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Freitag, 15. Januar 2016

Kichererbsen-Spinat-Eintopf

Juhu, endlich kommt der Schnee!!! Und damit kann ich euch auch endlich mein neues Lieblings-Eintopf-Rezept vorstellen: Kichererbsen-Spinat-Eintopf - geht auch vegetarisch. Das Hendlbrüstchen bzw. die Hühnerbrühewürfel können auch einfach durch Gemüsebrühe ersetzt werden. Schmeckt trotzdem seeeehr lecker und durch Kreuzkümmel und Kurkuma irgendwie orientalisch. Es gibt nichts Besseres abends nach Sport im Freien... Bitte probieren!!!


Rezept für ca. 4 große Portionen:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 mittlere Knoblauchzehen
200g Hühnchenbrust
1 Glas Weißwein
1 kleine Dose Tomaten
1 kleine Dose Kichererbsen
300g TK-Blattspinat
1 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz
Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Kreuzkümmel
1/4 TL getrockneter Koriandersamen
1 Messerspitze Kurkuma
1 Brise getrockneten Chili
1 Hühnerbrühewürfel
Wasser

Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Kochtopf mit Deckel
1 Mörser

Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anbraten.

Die Hühnerbrust in kleine Stückerl schneiden und ebenfalls mit den Zwiebeln anbraten.

Mit Weißwein und der Dose Tomaten (Tomaten klein stückeln) ablöschen. Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Hühnerbrühewürfel und noch ein Glas Wasser zugeben und kurz aufköcheln lassen.

Währenddessen Koriandersamen und Kreuzkümmel im Mörser fein mahlen. Beides, sowie Kurkuma, Paprikapulver und getrockneten Chili, sowie Kichererbsen und Blattspinat zur Suppe geben und auf kleiner Flamme köcheln und eindicken lassen. Je nach Geschmack noch Wasser zugeben und immer wieder mit Salz, Pfeffer, Weißwein und etwas Hühnerbrühewürfel abschmecken.

Dazu eine Scheibe Brot - unglaublich lecker.
Mahlzeit!



Dienstag, 8. Dezember 2015

Linsen-Erbsen-Eintopf

Ja, wir stecken schon fast mitten im Dezember und es ist kalt. Und heute war Feiertag (in Österreich) und schönes Wetter. Natürlich waren wir den ganzen Tag draußen unterwegs. Schön war's.

Daheim musste es dann schnell gehen. Schnell einheizen (ich liebe unseren dänischen Ofen!) und währenddessen hat sich das schnelle, wärmende Abendessen - natürlich ein Eintopf - fast von selbst gekocht. Heute mal richtig vegetarisch. Wer mag kann noch ein paar Bauchspeckwürfel mit den Zwiebeln mit anrösten... aber glaubt mir, das braucht es gar nicht. Schmeckt auch so lecker und wärmt unglaublich! Ab auf die Couch!


Rezept für 4 Portionen:

Zutaten:
150g Tellerlinsen grün
ca. 100g Erbsen
1 große weiße Zwiebel
2 kleine Knoblauchzehen
1 Schuss Apfel-Balsamico (mild!)
1 Suppenwürfel
2 Lorbeerblätter
1 TL getrocknete Kräuter der Provence
1 Messerspitze getrocknete geriebene Zitronenschale
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl

Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Sieb
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett

Anleitung:
Linsen in Salzwasser nach Anleitung weich kochen (ca. 40min). Dann abseihen.

Währenddessen Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel schneiden. Beides mit etwas Sonnenblumenöl anrösten. Dann die weichen Linsen und die Tiefkühlerbsen zugeben und mit Wasser bedecken. Suppenwürfel, Balsamico-Essig, Lorbeerblätter, Kräuter der Provence, geriebene Zitrone, Salz und Pfeffer zugeben und kurz aufköcheln lassen. Mit Suppenwürfel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Heiß servieren.
Yummy!

Sonntag, 1. November 2015

Erdäpfel-Gulasch

Ein wunderschöner Herbsttag. Ausgeschlafen starteten wir mit ein paar Freunden eine kleine Wanderung. Trotz Sonnenschein und Primaloft-Jacken war es dann doch ganz schön kühl aufgrund kräftiger Windböen... wieder daheim musste es etwas Schnelles und Wärmendes sein. Der perfekte Zeitpunkt mich endlich mal an einem Erdäpfel-Gulasch zu versuchen. Und was soll ich sagen - ich bin zufrieden. Mein Spatz war es auch :)

Allerdings hatte ich keine mehligen Erdäpfel im Haus, sondern nur speckige... mit mehligen wäre es noch besser geworden, aber auch so hat es seinen Zweck erfüllt. Ich bin zufrieden. Ich bin satt. Mir ist warm. Yummy!


Rezept für 4 große Portionen:

Zutaten:
2-3 große weiße Zwiebeln
650g Erdäpfel (am besten mehlige)
3 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
Wasser
Salz
Pfeffer
1 Schuss Essig
1/4 Suppenwürfel
1/2 TL Kümmel
2 TL Paprikapulver
1 EL Paprikapaste
1 EL Mehl
ev. etwas Brot

Werkzeug:
1 Gemüseschäler
1 Brett
1 Messer
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Schöpflöffel

Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebeln vierteln und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehen in feine Würfel schneiden.

Etwas Sonnenblumenöl im Kochtopf erhitzen. Zwiebelringe und Knoblauch kräftig darin anrösten.

Währendessen die Erdäpfel schälen und in mittelgroße Stücke schneiden.

Wenn die Zwiebeln schön braun sind, das Paprikapulver und den Kümmel zugeben, kurz umrühren und mit einem Schuss Essig ablöschen. Dann die Erdäpfelwürfel zugeben und kurz mitdünsten lassen. Dann alles großzügig mit Wasser bedecken, Suppenwürfel, Paprikapaste und kräftig Salz und Pfeffer zugeben und gut umrühren.

So lange köcheln lassen, bis die Erdäpfel weich sind. Ca. 10 EL Paprikasaft in eine Tasse schöpfen und den EL Mehl darin auflösen. Die Mehlpaste dann schnell zurück zum restlichen Gulasch geben und unterrühren. Kurz aufköcheln lassen, bis der Gulaschsaft etwas eingedickt ist. Immer wieder rühren.

Noch eiinmal mit Paprikapulver, Paprikapaste, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Brot servieren - nichts ist leckerer als den Gulaschsaft mit Brot aufzutunken... :)

Mahlzeit!

(Trattberg, St. Koloman, Salzburg, Österreich)

Freitag, 7. August 2015

Erdnuss-Kichererbsen-Eintopf

Vor kurzem bin ich auf einem meiner Lieblingsblos über das Rezept für "Afrikanische Erdnusssuppe" gestoßen und musste das einfach probieren. Da ich aber irgendwie in diesem Moment überhaupt keine Lust auf den dort kombinierten Reis hatte und außerdem noch massig Kichererbsen von der letzten Hummus-Produktion übrig hatte (Stichwort: Restlverwertung!), hab ich das unglaublich lecker klingende Rezept kurzerhand leicht abgewandelt und einen Erdnuss-Kichererbsen-Eintopf daraus gezaubert.

Das Rezept ist großartig und ich bedanke mich bei der Küchenchaotin für diese tolle Inspiration. So schnell habe ich diesen Sommer noch keine suppenartige Mahlzeit verspeist. Das nächste Mal probiere ich noch die Kombination mit Reis, statt Kichererbsen... Lecker!


Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
2 große Knoblauchzehen
ca. 250g Kichererbsen
2 Karotten
1/2 kleine Zucchini
1 Hand voll Erdnüsse
3 EL Tomatenmark
3 EL Erdnussmus
2 EL Sojasauce
1/2 Suppenwürfel
ca. 700ml Wasser
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Brett
1 Messer
1 Kochlöffel
1 Gemüsereibe
1 Knoblauchpresse

Anleitung:
Kichererbsen mind. 6 Stunden einweichen und dann ca. 30-40min weich kochen. Dieser Schritt fällt natürlich weg, wenn ihr gleich bereits gekochte Kichererbsen aus Glas oder Dose nehmt (oder halt generell noch Kichererbsen von der letzten Hummus-Aktion übrig habt, weil eure Augen einfach viel zu groß waren... ;) ).

Die Karotten schälen und grob raspeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Zucchini waschen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen.

Zwiebelwürfel und gepresste Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Karottenraspel und Erdnüsse dazugeben und ebenfalls mitdünsten lassen. Dann mit Wasser aufgießen und den Suppenwürfel, Tomatenmark, sowie das Erdnussmus, zugeben und auflösen. Kurz aufkochen lassen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Weiterköcheln lassen, immer wieder umrühren, bis eine sämige Konsistenz entsteht.

Erst kurz vor dem Servieren die Zucchiniwürfel und die Kichererbsenwürfel dazugeben und ebenfalls kurz mitköcheln lassen. Zucchini soll aber noch knackig bleiben, also Vorsicht: Nicht zerkochen.


Vor dem Servieren noch mit ein paar Erdnüssen und frischen Basilikumblättern bestreuen. Dazu Sojasauce reichen, manche mögen es halt einfach salziger.

Mahlzeit!


Freitag, 29. Mai 2015

Kokos-Curry-Suppe mit asiatischen Fleischbällchen

Regenzeit ist Suppenzeit. Aber trotz fast herbstlich/winterlicher Temperaturen stehen irgendwie bei mir auch nicht mehr die richtig deftigen Suppen auf dem Programm. Mir schwebte irgendetwas mit viel Gemüse vor, aber irgendetwas Herzhaftes sollte auch dabei sein. Dank Internet wurde ich auch recht schnell fündig: Ein etwas asiatisch angehauchten Suppeneintopf sollte es sein. 

Das inspirierende Rezept habe ich dann auf einer dieser vielen Paleo-Webseiten gefunden und für mich noch etwas abgewandelt. Ich gestehe, die Kombinantion aus Fleischbällchen mit Kokosmilch-Curry-Suppe war einfach unwiderstehlich für mich und das Ganze ist auch noch ruck-zuck (scheint beim Kochen eines meiner Lieblingswörter zu sein... ;) gemacht, schaut aber doch etwas aufwändiger aus, als eine meiner geliebten Crèmesuppen, obwohl man wirklich nicht viel länger dafür braucht. Der Geschirrspüler muss halt zusätzlich noch eine Pfanne abwaschen, aber ich glaube, das wird er überleben... (hoffe ich!)


Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
für die asiatsichen Fleischbällchen:
ca. 300g Faschiertes (ich hatte nur Faschiertes vom Rind)
1/2 weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück geschälten frischen Ingwer
getrocknete Chiliflocken
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl

für die Suppe:
3 mittlere Karotten
350g TK-Broccoli
1 große Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1 Dose Kokosmilch
Currypulver (oder auch Currypaste)
gemahlene Korianderkörner
gemahlener Kreuzkümmel
1 Stängel Zitronengas
Salz
Pfeffer

Werkzeug:
1 Reibe (für den Ingwer)
1 Messer
1 Brett
1 große tiefe Pfanne mit Deckel
1 Pfannenwender
1 Kochlöffel
1 Schöpflöffel

Anleitung:
für die asiatischen Fleischbällchen:
Die halbe Zwiebel schälen und ganz fein würfelig schneiden.
Den Ingwer schälen und fein reiben.
Zwiebeln, Ingwer, rohes Faschiertes, gepresste Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Chili gut durchkneten. Eventuell (wenn man sich nicht vor rohem Fleisch graust) noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kleine Kügelchen formen.

In einer großen Pfanne ca. einen knappen Zentimeter hoch Sonnenblumenöl erhitzen und die Fleischbällchen rundherum knusprig anbraten. Auf einem mit Küchenrolle belegten Teller abtropfen lassen.

für die Suppe:
Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
TK-Broccoli eventuell noch halbieren, damit mundgroße Stücke entstehen.
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen. Die Zwiebel würfelig und die Knoblauchzehe in Scheiben schneiden.

Die Zwiebelwürfel und die Knoblauchscheibchen in etwas Öl anrösten. Dann die Karottenscheiben zugeben, nach ca. 5min auch den Brokkoli zugeben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen.
Dann die Dose Kokosmilch, den Zitrongengrasstängel und noch einmal eine halbe Dose Wasser zugeben, mit Currypulver (oder -paste), Salz, Pfeffer, gemahlenem Koriander und gemahlenem Kreuzkümmel abschmecken und aufkochen lassen. Wenn das Gemüse weich, aber noch bissfest ist, noch einmal abschmecken.

Suppe in Teller schöpfen und mit den asiatischen Fleischbällchen garniert servieren.

Guten Appetit!


Donnerstag, 7. Mai 2015

Karibischer Gemüseeintopf mit Süßkartoffel-Chips

Ganz spontan habe ich schon wieder vor längerer Zeit mal wieder meine Schwestern eingeladen und mir gedacht, dass es dafür mal wieder etwas anderes geben sollte. Nicht immer diesen selben Trott. Richtig leckeres Soulfood schwebte mir vor... und weil mir zufällig am Tag davor die neue Gusto in die Hände gefallen ist, die gerade einen Gemüse/Vegan-Schwerpunkt hat, hab ich mich hier gleich inspirieren lassen.

Großartigerweise hatte mein Supermarkt ums Eck auch einmal wieder Süßkartoffeln und so hab ich losgelegt mit ein paar kleinen Adaptierungen (die angegebenen Gewürze hatte ich mal wieder nicht alle). Und es wurde wirklich lecker - karibischer Gemüseeintopf mit Süßkartoffel-Chips. Fast Low Carb (bis auf die Chips), aber sehr viel Gemüse und einmal eine ganz andere Geschmacksrichtung als meine sonst doch eher österreichisch angehauchten Eintopf- und Suppenvariationen. Der kommt sicherlich bald wieder auf den Tisch. Schmeckt lecker, wärmt und regt einmal wieder den Gaumen mit neuen Geschmacksrichtungen an.

Please have a try!


Rezept für 4 Portionen:

Zutaten:
für den Gemüseeintopf:
1 große weiße Zwiebel
4 mittlere Knoblauchzehen
2 Stangen Lauch
4 mittlere Karotten
1 mittlerer Karfiol
1 Dose Kokosmilch (400ml)
ca. 600ml Wasser
1/2 Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
1 2cm großes Stück Ingwer
1 kleine Chilischote
1/2 Limette
Sojasauce
Erdnussöl
Salz
Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
1 Messerspitze Kardamom
1 Messerspitez Piment
1 Messerspitze Zimt
1/2 TL Koriander (gemahlen)
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
frische Petersilie

für die Süßkartoffel-Chips:
2 mittlere Süßkartoffeln
Erdnussöl
Salz
Pfeffer
getrocknete Chiliflocken

Werkzeug:
1 großer Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Pürierstab
1 kleines, hohes Mixgefäß
1 Backblech mit Backpapier

Anleitung:
für die Süßkartoffel-Chips:
Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Süßkartoffeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Großzügig salzen, pfeffern, mit getrockneten Chiliflocken bestreuen und mit Erdnussöl beträufeln. Kurz durchmischen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auflegen.

Ca. 20min backen, dann herausnehmen und warm stellen.

für den Gemüseeintopf:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel in feine Würfel schneiden und im großen Kochtopf mit etwas Erdnussöl anbraten. Knoblauch dazupressen.

Ingwerstück schälen, fein würfeln. Chilischote fein schneiden und beides ebenfalls zu den Zwiebeln geben und andünsten.

Dann die Kokosmilch und das Wasser zugeben, den Saft der halben Limette, ca. 1 EL Sojasauce, den Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und die restlichen Gewürze. Aufkochen lassen.

Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Karfiol waschen und die Röschen abzupfen, die größten halbieren oder gar vierteln auf mundgroße Stücke.

Karotten und Karfiol zur Suppe geben und 5-7min köcheln lassen bis der Karfiol weich ist. Dann ca. 150g Karfiol und 5 EL Suppe in das Mixgefäß geben und fein pürieren. Anschließend wieder unter die Suppe rühren, zwecks der Sämigkeit. Dann auch die Lauchringe zugeben und noch einmal kurz köcheln lassen bis der Lauch "al dente" ist.

Noch einmal die Suppe mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Sojasauce abschmecken - bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben und kurz köcheln lassen.

Anschließend mit etwas frischer Petersilie garniert servieren und die Süßkartoffelchips dazu reichen.


Mahlzeit!

Donnerstag, 23. April 2015

Chili con carne

Viele Freunde an einem Tisch - da will man doch auch was Leckeres servieren. Und wenn man schon weiß, dass man am besagten Abend eher nicht zum Kochen kommen wird, muss man halt was vorbereiten. Aufgewärmt schmeckt nicht mehr vieles besonders gut, aber ein paar Sachen gibt es da doch. Erstens Gulasch, zweitens Chili con/sin carne. Und beides ist leicht und schnell gemacht.

Heute verrate ich euch mein Lieblingsrezept für Chili con carne. Ich glaube, es ist nicht ganz klassisch, da man da anscheinend nicht so viel Gemüse dazu gibt und auch keinen Mais - aber ich hab es so in etwa von meiner Mama gelernt. Bis jetzt gab es auch noch keine Beschwerden, dass mein Chili con carne zu wenig Fleisch beinhaltet, sondern eher fein-fruchtig schmeckt. Aber eine vegetarische Angelegenheit ist es definitiv auch wieder nicht... :)

Probiert mal und sagt mir dann, was ihr anders macht! :) Ich würde mich freuen, eure Lieblingsvarianten kennenzulernen...


Rezept für ca. 6 Portionen:

Zutaten:
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
500g Faschiertes (ich hatte nur Rindfleisch)
1 große Paprika (rot, gelb oder orange)
2 mittlere Karotten
1 Dose Kidneybohnen
1,5 Dosen Mais
1 Dose geschälte Tomaten
1 Packerl passierte Tomaten
2-3 EL Tomatenmark
1/8l Rotwein
Öl
Salz
Pfeffer
1/2 TL Zimt (gestrichen)
getrockneter Chili (nach Belieben...)
2-3 EL mexikanische Gewürzmischung (Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chili, getrockneter Koriander, getrockneter Knoblauch, Cayennepfeffer) oder Fajita-Gewürzmischung

dazu:
grüner Salat
Brot/Weckerl

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Gemüseraspel
1 großer Kochtopf + Deckel
1 Kochlöffel
1 Schöpflöffel

Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel in Würfel schneiden. Knoblauchzehen ebenfalls fein schneiden und einsalzen.

Zwiebeln in der Pfanne mit etwas Öl anbraten (dürfen ruhig etwas braun werden). Ca. die Hälfte vom Knoblauch ebenfalls mitbraten. Dann das Faschierte zugeben. Großzügig salzen, pfeffern, sowie getrocknete Chiliflocken und 1 EL der mexikanischen Gewürzmischung zugeben. Das Fleisch so lange von allen Seiten anbraten, bis nichts mehr rosa ist.

Währenddessen die Paprika und die Karotten waschen. Paprika in Würfel schneiden. Karotten schälen und grob raspeln. Beides zum Fleisch geben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen.

Dann die Dosentomaten und die passierten Tomaten, sowie den Rotwein, die mexikanische Gewürzmischung, Zimt und den Chili zugeben. Großzügig salzen und pfeffern und ohne Deckel auf mittlerer Flamme ca. 30min köcheln lassen, immer wieder umrühren und so die Sauce eindicken.

Dann die Kidneybohnen und den Mais zugeben, noch einmal großzügig würzen (vor allem die Bohnen entziehen dem Chili noch einmal ordentlich Salz) und noch einmal ca. 15min köcheln lassen. Anschließend noch einmal abschmecken.

Am besten schmeckt Chili con carne (wie Gulasch und andere Eintöpfe) - wie in der Einleitung schon einmal erwähnt - noch einmal aufgewärmt. Daher wenn ihr die Zeit habt, kocht das Chili am Vortag und wärmt es dann zum Essen wieder auf und lasst es noch einmal so ca. 15min köcheln, bevor ihr es serviert (aber Rühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt).

Heiß servieren, mit Brot, Weckerl, oder ähnlichem Gebäck, sowie knackigem grünen Blattsalat.


¡Buen provecho!

Montag, 19. Januar 2015

Kraut-Suppe à la Neujahrsvorsatz

So lecker können Neujahrsvorsätze schmecken - heute zeige ich euch mein Rezept für die ultimative Krautsuppe. Aber auch die leckerste Suppe hängt einem nach 3 Tagen zum Hals raus. Aber sie ist eine gute Basis um zumindest bei manchen Mahlzeiten auf Kohlenhydrate zu verzichten und stattdessen die geballte Ladung Wintergemüse zu sich zu nehmen. Und die Kilos, die man sich über die Feiertage mit der Familie raufgefuttert hat, purzeln dann zumindest auch leichter... 

Man kann sie aber auch einfach nur so essen, weil sie richtig gut schmeckt. Eventuell mit einem Kanten knusprigen Brot dazu. Oder ein paar Erdäpfel kochen und dazu schneiden. Paprika gibt dem ganzen eine eher italienische Note und mit kleinen Nudeln wird die Suppe dann fast zu einer Art Kraut-Minestrone.


Rezept für ca. 6 große, sättigende Portionen:

Zutaten:
2 weiße Zwiebeln
5 kleine Knoblauchzehen
4 mittlere Karotten
1/4 Knolle Sellerie
1/2 Kopf Weißkraut (ich hatte diesmal Braunschweiger Kraut)
200ml passierte Tomaten
2 EL Balsamicoessig
Olivenöl
1 TL Kümmel (gestrichen)
1,5 Suppenwürfel (Gemüse)
1 Prise Chiliflocken
Salz
Pfeffer
ca. 1-1,5l Wasser
frische Petersilie oder Schnittlauch

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse

Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel grob würfelig schneiden.

Zwiebel und gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Darf auch leicht braun werden. Röstaromen peppen die Suppe auf!

Karotten und Sellerie schälen und in Scheiben bzw. Würfel schneiden.
Beides ebenfalls zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten lassen.

Alles mit Wasser bedecken (ca. 1/2 bis 3/4 l). Kümmel, Suppenwürfel, Chiliflocken, Salz und Pfeffer zugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Karotten noch ziemlich al dente sind (ca. 7min).

Dann die passierten Tomaten und den Balsamicoessig zugeben. Noch einmal ca. 1/2 Liter Wasser zugeben und aufkochen lassen.

Weißkraut in Fleckerl schneiden. Den Strunk entfernen. Und zugeben. Ca. 5min auf kleiner Flamme ziehen lassen bis die Fleckerl al dente sind.
Noch einmal mit Suppenwürfel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Eventuell mit frischer Petersilie oder frischem Schnittlauch bestreuen.
Mahlzeit!

Montag, 15. Dezember 2014

Grünkohl-Erdäpfel-Eintopf mit Teilsames

Warum auch immer - im Winter verlangt der Körper einfach hin und wieder nach etwas Deftigem. Und seit dem ich nicht mehr daheim wohne, gibt es solche Alltagseintöpfe für mich nicht mehr. Wenn ich meine Eltern besuche, kocht meine Mama immer etwas "Besonderes" und daher musste ich mich nun selber mal über die Zubereitung eines Eintopfs schlau machen.

Ich glaube, Grünkohl habe ich vorher überhaupt noch nie probiert. Und trotzdem hat er ich in der Gemüseabteilung meines kleinen Ums-Eck-Supermarkts angelacht und ich hab ihn kurzerhand mitgenommen. Nur um dann total zu verzweifeln, weil ich irgendwie überhaupt kein (für mich) ansprechendes Rezept gefunden habe. Also improvisieren und ich bin wirklich zufrieden mit meinem kleinen Grünkohl-Erdäpfel-Lauch-Eintopf mit geräuchertem Fleisch (lt. Verpackung heißt es Teilsames).

Grünkohl hat einen unglaublich leckeren Geschmack, passt hervorragend zu Lauch, Erdäpfel, Kümmel und zu dem geräucherten Fleisch. Ich bin wirklich überrascht und freu mich schon auf heute Abend - eine Portion müsste nämlich noch übrig sein...


Rezept für 4 hungrige Personen:

Zutaten:
1 Stange Lauch
1 große weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 große Erdäpfel
1 Kopf Grünkohl
ca. 400g Teilsames oder anderes Geräuchertes (vermutlich gehen auch Debreziner o.ä.)
1 Suppenwürfel
1/2 TL Kümmel
Salz
Pfeffer
Rapsöl

Werkzeug:
1 Pfanne
1 Kochtopf
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Kochlöffel
1 Gemüseschäler
1 Sieb

Anleitung:
Erdäpfel schälen und in grobe Würfel schneiden. In einem Kochtopf mit etwas gesalzenem Wasser so lange köcheln lassen, bis sie weich sind. Dann abgießen.

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen. Knoblauch ganz fein schneiden. Zwiebel in grobe Würfel schneiden.

Etwas Öl im Erdäpfelkochtopf (der Sparsamkeit halber) erhitzen und den Lauch, die Zwiebel und den Knoblauch glasig anbraten.

In der Zwischenzeit den Grünkohl in feine Streifen schneiden. Ich schneide beim geräucherten Fleisch dann noch die braune Haut außen weg, aber man könnte die  problemlos mitessen. Dann das Fleisch in kleine Würfel schneiden.

Wenn die Lauch-Zwiebel-Knoblauch-Mischung schön weich ist, den Grünkohl zugeben und mit etwas Wasser aufgießen - ca. 2cm hoch. Grünkohl muss nicht bedeckt sein. Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und Kümmel zugeben und bei kleiner Flamme köcheln lassen. Hin und wieder umrühren, dass nichts anbrennt.

Die Fleischwürfel in einer Pfanne knusprig braten.

Wenn der Grünkohl schön weich ist, noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Erdäpfel- und die Fleischwürfel unterheben.

Topf noch kurz auf der heißen ausgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Dann mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und servieren.

Dazu passt hervorragend eine Scheibe frisches knuspriges Sauerteigbrot.

Mahlzeit!

Freitag, 20. Juni 2014

Linsen-Karotten-Eintopf

Ich weiß - für deftige Eintöpfe/Suppen ist jetzt definitiv die falsche Jahreszeit. Aber der Schmierzettel mit dem Rezept vom Linsen-Karotten-Eintopf flatterte mir vor kurzem wieder vor die Füße und bevor es verloren geht (auch wenn es echt einfach ist), bzw. gänzlich unleserlich wird, ist es hier sicher besser aufgehoben. Und auch im Sommer gibt es manchmal Regentage... 


Rezept für 4 Portionen:

Zutaten:
1 großer Erdäpfel
1 große Karotte
1 große Zwiebel (weiß)
7 EL Linsen (ich hab hier grüne Linsen verwendet)
ca. 1l Wasser
1 Suppenwürfel
Currypulver (ich nehme hier scharfes Currypulver vom Sonnentor)
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Sonnenblumenöl

Werkzeug:
1 Messer
1 Schneidebrett
1 Suppentopf
1 Kochlöffel
1 Herd
(1 Pürierstab)

Anleitung:
Erdäpfel und Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden.
Zwiebel schälen und feinwürfelig schneiden.
Die Zwiebel mit etwas Sonnenblumenöl schön glasig dünsten und mit ca. 1/4 TL Currypulver bestreuen.
Dann mit Wasser aufgießen und den Suppenwürfel darin auflösen.
Karotten, Kartoffel und Linsen dazu geben und ca. 20-25min köcheln lassen und immer wieder umrühren.
Anschließend mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Curry abschmecken.
Ich halte dann ganz kurz den Pürierstab rein, nur an einer Stelle für ca. 5sec, damit der Eintop ein bisschen sämiger wird, aber trotzdem noch ganze Stücke zu sehen sind. Kann man aber auch lassen. Oder gleich alles fein durchpürieren und eine Linsen-Karotten-Cremesuppe daraus machen. 

Hier bin ich Purist - es braucht kein Brot dazu für mich. Einfach so servieren und schmecken lassen. Es gibt nichts Wärmenderes und Schnell-Sättigenderes in den kalten Jahreszeiten... Yummy!