, scharf
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Knoblauchpresse
1 Kochtopf
1 Kochlöffel
1 Pürierstab
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel grob würfelig schneiden und zusammen mit dem gepressten Knoblauch in etwas Öl anbraten, Bräune ist gewünscht.
Karotten und Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Je kleiner, desto schneller sind sie weich - eh klar.
Karotten- und Süßkartoffelwürfel zu den angebratenen Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Dann knapp mit Wasser bedecken, gut salzen, pfeffern, Lemongras und Currypulver zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sowohl Karotten als auch Süßkartoffeln weich sind.
Dann das ganze vom Herd nehmen, mit dem Pürierstab gut durchpürieren. Kokosmilch zugeben und mit Salz, Pfeffer, Lemongras und Currypulver abschmecken. Bei Bedarf auch noch etwas Wasser zugeben um die richtige Konsistenz zu erreichen. Noch einmal gut durchpürieren.
Suppe in Teller schöpfen, mit etwas Lemongras und ein paar Tupfer Kokosmilch dekorieren.
Mahlzeit!
Mittwoch, 11. Februar 2015
Paprika-Cremesuppe mit schwarzem Sesam
Wieder einmal Suppe. Diesmal eine fruchtig-pikante Paprikavariation. Eigentlich hatte ich ja unglaublich Lust auf Gulasch, aber keine Zeit ein solches zuzubereiten. Ein gutes Gulasch braucht ja seine Zeit und dann muss man es auskühlen lassen und noch einmal aufwärmen. Weil ein richtiges Gulasch schmeckt aufgewärmt einfach noch besser. Warum auch immer. Außerdem soll man ja eh nicht so viel Fleisch essen (ja, ich weiß, es gibt auch Erdäpfelgulasch)... jedenfalls gibt es heute ein superleckeres Rezept für eine knallorange Paprikasuppe mit schwarzen Polka-Dots aka schwarzem Sesam. Der geschmacklich supergut mit dem fruchtigen Paprika zusammen passt.
Bitte probieren! :)
Rezept für 4 Teller Suppe:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1 mittlerer Erdäpfel (könnte man bei richtig intensivem Kohlenhydrat-Verzicht auch weglassen)
2 mittlere Karotten
2 mittlere Paprika (ich hatte einen orangen und einen roten)
Rapsöl
1/2 Suppenwürfel
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
Chilipulver
Salz
Pfeffer
schwarzer Sesam
1 Scheibebrot
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
1 Pürierstab
1 Gemüseschäler
1 kleine Pfanne
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfelig schneiden.
Karotten und Erdäpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden.
Paprika waschen, Gehäuse entfernen und klein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Karotten-, Erdäpfel- und Paprikastückchen zugeben. Salzen, pfeffern, Paprikapulver, Chilipulver und Suppenwürfel unterrühren. Kurz mit anschwitzen. Dann mit Wasser bedecken und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Kochtopf vom Herd nehmen und gut durchpürieren. Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Paprikasuppe mag ich etwas dicker als normalerweise.) Noch einmal mit Salz, Pfeffer, Suppenwürfel, Paprika- und Chilipulver abschmecken und warm stellen.
Brotscheibe in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl und einem TL schwarzem Sesam knusprig braten.
Suppe mit den Brotwürfeln und dem schwarzen Sesam dekorieren und servieren.
Großartig!
Donnerstag, 29. Januar 2015
Karfiol-Cremesuppe
Letztens fiel mir in meinem kleinen Supermarkt ums Eck doch tatsächlich ein Karfiol vor die Füße. Kullerte einfach aus dem Gemüseregal direkt vor mir. Das hab ich einfach mal als Zeichen gesehen und ihn mitgenommen (und daheim gut gewaschen). Als Kind gab es öfter Karfiolsuppe bei der Mama. Und soweit ich mich erinnern konnte, war die eigentlich immer gut. Und den Karfiolauflauf mit Brösel hab ich auch lecker in Erinnerung, obwohl es den eigentlich nur sehr selten gegeben hat.
Jedenfalls da ich momentan von Suppen eh nicht genug bekomme, hab ich den besagten Karfiol also zu Suppe verarbeitet und habe bemerkt - ein halber hätte es auch leicht getan für meinen kleinen 2-Personen-Haushalt. Er schaut zwar nicht so aus, aber Karfiol ist unglaublich ergiebig. Ich hatte Suppe für 3 Tage, da mein Freund sich als nicht so intensiver Karfiol-Fan herausstellte. Egal. Lecker war sie trotzdem und hier geht's auch schon zum Rezept:
Rezept für 6 große Teller Suppe:
Zutaten:
1 Karfiol (=Blumenkohl)
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
1 Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
Salz
Pfeffer
Majoran
frischer Schnittlauch
1 frische Chilischote
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf (mit Deckel)
1 Pürierstab)
1 Kochlöffel
Anleitung:
Karfiol gut waschen und in kleine Stückerl schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen. Beides in kleine Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Dann den Karfiol dazugeben, mit Wasser bedecken. Suppenwürfel, Salz, Pfeffer, Majoran zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Karfiol schön weich ist. Dann den Topf vom Herd nehmen, gut durchpürieren und Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (Karfiolpürree stell ich mir auch lecker vor - so nebenbei erwähnt). Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren kurz wieder auf der warmen Herdplatte anwärmen.
Mit frisch geschnittenem Schnittlauch und für die gewisse Exrahitze bzw. das gewisse Extrafarbfleckerl ein paar Chili-Ringerl darüberstreuen. Auch ein paar Tropfen Kürbiskernöl passen hervorragend zum Karfiol-Geschmack.
Mahlzeit!
Jedenfalls da ich momentan von Suppen eh nicht genug bekomme, hab ich den besagten Karfiol also zu Suppe verarbeitet und habe bemerkt - ein halber hätte es auch leicht getan für meinen kleinen 2-Personen-Haushalt. Er schaut zwar nicht so aus, aber Karfiol ist unglaublich ergiebig. Ich hatte Suppe für 3 Tage, da mein Freund sich als nicht so intensiver Karfiol-Fan herausstellte. Egal. Lecker war sie trotzdem und hier geht's auch schon zum Rezept:
Rezept für 6 große Teller Suppe:
Zutaten:
1 Karfiol (=Blumenkohl)
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
1 Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
Salz
Pfeffer
Majoran
frischer Schnittlauch
1 frische Chilischote
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf (mit Deckel)
1 Pürierstab)
1 Kochlöffel
Anleitung:
Karfiol gut waschen und in kleine Stückerl schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen. Beides in kleine Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Dann den Karfiol dazugeben, mit Wasser bedecken. Suppenwürfel, Salz, Pfeffer, Majoran zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Karfiol schön weich ist. Dann den Topf vom Herd nehmen, gut durchpürieren und Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (Karfiolpürree stell ich mir auch lecker vor - so nebenbei erwähnt). Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren kurz wieder auf der warmen Herdplatte anwärmen.
Mit frisch geschnittenem Schnittlauch und für die gewisse Exrahitze bzw. das gewisse Extrafarbfleckerl ein paar Chili-Ringerl darüberstreuen. Auch ein paar Tropfen Kürbiskernöl passen hervorragend zum Karfiol-Geschmack.
Mahlzeit!
Montag, 19. Januar 2015
Kraut-Suppe à la Neujahrsvorsatz
So lecker können Neujahrsvorsätze schmecken - heute zeige ich euch mein Rezept für die ultimative Krautsuppe. Aber auch die leckerste Suppe hängt einem nach 3 Tagen zum Hals raus. Aber sie ist eine gute Basis um zumindest bei manchen Mahlzeiten auf Kohlenhydrate zu verzichten und stattdessen die geballte Ladung Wintergemüse zu sich zu nehmen. Und die Kilos, die man sich über die Feiertage mit der Familie raufgefuttert hat, purzeln dann zumindest auch leichter...
Man kann sie aber auch einfach nur so essen, weil sie richtig gut schmeckt. Eventuell mit einem Kanten knusprigen Brot dazu. Oder ein paar Erdäpfel kochen und dazu schneiden. Paprika gibt dem ganzen eine eher italienische Note und mit kleinen Nudeln wird die Suppe dann fast zu einer Art Kraut-Minestrone.
Rezept für ca. 6 große, sättigende Portionen:
Zutaten:
2 weiße Zwiebeln
5 kleine Knoblauchzehen
4 mittlere Karotten
1/4 Knolle Sellerie
1/2 Kopf Weißkraut (ich hatte diesmal Braunschweiger Kraut)
200ml passierte Tomaten
2 EL Balsamicoessig
Olivenöl
1 TL Kümmel (gestrichen)
1,5 Suppenwürfel (Gemüse)
1 Prise Chiliflocken
Salz
Pfeffer
ca. 1-1,5l Wasser
frische Petersilie oder Schnittlauch
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel grob würfelig schneiden.
Zwiebel und gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Darf auch leicht braun werden. Röstaromen peppen die Suppe auf!
Karotten und Sellerie schälen und in Scheiben bzw. Würfel schneiden.
Beides ebenfalls zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten lassen.
Alles mit Wasser bedecken (ca. 1/2 bis 3/4 l). Kümmel, Suppenwürfel, Chiliflocken, Salz und Pfeffer zugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Karotten noch ziemlich al dente sind (ca. 7min).
Dann die passierten Tomaten und den Balsamicoessig zugeben. Noch einmal ca. 1/2 Liter Wasser zugeben und aufkochen lassen.
Weißkraut in Fleckerl schneiden. Den Strunk entfernen. Und zugeben. Ca. 5min auf kleiner Flamme ziehen lassen bis die Fleckerl al dente sind.
Noch einmal mit Suppenwürfel, Salz und Pfeffer abschmecken.
Eventuell mit frischer Petersilie oder frischem Schnittlauch bestreuen.
Mahlzeit!
Montag, 12. Januar 2015
Kürbis-Ingwer-Chili-Suppe
Kürbis meets Ingwer & Chilischote. Definitiv was für die kalte Jahreszeit oder gegen fiese Erkältungen. Diese Kürbissuppenvariante treibt den Rotz aus der Nase und die Kälte aus den Knochen. Sie liefert Vitamine und Stärkung und schmeckt superlecker.
Eingemümmelt in eine Decke auf der Couch vor dem Fernseher, so lassen sich die trostlosen Wintertage (grau, grau, grau und momentan noch Schneeregen und stürmischer Wind) am Besten aushalten. Die Suppe ist das Tüpfelchen auf dem i.
Versteht mich nicht falsch, ich mag die kalten Jahreszeiten eigentlich sehr gerne. Ich mag es, wenn die Luft nach Winter riecht und ich liebe Schnee. Gerne gepaart mit Sonnenschein. Und über den nasskalten, grauen, schneematschigen Teil hilft dann die Suppe recht gut hinweg. Und ein paar Kerzerl am Fensterbrett...
Rezept für ca. 4 Teller Suppe:
Zutaten:
ca. 300g Hokkaidokürbis (bereits entkernt)
1 große weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2-3cm langes Ingwerstück (frisch)
1/2 Chilischote (frisch)
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl
1/2 Suppenwürfel
getrocknete Kürbiskerne
Kürbiskernöl
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Pürierstab
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Beides in feine Würfel schneiden. Den Kürbis ebenfalls in Würfel schneiden. Das Ingwerstück schälen und ganz fein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Frische Chili in feine Stückchen geschnitten nach Belieben zugeben (lieber vorerst etwas weniger). Dann die Kürbiswürfel, den Ingwer, Suppenwürfel, Salz und Pfeffer zugeben und mit Wasser bedeckt kochen bis der Kürbis weich ist.
Mit dem Pürierstab durchpürieren (Topf vorher vom Herd nehmen), beliebig Wasser zugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist, noch einmal mit Salz, Pfeffer, Suppenwürfel und frischer Chili abschmecken und kurz noch einmal auf der Herdplatte köcheln lassen.
Vor dem Servieren mit Kürbiskernöl beträufeln und getrocknete Kürbiskerne darüberstreuen.
Die Suppe sollte scharf, aber nicht zu scharf sein.
Schmeckt auch ohne Erkältung hervorragend - also Mahlzeit!
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Maronicremesuppe
Ich hab mich verliebt. Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, endlich mal eine Maronicremesuppe auszuprobieren. Und jetzt wo die Maroni-Saison wieder gestartet ist, war es dann auch so weit. Und wie gesagt - ich bin verliebt: Maronisuppe ist ab dem heutigen Tag meine absolute Lieblingssuppe. Am liebsten hätte ich den ganzen Topf alleine aufgegessen. Die Chancen stehen sehr gut, dass das heuer die Suppe des Jahres wird. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, sie heuer ins Weihnachtsmenü einzubauen... aaah. Diese Suppe! *lechz*
Probiert diese Suppe!!
Rezept für 2 große Portionen:
Zutaten:
ca. 500g Maroni (ergibt geschält ca. 300g - man kann auch die bereits geschälten und gekochten vakuumverpackten Maroni nehmen)
1 große weiße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
2-3 mittlere Erdäpfel
150ml Milch
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
1/2 Suppenwürfel
Thymian
Muskatnuss
frischer Schnittlauch
ev. etwas Schlagobers
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Pürierstab
1 Sieb
1 Kochlöffel
1 Gemüseschäler
1 Sieb
Anleitung:
Die Maronis alle einschneiden, in einen Kochtopf geben und großzügig mit Wasser bedecken. Einen TL Salz dazugeben und für ca. 15-20min köcheln lassen bis die Maronis weich sind. Die Maronis in ein Sieb kippen und auskühlen lassen - kalt und nass lassen sie sich am besten schälen.
Dann die Maronis schälen und ein paar besonders schöne ganze Exemplare für die Deko später beiseite legen.
Maronis klein schneiden (vierteln reicht).
Zwiebel und Knoblauch schälen. Beides in feine Würfel schneiden.
Erdäpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch im Kochtopf kurz glasig braten. Jetzt Erdäpfel und die Maroni zugeben und auch kurz mitdünsten. Dann mit Wasser bedecken, Suppenwürfel und ein bisschen Thymian zugeben. Wenn die Erdäpfel weich sind, die Milch zugeben und schön durchpürieren. Wasser zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann noch einmal mit Salz, Pfeffer, Suppenwürfel, Muskatnuss und Thymian abschmecken.
Suppe mit ein paar Kleckschen Schlagobers, frischem, ganz fein geschnittenen Schnittlauch und den beiseite gelegten Maroni garnieren.
Zum Reinlegen!! Lasst es euch schmecken!
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Pastinakencremesuppe mit getoasteten Brotwürfel
Winterzeit ist Suppenzeit. Ich kann es nur wiederholen. Was soll ich mehr dazu sagen. Es gibt wieder einmal ein Suppenrezept von mir. Nichts Ausgefallenes - bis auf die Pastinaken. Die gibt's in meinem kleinen Supermarkt ums Eck nicht so oft. Für mich sind sie also schon noch zumindest ein wenig besonders. Daher schlage ich immer zu, wenn sie mir mal wieder unterkommen. Dann liegen sie aber doch meistens etwas länger in der Gemüsekiste herum - aber netterweise halten diese Pastinaken schön lang.
Ich mag den würzig-süßen Geschmack von Pastinaken. Man muss die Suppe fast nicht mehr würzen, weil der Eigengeschmack eigentlich schon recht intensiv ist. Das muss man allerdings mögen.
Und dass es nicht immer Croutons in der Suppe sein müssen, hab ich auch erst vor kurzem entdeckt. Diese Brot-Grillerei im Backrohr macht nicht nur altes Brot wieder lecker, sondern passt auch supergut zu einer schönen, würzigen, sämigen Pastinakensuppe.
Rezept für 4 Teller Suppe:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Karotte
2 kleine Erdäpfel
3 große Pastinaken
1/2 Suppenwürfel
Öl
Salz
Pfeffer
Majoran
2 Scheiben dunkles Brot
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Pürierstab
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Beides im Kochtopf mit etwas Öl anschwitzen.
Währenddessen Pastinaken, Karotten und Erdäpfel waschen, schälen und in kleine Würfel bzw. dünne Scheiben schneiden.
Wenn die Zwiebel und der Knoblauch schön glasig sind, das Gemüse zugeben, kurz mitanschwitzen und dann mit ca. 1/2 l Wasser aufgießen. Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und Majoran zugeben und gut umrühren. Dann so lange kochen lassen, bis das Gemüse schön weich ist.
Kochtopf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab schön sämig pürieren - dabei Wasser zugeben, bis die persönlich richtige Konsistenz erreicht ist (ich mag's manchmal etwas breiartiger). Dann noch einmal mit Salz, Pfeffer und eventuell Suppenwürfel abschmecken.
Backrohr auf Umluft-Grillfunktion auf 185 Grad stellen und die beiden Scheiben Brot auf den Gitterrost legen und ca. 5-7min "grillen". Dann rausnehmen und in Würfel schneiden.
Suppe in Teller schöpfen und mit Brotwürfel garnieren.
Mahlzeit!
Ich mag den würzig-süßen Geschmack von Pastinaken. Man muss die Suppe fast nicht mehr würzen, weil der Eigengeschmack eigentlich schon recht intensiv ist. Das muss man allerdings mögen.
Und dass es nicht immer Croutons in der Suppe sein müssen, hab ich auch erst vor kurzem entdeckt. Diese Brot-Grillerei im Backrohr macht nicht nur altes Brot wieder lecker, sondern passt auch supergut zu einer schönen, würzigen, sämigen Pastinakensuppe.
Rezept für 4 Teller Suppe:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Karotte
2 kleine Erdäpfel
3 große Pastinaken
1/2 Suppenwürfel
Öl
Salz
Pfeffer
Majoran
2 Scheiben dunkles Brot
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Pürierstab
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Beides im Kochtopf mit etwas Öl anschwitzen.
Währenddessen Pastinaken, Karotten und Erdäpfel waschen, schälen und in kleine Würfel bzw. dünne Scheiben schneiden.
Wenn die Zwiebel und der Knoblauch schön glasig sind, das Gemüse zugeben, kurz mitanschwitzen und dann mit ca. 1/2 l Wasser aufgießen. Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und Majoran zugeben und gut umrühren. Dann so lange kochen lassen, bis das Gemüse schön weich ist.
Kochtopf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab schön sämig pürieren - dabei Wasser zugeben, bis die persönlich richtige Konsistenz erreicht ist (ich mag's manchmal etwas breiartiger). Dann noch einmal mit Salz, Pfeffer und eventuell Suppenwürfel abschmecken.
Backrohr auf Umluft-Grillfunktion auf 185 Grad stellen und die beiden Scheiben Brot auf den Gitterrost legen und ca. 5-7min "grillen". Dann rausnehmen und in Würfel schneiden.
Suppe in Teller schöpfen und mit Brotwürfel garnieren.
Mahlzeit!
Mittwoch, 26. November 2014
Broccoli-Erdäpfel-Cremesuppe
Winterzeit ist Suppenzeit. Und nach dem Overflow an orangen Suppen (dank Karotten und Kürbis) hatte ich mal wieder Lust auf grün. Eigentlich wollte ich dann ja eine Spinatcremesuppe, aber nachdem mir die Tiefkühl-Broccoli schon beim Öffnen vom Tiefkühlfach entgegengepurzelt sind - sind die halt im Suppentopf gelandet. Gute Wahl, das werde ich jetzt öfters machen. Einfach Türen und Schränke aufreißen und hoffen, das was rausfällt und daraus dann tolle Sachen zu zaubern versuchen.
Zutaten:
ca. 300g Broccoli (ich gestehe, ich hatte Tiefkühl-Broccoli)
3 mittlere Erdäpfel
1 große weiße Zwiebel
Sonnenblumenöl
1,5 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
Majoran
1 frische Chili (als Deko - Achtung! Unbedingt Schärfegrad vorher testen... ;)
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Pürierstab
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in etwas Öl glasig anbraten.
Währenddessen Erdäpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Falls frischer Broccoli verwendet wird, diesen auch putzen und in kleine Stücke schneiden. Bei Tiefkühl-Broccoli diesen rechtzeitig aus dem Gefrierfach nehmen und auftauen lassen.
Erdäpfel und Broccoli zu den Zwiebel geben, mit Wasser bedecken, Salz, Pfeffer, getrockneten Majoran und einen Suppenwürfel zugeben, und weich kochen.
Topf vom Herd nehmen, mit dem Pürierstab fein pürieren, immer wieder Wasser zugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Suppenwürfel abschmecken. Noch einmal aufkochen lassen.
Vor dem Servieren mit frischem Pfeffer und wer sich traut, mit frischen Chili-Ringerl bestreuen.
Guten Appetit!
Dienstag, 18. November 2014
Karotten-Orangen-Suppe
Die kalten Jahreszeiten kommen wieder und damit habe ich noch mehr Heißgelüste auf Suppen jeglicher Art (siehe Suppen).
Heute war mir mal wieder nach orange. Und da ich gerade keinen Kürbis daheim hatte, kamen Karotten und Orangen zum Zug. Und nachdem ich mal wieder viel zu viel davon gemacht habe, konnte ich noch die Überraschung erleben, dass die Suppe auch kalt großartig schmeckt. Wie eine Art Karotten-Gazpacho.
Rezept für ca. 4 große Portionen:
Zutaten:
1 große Zwiebel
Sonnenblumenöl
500g Karotten
3 Orangen (bzw. der Saft davon)
1 Suppenwürfel
1 Messerspitze getrockneter Chili (bzw. nach eigenem Schärfeempfinden)
ca. 1 EL getrocknete italienische Kräuter
Salz
Pfeffer
Kurkuma (ein großzügiger Schuss)
frische Basilikumblätter (für die Deko)
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Orangenpresse
1 Kochlöffel
1 Stabmixer
Anleitung:
Karotten waschen, schälen und in mittlere Scheibchen schneiden.
Orangen auspressen.
Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. In einem Kochtopf etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel fein glasig dünsten. Karottenstückchen zugeben, mit Wasser bedecken, zwei Drittel vom frisch gepressten Orangensaft zugeben, Salz, Pfeffer, getrocknetem Chili und Suppenwürfel zugeben und die Karotten auf mittlerer Stufe weich kochen lassen.
Wenn die Karotten weich sind, den Kochtopf vom Herd nehmen, den restlichen frisch gepressten Orangensaft zugeben und fein pürieren, Wasser zugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Kurkuma, getrockneten italienischen Kräutern, Chili, Suppenwürfel und Salz und Pfeffer abschmecken.
Noch einmal kurz auf der Herdplatte erwärmen und heiß servieren. Mit ein paar frischen Basilikumblättern dekorieren und mit knusprigen Bauernbrot auftischen.
Bon Appetit!
Tipp! Die Suppe schmeckt auch kalt total gut. Eisgekühltes Karottensüppchen - sozusagen.
Heute war mir mal wieder nach orange. Und da ich gerade keinen Kürbis daheim hatte, kamen Karotten und Orangen zum Zug. Und nachdem ich mal wieder viel zu viel davon gemacht habe, konnte ich noch die Überraschung erleben, dass die Suppe auch kalt großartig schmeckt. Wie eine Art Karotten-Gazpacho.
Rezept für ca. 4 große Portionen:
Zutaten:
1 große Zwiebel
Sonnenblumenöl
500g Karotten
3 Orangen (bzw. der Saft davon)
1 Suppenwürfel
1 Messerspitze getrockneter Chili (bzw. nach eigenem Schärfeempfinden)
ca. 1 EL getrocknete italienische Kräuter
Salz
Pfeffer
Kurkuma (ein großzügiger Schuss)
frische Basilikumblätter (für die Deko)
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Orangenpresse
1 Kochlöffel
1 Stabmixer
Anleitung:
Karotten waschen, schälen und in mittlere Scheibchen schneiden.
Orangen auspressen.
Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. In einem Kochtopf etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel fein glasig dünsten. Karottenstückchen zugeben, mit Wasser bedecken, zwei Drittel vom frisch gepressten Orangensaft zugeben, Salz, Pfeffer, getrocknetem Chili und Suppenwürfel zugeben und die Karotten auf mittlerer Stufe weich kochen lassen.
Wenn die Karotten weich sind, den Kochtopf vom Herd nehmen, den restlichen frisch gepressten Orangensaft zugeben und fein pürieren, Wasser zugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Kurkuma, getrockneten italienischen Kräutern, Chili, Suppenwürfel und Salz und Pfeffer abschmecken.
Noch einmal kurz auf der Herdplatte erwärmen und heiß servieren. Mit ein paar frischen Basilikumblättern dekorieren und mit knusprigen Bauernbrot auftischen.
Bon Appetit!
Tipp! Die Suppe schmeckt auch kalt total gut. Eisgekühltes Karottensüppchen - sozusagen.
Mittwoch, 5. November 2014
Fisch-Suppe (Zuppa di pesce e pomodori con fregula sarda)
Sardinien - es war so schön. Schnorchelparadies! Und das Essen so lecker. In Fertillia an der Westküste bei Alghero habe ich mich diesen Sommer in die Zuppa di frutti di Mare vom Ristorante Il Paguro (große Empfehlung: Via Zara 13) verliebt. So sehr, dass wir sogar zwei Mal hingehen mussten, damit ich zwei Mal dasselbe essen konnte, was sonst eigentlich ein No Go in den Urlauben von meinem Freund und mir ist. Wir gehen da eher auf Abwechslung. Aber die Suppe... einfach ein Traum!
Da ich als Binnenländerin nicht gerne Muscheln in österreichischen Supermärkten kaufe, konnte ich die Suppe nicht ident daheim probieren. Stattdessen habe ich mich für Dorsch und Garnelen entschieden (vor allem weil die schon bei uns im Tiefkühlfach hausten). Und Fregula - so kleine sardische Nudeln - habe ich mir extra von den sardinischen Supermärkten mitgenommen. Großartiges Zeugs. Schade, dass es das bei uns nirgends gibt? Vermutlich kann man die aber auch durch kleine heimische Nudeln oder vielleicht Ebli oder anderes Körnchen-Zeugs ersetzen.
Es war jedenfalls superlecker - und wir hatten zwei Tage richtig viel zu essen! :)
Rezept für 6 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
250g Dorschfilet (bei mir war zufällig der von Iglo im Tiefkühlfach)
200g Garnelen
1 Bund Frühlingszwieberl
400g geschälte Tomaten aus der Dose
ca. 100ml passierte Tomaten
1/3l Fischfond (ich hatte den von Spar, Johanna Maier-Edition)
200g Fregula (oder andere kleine Nudeln oder vielleicht Ebli)
1 Hand voll Kirschtomaten
1 Zitrone
1 Schuss Rotwein (ich hatte noch sardischen Cannonau = schwerer Rotwein)
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer (ich hatte Zitronenpfeffer, den ich mir mal am Bazar in Istanbul gekauft habe)
getrockneter Koriander
getrockneter Chili
getrocknete italienische Kräuter nach Wahl (Oregano, Basilikum, Rosmarin...)
frische Basilikumblätter (für die Deko)
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 großes Messer
1 Dosenöffner
1 Knoblauchpresse
1 großer Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden.
Knoblauch schälen.
Frühlingszwieberl putzen und in Ringerl schneiden.
Falls ihr Tiefkühlfisch und -garnelen verwendet, diese vorher auftauen lassen.
In einem Topf Öl erhitzen und Zwiebelstückerl und Knoblauch (entweder kleingeschnitten oder viea Knoblauchpresse dazu gepresst) glasig anbraten. Dann den Fisch und die Garnelen zugeben. Salzen, pfeffern, Chili und getrocknete Kräuter zugeben und gut anbraten, bis der Fisch und die Garnelen durch sind. Die Dorschfilets in Stückchen stechen. Gut anbraten, bis sich auch am Topfboden etwas ansetzt (aber nicht verbrennt). Mit dem Fischsud ablöschen.
Dann die Dose geschälter Tomaten zugeben und die geschälten Tomaten im Topf in kleine Stückerl zerteilen. Dann die passierten Tomaten zugeben. Salzen, pfeffern, getrocknete Kräuter, den Schuss Rotwein und den Saft einer halben Zitrone dazu und das ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Fregula und mind. 250ml Wasser zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Pasta bissfest ist. Immer wieder abschmecken. Die Fregula saugen extrem viel Salz ab.
Ganz zum Schluss noch die Kirschtomaten zugeben und noch einmal 5min mitköcheln lassen. Die schauen nicht nur optisch gut aus, sondern geben dem ganzen nacher zerstochen im Teller eine fruchtigere Note, als die bereits geschälten Tomaten, die mitgekocht wurden.
Dann Suppe in hübsche Teller schöpfen und mit frischen Basilikumblättern garnieren. Dazu ein Glas Rotwein und es ist fast ein bisschen wie im Italien-Urlaub... :)
Buon Appetito!
Da ich als Binnenländerin nicht gerne Muscheln in österreichischen Supermärkten kaufe, konnte ich die Suppe nicht ident daheim probieren. Stattdessen habe ich mich für Dorsch und Garnelen entschieden (vor allem weil die schon bei uns im Tiefkühlfach hausten). Und Fregula - so kleine sardische Nudeln - habe ich mir extra von den sardinischen Supermärkten mitgenommen. Großartiges Zeugs. Schade, dass es das bei uns nirgends gibt? Vermutlich kann man die aber auch durch kleine heimische Nudeln oder vielleicht Ebli oder anderes Körnchen-Zeugs ersetzen.
Es war jedenfalls superlecker - und wir hatten zwei Tage richtig viel zu essen! :)
Rezept für 6 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
250g Dorschfilet (bei mir war zufällig der von Iglo im Tiefkühlfach)
200g Garnelen
1 Bund Frühlingszwieberl
400g geschälte Tomaten aus der Dose
ca. 100ml passierte Tomaten
1/3l Fischfond (ich hatte den von Spar, Johanna Maier-Edition)
200g Fregula (oder andere kleine Nudeln oder vielleicht Ebli)
1 Hand voll Kirschtomaten
1 Zitrone
1 Schuss Rotwein (ich hatte noch sardischen Cannonau = schwerer Rotwein)
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer (ich hatte Zitronenpfeffer, den ich mir mal am Bazar in Istanbul gekauft habe)
getrockneter Koriander
getrockneter Chili
getrocknete italienische Kräuter nach Wahl (Oregano, Basilikum, Rosmarin...)
frische Basilikumblätter (für die Deko)
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 großes Messer
1 Dosenöffner
1 Knoblauchpresse
1 großer Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden.
Knoblauch schälen.
Frühlingszwieberl putzen und in Ringerl schneiden.
Falls ihr Tiefkühlfisch und -garnelen verwendet, diese vorher auftauen lassen.
In einem Topf Öl erhitzen und Zwiebelstückerl und Knoblauch (entweder kleingeschnitten oder viea Knoblauchpresse dazu gepresst) glasig anbraten. Dann den Fisch und die Garnelen zugeben. Salzen, pfeffern, Chili und getrocknete Kräuter zugeben und gut anbraten, bis der Fisch und die Garnelen durch sind. Die Dorschfilets in Stückchen stechen. Gut anbraten, bis sich auch am Topfboden etwas ansetzt (aber nicht verbrennt). Mit dem Fischsud ablöschen.
Dann die Dose geschälter Tomaten zugeben und die geschälten Tomaten im Topf in kleine Stückerl zerteilen. Dann die passierten Tomaten zugeben. Salzen, pfeffern, getrocknete Kräuter, den Schuss Rotwein und den Saft einer halben Zitrone dazu und das ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Fregula und mind. 250ml Wasser zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Pasta bissfest ist. Immer wieder abschmecken. Die Fregula saugen extrem viel Salz ab.
Ganz zum Schluss noch die Kirschtomaten zugeben und noch einmal 5min mitköcheln lassen. Die schauen nicht nur optisch gut aus, sondern geben dem ganzen nacher zerstochen im Teller eine fruchtigere Note, als die bereits geschälten Tomaten, die mitgekocht wurden.
Dann Suppe in hübsche Teller schöpfen und mit frischen Basilikumblättern garnieren. Dazu ein Glas Rotwein und es ist fast ein bisschen wie im Italien-Urlaub... :)
Buon Appetito!
Sonntag, 19. Oktober 2014
Mais-Suppe
Auf Maissuppe bin ich das erste Mal in unserer Kantine gestoßen. Davor habe ich nicht einmal daran gedacht, dass Mais püriert irgendwas werden könnte. Sie hat auch relativ dubios ausgesehen, aber da unser Kantinenessen eigentlich meistens ausgezeichnet ist, habe ich mich getraut... und war positiv überrascht. Und weil ich Mais eh immer daheim hab hab ich gleich probiert auch ein leckeres Maissüppchen nachzukochen. Meine Variante hat auch noch die letzten Selleriestangen geschluckt und ist (ja, ich trau's mich sagen) noch besser, als die Kantinenvariante geworden (haha!). Bin ein bisschen stolz. Bitte nachkochen und selbst davon überzeugen:
Rezept für ca. 4 Teller Suppe:
Zutaten:
1 Dose Mais
1 große weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 mittlere Erdäpfel
3 Stangen Sellerie
1 Suppenwürfel
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
Majoran
Wasser
Werkzeug:
1 Suppentopf
1 Pürierstab
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Gemüseschäler
Anleitung:
Zwiebel schälen und würfelig schneiden.
Erdäpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Knoblauchzehen schälen und ebenfalls in kleine Scheibchen schneiden.
Bei den Selleriestangen die Blättchen wegzupfen und ebenfalls in ca. 1cm dicke Ringe schneiden.
Sonnenblumenöl in einem Kochtopf erhitzen. Zwiebeln darin glasig braten, Knoblauch zugeben. Dann Sellerie, Erdäpfel und die (abgegossene) Dose Mais zugeben. Mit Wasser bedecken, salzen, pfeffern, etwas Majoran und Suppenwürfel zugeben und so lange köcheln lassen (hin und wieder umrühren nicht vergessen) bis die Erdäpfel weich sind.
Dann alles fein durchpürieren. Immer wieder Wasser zugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Schließlich noch mal mit Suppenwürfel, Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passen auch hervorragend die Chorizo-Croutons.
Mahlzeit!
Dienstag, 30. September 2014
Krautsuppe mit Chorizo-Croutons
"Mhm, schmeckt ja wie Schweinsbratensauce!" war der Kommentar von meinem Freund, als ich ihn etwas von der noch unpürierten Krautsuppe kosten ließ.
Kraut hat einen etwas schlechten Ruf - dabei hat Kraut wirklich einen super Geschmack. Und ich spreche hier nicht vom Sauerkraut, bei dem ich ja verstehe, dass es nicht jedem schmeckt (obwohl ich wirklich sehr gerne Sauerkraut esse), aber frisches Kraut kann man echt schmackhaft zubereiten.
Die Idee mit den Chorizo-Croutons kam mir dann während dem Krautsuppe kochen. Krautsuppe bekommt einfach nicht so eine tolle Farbe wie Kürbiscremesuppe oder Bärlauchsuppe. Und damit das Fotografieren nachher nicht gar zu fad (grauslig!) aussieht, zerbrach ich mir den Kopf nach einem passenden Farbklecks.
Mein Holder war im August in Spanien auf Urlaub, ohne mich - aber wenigstens hat er außer Schmutzwäsche auch ein paar Leckereien von dort mitgebracht, unter anderem die leckere Chorizo, die nicht nur auf der Pizza unglaublich gut schmeckt, sondern sich offensichtlich auch sehr gut in der Pfanne knusprig braten lässt. Ich nehme an, jegliche andere Hartwurst schmeckt auch köstlich dazu. Der pikante Geschmack der Chorizo hat sich wahnsinnig gut mit dem Kümmel-Krautsuppen-Geschmack vertragen. Kann ich nur empfehlen - also viel Spaß beim Ausprobieren!
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1/4 Kopf Weißkraut
2 weiße Zwiebel
2 kleine Erdäpfel
2-3 Knoblauchzehen
1/8l Weißwein
ca. 1l Wasser
1,5-2 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
Majoran
Kümmel (ca. 1/2 TL)
Sonnenblumenöl
für die Croutons:
Chorizo
Schwarzbrot
Werkzeug:
1 großer Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 kleine Pfanne
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch in ganz feine Würfel schneiden.
Kraut ebenfalls in mittelgroße Fleckerl schneiden.
Erdäpfel schälen und in kleine Stückerl schneiden.
Zwiebel und Knoblauch mit Sonnenblumenöl anschwitzen. Knoblauchstückerl, Kraut und Kümmel zugeben, salzen, pfeffern und kurz mitdünsten. Mit dem Achterl Weißwein ablöschen, dann Majoran, einen Suppenwürfel und so viel Wasser zugeben, dass alles knapp bedeckt ist. So lange köcheln lassen, bis das Kraut und die Erdäpfel weich sind. Dann den Topf vom Herd nehmen. Gut durchpürieren - Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann noch einmal mit Salz, Pfeffer und Suppenwürfel abschmecken.
Für die Croutons:
Ich hab ca. 3cm Länge von der Chorizo in Scheiben abgeschnitten und diese dann auch noch einmal feinwürfelig geschnitten. Eine Scheibe Schwarzbrot ebenfalls in Würfel schneiden.
Dann die Chorizo ohne Öl in einer Pfanne auslassen, dann das Brot zugeben. Immer brav umrühren, so dass die Brotwürfel rund herum mit dem Chorizo-Fett verkleidet sind. Kleine Flamme reicht, immer brav umrühren, sonst werden die Croutons sehr schnell schwarz. Wenn das Brot überall leicht angeröstet ist, die Pfanne vom Herd nehmen und ein bisschen abkühlen lassen - da werden die Croutons noch etwas härter.
Suppe in Suppenteller verteilen und mit Chorizo-Croutons bestreuen.
Mahlzeit.
Kraut hat einen etwas schlechten Ruf - dabei hat Kraut wirklich einen super Geschmack. Und ich spreche hier nicht vom Sauerkraut, bei dem ich ja verstehe, dass es nicht jedem schmeckt (obwohl ich wirklich sehr gerne Sauerkraut esse), aber frisches Kraut kann man echt schmackhaft zubereiten.
Die Idee mit den Chorizo-Croutons kam mir dann während dem Krautsuppe kochen. Krautsuppe bekommt einfach nicht so eine tolle Farbe wie Kürbiscremesuppe oder Bärlauchsuppe. Und damit das Fotografieren nachher nicht gar zu fad (grauslig!) aussieht, zerbrach ich mir den Kopf nach einem passenden Farbklecks.
Mein Holder war im August in Spanien auf Urlaub, ohne mich - aber wenigstens hat er außer Schmutzwäsche auch ein paar Leckereien von dort mitgebracht, unter anderem die leckere Chorizo, die nicht nur auf der Pizza unglaublich gut schmeckt, sondern sich offensichtlich auch sehr gut in der Pfanne knusprig braten lässt. Ich nehme an, jegliche andere Hartwurst schmeckt auch köstlich dazu. Der pikante Geschmack der Chorizo hat sich wahnsinnig gut mit dem Kümmel-Krautsuppen-Geschmack vertragen. Kann ich nur empfehlen - also viel Spaß beim Ausprobieren!
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1/4 Kopf Weißkraut
2 weiße Zwiebel
2 kleine Erdäpfel
2-3 Knoblauchzehen
1/8l Weißwein
ca. 1l Wasser
1,5-2 Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
Majoran
Kümmel (ca. 1/2 TL)
Sonnenblumenöl
für die Croutons:
Chorizo
Schwarzbrot
Werkzeug:
1 großer Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 kleine Pfanne
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch in ganz feine Würfel schneiden.
Kraut ebenfalls in mittelgroße Fleckerl schneiden.
Erdäpfel schälen und in kleine Stückerl schneiden.
Zwiebel und Knoblauch mit Sonnenblumenöl anschwitzen. Knoblauchstückerl, Kraut und Kümmel zugeben, salzen, pfeffern und kurz mitdünsten. Mit dem Achterl Weißwein ablöschen, dann Majoran, einen Suppenwürfel und so viel Wasser zugeben, dass alles knapp bedeckt ist. So lange köcheln lassen, bis das Kraut und die Erdäpfel weich sind. Dann den Topf vom Herd nehmen. Gut durchpürieren - Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann noch einmal mit Salz, Pfeffer und Suppenwürfel abschmecken.
Für die Croutons:
Ich hab ca. 3cm Länge von der Chorizo in Scheiben abgeschnitten und diese dann auch noch einmal feinwürfelig geschnitten. Eine Scheibe Schwarzbrot ebenfalls in Würfel schneiden.
Dann die Chorizo ohne Öl in einer Pfanne auslassen, dann das Brot zugeben. Immer brav umrühren, so dass die Brotwürfel rund herum mit dem Chorizo-Fett verkleidet sind. Kleine Flamme reicht, immer brav umrühren, sonst werden die Croutons sehr schnell schwarz. Wenn das Brot überall leicht angeröstet ist, die Pfanne vom Herd nehmen und ein bisschen abkühlen lassen - da werden die Croutons noch etwas härter.
Suppe in Suppenteller verteilen und mit Chorizo-Croutons bestreuen.
Mahlzeit.
Dienstag, 9. September 2014
Kürbiscremesuppe (mit Croutons)
Perfekte Herbstsuppe, weil welches Gemüse prägt diese Jahreszeit mehr als der Kürbis?
Mir fällt gerade nichts ein was mehr Herbst ist - naja, außer vielleicht noch Regen, Nebel und Schneematsch. Aber daran mag ich eh noch nicht denken. Regen hatten wir ja den Sommer schon genug...
Kürbiszeit ist großartig - ich liebe Kürbisse. Die könnte ich eigentlich fast täglich essen. Kürbisrisotto, Kürbissuppe, Kürbiskuchen, Kürbis-Curry, Kürbis gegrillt, ...
Hier das Rezept für - wieder einmal - eine meiner Lieblingsvarianten:
Rezept für ca. 4 Teller:
Zutaten:
ca. 500g Hokkaido-Kürbis
2 mittlere weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1/8 Weißwein
1-1,5 Suppenwürfel
Sonnenblumenöl
500ml Wasser (dann mehr um die richtige Konsistenz hinzubekommen)
getrockneter Majoran
Salz
Pfeffer
Kürbiskernöl
Brot (Toastbrot, Schwarzbrot, Weckerl...)
getrockneter Rosmarin
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Kochtopf
1 Kochlöffel
1 Pürierstab
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Kürbisfleisch entfernen und dann Kürbis in mittlere Würfel schneiden.
Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen.
Zwiebel im Sonnenblumenöl leicht glasig anbraten. Knoblauch (via Knoblauchpresse) zugeben. Dann schon Salz, Pfeffer, getrockneten Majoran und die Kürbiswürfel zugeben. Umrühren, und etwas mitdünsten lassen.
Dann mit dem Achterl Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen. Anschließend das Wasser und einen Suppenwürfel zugeben und so lange auf klenier Flamme köcheln lassen bis der Kürbis weich ist.
Topf vom Herd nehmen (wichtig, sonst blubbert's ganz fies) und mit dem Pürierstab alles fein durchpürieren. Immer wieder etwas Wasser zugeben, weil die Suppe wahrscheinlich zu dickflüssig sein wird.
Dann noch einmal mit Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und ev. einem Schuss Weißwein abschmecken, noch einmal gut umrühren und kurz auf kleiner Flamme erwärmen, falls die Suppe durch das Wasser zugeben zu kalt geworden ist.
Suppe in Suppenteller füllen und mit Kürbiskernöl "garnieren".
Dazu schmecken Croutons super gut:
Beliebiges Brot (ca. 1 große Scheibe reicht für 4 Personen) in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne ca. 1 EL Sonnenblumenöl erhitzen und die Brotwürfel drain wenden. Etwas Salz, Pfeffer und Rosmarin dazugeben und immer schön umrühren, sonst werden die Croutons sehr schnell schwarz. Schön bei der Pfanne bleiben - dauert ja eh nur ein paar Minuten.
Mahlzeit!
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