Uiuiui, die Neujahrsvorsätze lassen sich heuer wirklich nur schlecht einhalten. Aber es gibt mich noch und meine kleinen Rezeptideen natürlich auch. Mittlerweile wohnen wir schon fast 1,5 Wochen in der neuen Wohnung und wir fühlen uns schon sehr wohl. Es war eine wahrhafte Punktlandung. Am Tag unseres Einzugs konnte auch endlich unsere Toilette installiert werden. Juhu! Es lebe das Klo!
Die neue Küche ist schön geräumig und ich liebe, liebe, liebe (!!!) meinen neuen deckenhohen Apothekerschrank in dem ich sämtliche Lebensmittel wunderschön ordentlich nach Sektionen sortiert aufgereiht vor mir habe. Und das Beste ist: die Regale sind noch nicht mal ganz voll. Ich habe noch Platz, ohne dass ich alles über- und untereinander schlichten muss. Der Kühlschrank mit Kellerlade und großem (!!!) Tiefkühlfach ist direkt nebenbei und ein bisserl Stauraum für Mixer, Pürierstab, Nudelmaschine, etc. ist auch noch da. Sobald ich alle Umzugskartons in der Küche verstaut habe und mein neues Einordnungssystem sich bewährt hat, gibt es auch mal eine kleine Vorstellung davon :)
In der Zwischenzeit ein Rezept für Folienmisch mit Erdäpfel-Fenchel-Gemüse - meine erste eigene Verwendung von frischem Fenchel... Lecker!
Rezept für 2 Portionen:
Zutaten:
2 Fenchelknollen
4 mittlere Erdäpfel
4 Dorschfilets
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Fischgewürz nach Belieben
ein paar Butterflocken
1 Zitrone (1/2 direkt zum Backen, 1/2 später zum Servieren)
Werkzeug:
2 Stück Alufolie
1 Backrohr
1 Gitterrost
1 Brett
1 Messer
1 Gemüseschäler
Anleitung:
Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Erdäpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Fenchelknollen putzen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
Die beiden Alufolienstücke auflegen und die Gemüsewürfel gleichmäßig darauf verteilen. Großzügig salzen, pfeffern, mit Fischgewürz bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Mit den Händen gut verteilen. Dann jeweils zwei Dorschfilets pro Alufolienstück mitten ins Gemüse stecken. Das Gemüse sollte den Fisch von allen Seiten verdecken. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit noch ein paar Butterflocken darauf verteilen, dann die Alufolie zu einem geschlossenem Päckchen formen.
Für ca. 45min bei 200 Grad Umluft ins Backrohr geben.
Die Fisch-Päckchen direkt geschlossen auf den Teller legen und so servieren. Dazu Zitrone, Salz und groben Pfeffer reichen.
Mahlzeit!
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Sonntag, 10. April 2016
Dienstag, 9. Februar 2016
Spaghetti mit Sardellen und Croutons
Heute gibt es mal wieder ein schnelles Rezept, dass ich mir schon vor Jahren mal von Jamie Oliver abgeschaut habe. Nicht, dass mir Jamie kochen beigebracht hätte - das war schon die Mama - aber er war schon ein sehr früher Begleiter :)
Das Rezept für Spaghetti mit Sardellensauce und knusprigen Croutons ist aus Jamie Oliver's "Kochen für Freunde". Das war eigentlich mein erstes Kochbuch, das mir mein erster Freund geschenkt hat. Ohne Hinweis seinerseits - ich hab mir das Buch gewünscht.
Hin und wieder wenn ich altes Brot daheim habe, oder auch nur Sardellen und Semmelwürfel, dann mach ich mir davon einen kleinen Teller. Ist äußerst sättigend und macht einfach glücklich. Und ein bisserl grinsen muss ich auch immer, wenn ich an die Zeit damals denke. Wie viel Blödsinn wir damals gemacht haben... und wie viel Herzschmerz es gegeben hat, und trotzdem war alles war so schön unbeschwert verglichen mit jetzt... Jetzt muss ich noch mehr grinsen. Kaum ist man 30 fängt man ja wirklich an, in der Vergangenheit zu schwelgen... :)
Rezept für eine Portion
Zutaten:
70g Spaghetti
3 Knoblauchzehen
1/4 rote Paprika
5 Sardellenfilets
1 Hand voll Brotwürfel
1/2 Zitrone (bzw. der Saft davon)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
getrocknete italienische Kräuter
getrockneter Chili
Werkzeug:
1 Pfanne
1 Kochtopf mit Deckel
1 Brett
1 Messer
1 Nudelsieb
Anleitung:
Spaghetti nach Anleitung kochen und abseihen.
Währenddessen etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauchzehen schälen und in Scheibchen schneiden. Ca. die Hälfte davon in dem heißen Olivenöl mit Salz, Pfeffer, Chili und italienischen Kräutern anrösten. Dann die Brotwürfel zugeben und unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Wieder etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Die andere Hälfte Knoblauchscheibchen, Paprika und Sardellenfilets mit Salz, Pfeffer, Chili und getrockneten italienischen Kräutern auf ganz kleiner Flamme erhitzen. Mit dem Saft einer halben Zitrone ablöschen.
Spaghetti unterheben und gut mischen. Dann die Croutons unterheben und sofort servieren.
Guten Appetit!
Freitag, 22. Januar 2016
Fisch-Auflauf mit Erdäpfel-Erbsen-Püree-Kruste
Vor kurzem habe ich mal wieder "Jamie's 15 Minuten Küche" im Fernsehen gesehen und der liebe Jamie Oliver hat da einen superlecker aussehenden Fischauflauf aus "Restln" fabriziert. Das hat mich beeindruckt. Und da ich ebenfalls schon bekannt dafür bin ein großer Restlverwerter zu sein, hab ich das Rezept dann auch zufällig in einem meiner Jamie Oliver Kochbücher entdeckt. Und zwar in "Cook Clever mit Jamie".
Und ganz nach Anleitung hab ich nur mit meinen vorhandenen Zutaten gekocht. Ich hatte zB keinen Tiefkühlspinat, dafür aber frischen Mangold. Keine Garnelen, dafür Dorsch... Und das ganze hab ich noch mit meinem Lieblingsfischgewürz gepimpt.
Was soll ich sagen. Schön matschiger Auflauf mit viel Gemüse und Fisch und darüber die herrlich knusprige Erdäpfel-Erbsen-Kruste. Der Jamie weiß halt, was schmeckt :)
Rezept für 6 große Portionen:
Zutaten:
1/2 kg Erdäpfel (mehlig!)
200g TK-Erbsen
20g Butter
1 große weiße Zwiebel
1 große Karotte
400-500g TK-Fisch (ich hatte 250g Lachsfilets und ca. 200g Dorsch)
200ml Milch
40g Mehl
200g frischen Mangold
1 EL Senf
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Fischgewürz "fiad d'Fisch" (Dill, Liebstöckel, Petersilie)
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Nudelsieb
1 große Pfanne mit Deckel
1 ofenfestes Reindl
1 Backrohr
1 Erdäpfelstampfer
1 Gemüsereibe
1 Brett
1 Messer
Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Erdäpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und in etwas Salzwasser weich kochen. Kurz bevor die Erdäpfel weich sind, auch die TK-Erbsen ins heiße Wasser geben und ebenfalls weich kochen. Dann abseihen und mit etwas Butter, Salz, Pfeffer und ein paar EL Milch zu einem Erdäpfel-Erbsen-Püree verarbeiten. Beiseite stellen.
Während die Erdäpfel weich kochen, Zwiebel und Karotte schälen. Zwiebel in feine Würfel schneiden. Karotte grob raspeln. Beides in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Wenn beides weich ist, die Fischfilets zugeben und ebenfalls weichdünsten.
Währenddessen den Mangold in feine Streifen schneiden.
Die Fischfilets mit dem Mehl bestäuben. Dann die Milch unter ständigem Rühren untermengen. Anschließend auch den klein geschnittenen Mangold unterheben. Alles mit Salz, Pfeffer, Fischgewürz und dem Saft einer halben Zitrone abschmecken und noch ca. 2-3min in der Pfanne dünsten lassen.
Die Fischpampe in ein ofenfestes Reindl füllen und gleichmäßig verteilen. Dann das Erdäpfel-Erbsen-Püree gleichmäßig darauf verteilen und mit einem Löffel möglichst uneben machen, damit später im Backrohr ganz viel Kruste entstehen kann.
Für ca. 30-40min ins Backrohr geben.
Herausnehmen und genießen!
Guten Appetit!
Und ganz nach Anleitung hab ich nur mit meinen vorhandenen Zutaten gekocht. Ich hatte zB keinen Tiefkühlspinat, dafür aber frischen Mangold. Keine Garnelen, dafür Dorsch... Und das ganze hab ich noch mit meinem Lieblingsfischgewürz gepimpt.
Was soll ich sagen. Schön matschiger Auflauf mit viel Gemüse und Fisch und darüber die herrlich knusprige Erdäpfel-Erbsen-Kruste. Der Jamie weiß halt, was schmeckt :)
Rezept für 6 große Portionen:
Zutaten:
1/2 kg Erdäpfel (mehlig!)
200g TK-Erbsen
20g Butter
1 große weiße Zwiebel
1 große Karotte
400-500g TK-Fisch (ich hatte 250g Lachsfilets und ca. 200g Dorsch)
200ml Milch
40g Mehl
200g frischen Mangold
1 EL Senf
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Fischgewürz "fiad d'Fisch" (Dill, Liebstöckel, Petersilie)
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Nudelsieb
1 große Pfanne mit Deckel
1 ofenfestes Reindl
1 Backrohr
1 Erdäpfelstampfer
1 Gemüsereibe
1 Brett
1 Messer
Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Erdäpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und in etwas Salzwasser weich kochen. Kurz bevor die Erdäpfel weich sind, auch die TK-Erbsen ins heiße Wasser geben und ebenfalls weich kochen. Dann abseihen und mit etwas Butter, Salz, Pfeffer und ein paar EL Milch zu einem Erdäpfel-Erbsen-Püree verarbeiten. Beiseite stellen.
Während die Erdäpfel weich kochen, Zwiebel und Karotte schälen. Zwiebel in feine Würfel schneiden. Karotte grob raspeln. Beides in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Wenn beides weich ist, die Fischfilets zugeben und ebenfalls weichdünsten.
Währenddessen den Mangold in feine Streifen schneiden.
Die Fischfilets mit dem Mehl bestäuben. Dann die Milch unter ständigem Rühren untermengen. Anschließend auch den klein geschnittenen Mangold unterheben. Alles mit Salz, Pfeffer, Fischgewürz und dem Saft einer halben Zitrone abschmecken und noch ca. 2-3min in der Pfanne dünsten lassen.
Die Fischpampe in ein ofenfestes Reindl füllen und gleichmäßig verteilen. Dann das Erdäpfel-Erbsen-Püree gleichmäßig darauf verteilen und mit einem Löffel möglichst uneben machen, damit später im Backrohr ganz viel Kruste entstehen kann.
Für ca. 30-40min ins Backrohr geben.
Herausnehmen und genießen!
Guten Appetit!
Mittwoch, 13. Januar 2016
Lachs-Erbsen-Nudeln
Zu Weihnachten gibt es bei uns in der Firma immer einen phänomenal genialen Räucherlachs zu bestellen, zu einem phänomenalen Preis. Besagten norwegischen Räucherlachs gibt es aber nur im Stück von 1,5kg und da ich (Himmel sei Dank!) keine Mehr-Generationen-Großfamilie in meiner Zwei-Zimmer-Wohnung durchzufüttern habe, wird der Lachs von mir portioniert und eingefroren und überlebt als eiserne Reserve ca. bis Ende März.
Anbei schnelle Freitag-Abend-Nudeln mit fast allem, was noch im Kühlschrank war. Immer wieder lecker. Erbsen und Lachs passen einfach unglaublich gut zusammen. Und Weißwein rundet jede Sahnesauce ab - here we go: Mein phänomenales Rezept für Lachs-Erbsen-Nudeln! :)
Rezept für 4 Portionen:
Zutaten:
300g Nudeln
150g Erbsen
150g Räucherlachs
125ml Sahne (diesmal mit nur 7% Fett?? Unglaublich was es mittlerweile gibt!)
1 weiße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
Saft einer halben Zitrone
2-3 Schuß Weißwein
getrocknete Dillspitzen
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Nudelsieb
1 Messer
1 Brett
Anleitung:
Nudeln in Salzwasser nach Anleitung al dente kochen und im Nudelsieb abseihen.
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden, dann in etwas Olivenöl anrösten.
Räucherlachs in Würfel schneiden und ebenfalls mit anrösten. Mit einem Schuß Weißwein ablöschen. Sahne und TK-Erbsen zugeben und mit Salz, Pfeffer, Dill und Zitronensaft abschmecken. Einmal kurz aufkochen lassen. Noch einmal abschmecken, eventuell auch noch einmal Weißwein zugeben.
Die Nudeln unterheben und ca. 5min einziehen lassen - auf kleiner Flamme. Noch einmal mit Salz und frischem Zitronensaft abschmecken und mit grob gemahlenem Pfeffer bestreut servieren.
Mahlzeit!
Anbei schnelle Freitag-Abend-Nudeln mit fast allem, was noch im Kühlschrank war. Immer wieder lecker. Erbsen und Lachs passen einfach unglaublich gut zusammen. Und Weißwein rundet jede Sahnesauce ab - here we go: Mein phänomenales Rezept für Lachs-Erbsen-Nudeln! :)
Rezept für 4 Portionen:
Zutaten:
300g Nudeln
150g Erbsen
150g Räucherlachs
125ml Sahne (diesmal mit nur 7% Fett?? Unglaublich was es mittlerweile gibt!)
1 weiße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
Saft einer halben Zitrone
2-3 Schuß Weißwein
getrocknete Dillspitzen
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Nudelsieb
1 Messer
1 Brett
Anleitung:
Nudeln in Salzwasser nach Anleitung al dente kochen und im Nudelsieb abseihen.
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden, dann in etwas Olivenöl anrösten.
Räucherlachs in Würfel schneiden und ebenfalls mit anrösten. Mit einem Schuß Weißwein ablöschen. Sahne und TK-Erbsen zugeben und mit Salz, Pfeffer, Dill und Zitronensaft abschmecken. Einmal kurz aufkochen lassen. Noch einmal abschmecken, eventuell auch noch einmal Weißwein zugeben.
Die Nudeln unterheben und ca. 5min einziehen lassen - auf kleiner Flamme. Noch einmal mit Salz und frischem Zitronensaft abschmecken und mit grob gemahlenem Pfeffer bestreut servieren.
Mahlzeit!
Sonntag, 29. November 2015
Fisch-Aufstrich
Ein Arbeitskollege von meinem Freund räuchert selbst frischen Fisch und vertickt den dann günstig an seine Arbeitskollegen. So kommen wir alle paar Wochen zu herrlich frisch-geräuchertem leckeren Fisch. Meistens wählen wir Forelle. Makrele ist uns meist zu fett.
Normalerweise essen wir die geräucherte Forelle einfach ganz klassisch mit einer Kren-Sauerrahm-Sauce oder einer Marinade aus Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft und Olivenöl. Dazu gibt es Weißbrot. Ich weiß, nicht die gesündeste Wahl, aber weißes Brot schmeckt einfach am allerbesten zu Fisch. Finde ich.
Dieses Mal waren die beiden Forellen aber dermaßen groß, dass wir beide jeder nur etwas mehr als eine halbe Forelle verspeisen konnten. Und mit Fisch ist bekanntlich nicht zu spaßen, also habe ich ihn möglichst schnell weiterverarbeitet - zu einem herrlichen Fischaufstrich. Zum Reinlegen. Bitte probiert:
Rezept für mind. ein ganzes Baguette:
Zutaten:
250g Magertopfen
125g Geräucherte Forelle (entgrätet!)
1/2 Zitrone bzw. der Saft davon
1 EL Olivenöl
2-3 EL Milch
Salz
Pfeffer
Baguette in Scheibchen geschnitten (ich hatte hier ein richtig dunkles, knuspriges Vollkornbaguette)
frische Petersilie
Werkzeug:
1 Mischschüsserl
1 Gabel
Anleitung:
Entgrätete Forelle in kleine Stückchen zerteilen. Topfen, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben und mit der Gabel gleichmäßig vermengen. Milch zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Kalt stellen.
Baguette in Scheiben schneiden und mit Fischaufstrich bestreichen. Mit grob gemahlenem Pfeffer bestreuen, ev. auch noch mit kleingehackter Petersilie.
Dazu gibt's bei mir rohes Gemüse, heute rote Paprika.
Und fertig ist ein herrliches schnelles Abendessen.
Mahlzeit!
Normalerweise essen wir die geräucherte Forelle einfach ganz klassisch mit einer Kren-Sauerrahm-Sauce oder einer Marinade aus Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft und Olivenöl. Dazu gibt es Weißbrot. Ich weiß, nicht die gesündeste Wahl, aber weißes Brot schmeckt einfach am allerbesten zu Fisch. Finde ich.
Dieses Mal waren die beiden Forellen aber dermaßen groß, dass wir beide jeder nur etwas mehr als eine halbe Forelle verspeisen konnten. Und mit Fisch ist bekanntlich nicht zu spaßen, also habe ich ihn möglichst schnell weiterverarbeitet - zu einem herrlichen Fischaufstrich. Zum Reinlegen. Bitte probiert:
Rezept für mind. ein ganzes Baguette:
Zutaten:
250g Magertopfen
125g Geräucherte Forelle (entgrätet!)
1/2 Zitrone bzw. der Saft davon
1 EL Olivenöl
2-3 EL Milch
Salz
Pfeffer
Baguette in Scheibchen geschnitten (ich hatte hier ein richtig dunkles, knuspriges Vollkornbaguette)
frische Petersilie
Werkzeug:
1 Mischschüsserl
1 Gabel
Anleitung:
Entgrätete Forelle in kleine Stückchen zerteilen. Topfen, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben und mit der Gabel gleichmäßig vermengen. Milch zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Kalt stellen.
Baguette in Scheiben schneiden und mit Fischaufstrich bestreichen. Mit grob gemahlenem Pfeffer bestreuen, ev. auch noch mit kleingehackter Petersilie.
Dazu gibt's bei mir rohes Gemüse, heute rote Paprika.
Und fertig ist ein herrliches schnelles Abendessen.
Mahlzeit!
Dienstag, 27. Oktober 2015
Thunfisch-Tomaten-Nudelauflauf
Yiha! Es ist Herbst! Es ist Auflauf-Zeit. Und Pasta-Zeit. Und es gibt eigentlich nichts Praktischeres, als Auflauf. Den kann man bei Zeitmangel nämlich auch kalt essen und er schmeckt trotzdem herrlich. Und macht sich eigentlich fast von selbst und ist auch noch eine super Einfach alles in eine Auflaufform packen, Käse drüber, ab ins Backrohr.
Die Variante mit Thunfisch und Tomaten war eine meiner ersten Kochvariationen, die ich mir selbst ausgedacht habe. Mit zarten und unschuldigen 12 Jahren... Vorher gab's nur Schinken-Nudelauflauf, der auch köstlich war. Aber leider waren nicht immer Schinken, oder zumindest Speck, im Kühlschrank.
Jetzt bin ich zwar Herr bzw. Frau über den Kühlschrank und die Speisekammer und darf selber einkaufen (was nicht immer sooo gut ist ;), aber den Thunfisch-Tomaten-Nudelauflauf gibt's trotzdem immer mal wieder. Weil er einfach lecker ist. Have a try!
Rezept für ca. 6 Portionen:
Zutaten:
250g Nudeln (Penne oder Fusilli)
2 mittlere weiße Zwiebeln
190g Thunfisch
250g Kirschtomaten
2 Eier
100ml Sahne
30g Parmesan
getrocknete italienische Kräuter
1 Prise gemahlener Chili
Salz
Pfeffer
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Kochtopf mit Deckel
1 Sieb
1 Auflaufform
1 Backrohr
1 Käsereibe
Anleitung:
Nudeln nach Anleitung in Salzwasser kochen.
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Währenddessen Tomaten klein schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
Eier, Sahne, Salz, Pfeffer, Chili und getrocknete Kräuter verquirlen.
Parmesan reiben.
Thunfisch, Zwiebel- und Tomatenwürfel und ca. 20g geriebenen Parmesan in der Auflaufform vermengen. Großzügig salzen, pfeffern und mit italienischen Kräutern vermengen.
Nudeln dazugeben, gut vermischen, die Eier-Sahne-Sauce darüber verteilen, noch einmal gut vermischen. Mit dem restlichen geriebenen Parmsan, Salz und Pfeffer bestreuen.
Die Auflaufform ins Backrohr schieben, für ca. 25-30min backen lassen.
Auflaufform herausnehmen und kurz abkühlen lassen, bevor man den Auflauf in Stücke schneidet.
Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Buon Appetito!
Die Variante mit Thunfisch und Tomaten war eine meiner ersten Kochvariationen, die ich mir selbst ausgedacht habe. Mit zarten und unschuldigen 12 Jahren... Vorher gab's nur Schinken-Nudelauflauf, der auch köstlich war. Aber leider waren nicht immer Schinken, oder zumindest Speck, im Kühlschrank.
Jetzt bin ich zwar Herr bzw. Frau über den Kühlschrank und die Speisekammer und darf selber einkaufen (was nicht immer sooo gut ist ;), aber den Thunfisch-Tomaten-Nudelauflauf gibt's trotzdem immer mal wieder. Weil er einfach lecker ist. Have a try!
Rezept für ca. 6 Portionen:
Zutaten:
250g Nudeln (Penne oder Fusilli)
2 mittlere weiße Zwiebeln
190g Thunfisch
250g Kirschtomaten
2 Eier
100ml Sahne
30g Parmesan
getrocknete italienische Kräuter
1 Prise gemahlener Chili
Salz
Pfeffer
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Kochtopf mit Deckel
1 Sieb
1 Auflaufform
1 Backrohr
1 Käsereibe
Anleitung:
Nudeln nach Anleitung in Salzwasser kochen.
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Währenddessen Tomaten klein schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
Eier, Sahne, Salz, Pfeffer, Chili und getrocknete Kräuter verquirlen.
Parmesan reiben.
Thunfisch, Zwiebel- und Tomatenwürfel und ca. 20g geriebenen Parmesan in der Auflaufform vermengen. Großzügig salzen, pfeffern und mit italienischen Kräutern vermengen.
Nudeln dazugeben, gut vermischen, die Eier-Sahne-Sauce darüber verteilen, noch einmal gut vermischen. Mit dem restlichen geriebenen Parmsan, Salz und Pfeffer bestreuen.
Die Auflaufform ins Backrohr schieben, für ca. 25-30min backen lassen.
Auflaufform herausnehmen und kurz abkühlen lassen, bevor man den Auflauf in Stücke schneidet.
Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Buon Appetito!
Sonntag, 27. September 2015
Lachs-Erdäpfel-Strudel
Heute habe ich mal wieder ein Strudel-Rezept für euch. Und zwar mit leckerem Lachs, heurigen Erdäpfeln und Frühlingszwieberl. Und mein neues Fischgewürz konnte ich so auch endlich ausprobieren. Ein schnelles Sonntagsmittagessen für mich und meinen Freund - nachdem wir schon wieder das ganze Wochenende auf Achse waren und das erste Mal gemütlich Zeit für ein warmes Essen hatten.
Ich liebe Blätterteig. Strudel macht sich damit ja praktisch von allein. Einfach alles reinpacken und ab ins Backrohr damit.
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1 Blätterteig
250g Lachsfilet
3-4 mittlere Erdäpfel
1 große weiße Zwiebel
2 Stangen Frühlingszwiebeln
Fischgewürz (Dill, Liebstöckel, Petersilie)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
etwas Milch
Werkzeug:
1 Brett
1 Gemüseschäler
1 Messer
1 Mischschüssel
1 Backrohr
1 Backblech
1 Backpapier
1 Backpinsel
Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Erdäpfel und Zwiebel schälen. Erdäpfel in kleine Würfel schneiden, Zwiebel ebenfalls. Frühlingszwieberl in feine Ringerl schneiden.
TK-Lachs vorher auftaufen lassen und ebenfalls in feine Würfel schneiden.
Alles zusammen in die Mischschüssel geben und mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Olivenöl und dem Fischgewürz vermengen.
Dann auf dem Blätterteig verteilen. Zuerst die beiden Enden einklappen, dann die Längsteile gut zudrücken. Den Blätterteig mit etwas Milch bepinseln und für ca. 20min ins Backrohr bis die Kruste schön goldbraun ist.
Warm servieren, aber schmeckt auch als kalter Snack sehr gut.
Ich mag ihn ganz klassisch ohne Beilage, aber ein knackiger grüner Salat würde sich auch super dazu schmecken.
Noch einen schönen Sonntag-Abend.
Mahlzeit!
Ich liebe Blätterteig. Strudel macht sich damit ja praktisch von allein. Einfach alles reinpacken und ab ins Backrohr damit.
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1 Blätterteig
250g Lachsfilet
3-4 mittlere Erdäpfel
1 große weiße Zwiebel
2 Stangen Frühlingszwiebeln
Fischgewürz (Dill, Liebstöckel, Petersilie)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
etwas Milch
Werkzeug:
1 Brett
1 Gemüseschäler
1 Messer
1 Mischschüssel
1 Backrohr
1 Backblech
1 Backpapier
1 Backpinsel
Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Erdäpfel und Zwiebel schälen. Erdäpfel in kleine Würfel schneiden, Zwiebel ebenfalls. Frühlingszwieberl in feine Ringerl schneiden.
TK-Lachs vorher auftaufen lassen und ebenfalls in feine Würfel schneiden.
Alles zusammen in die Mischschüssel geben und mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Olivenöl und dem Fischgewürz vermengen.
Dann auf dem Blätterteig verteilen. Zuerst die beiden Enden einklappen, dann die Längsteile gut zudrücken. Den Blätterteig mit etwas Milch bepinseln und für ca. 20min ins Backrohr bis die Kruste schön goldbraun ist.
Warm servieren, aber schmeckt auch als kalter Snack sehr gut.
Ich mag ihn ganz klassisch ohne Beilage, aber ein knackiger grüner Salat würde sich auch super dazu schmecken.
Noch einen schönen Sonntag-Abend.
Mahlzeit!
Samstag, 19. September 2015
Erbsenpesto-Nudeln mit Räucherlachswürfel
Ich weiß nicht, ob es die kühleren Temperaturen sind oder ob es daran liegt, dass langsam das satte Sommergrün den bräunlicheren Herbstfarben weicht - ich hatte gestern unglaubliche Lust auf Erbsen. Nachdem ich auch noch klitschnass nach der Arbeit heimgekommen bin, weil es natürlich genau dann in meiner kleinen Heimatstadt zu schütten anfängt, wenn man die Regenmontur nicht mit dabei hat, wollte ich einfach nur leckeres Soulfood.
Mein letzter Pesto-Versuch ist auch schon wieder eine Weile her - also durfte es mal wieder ein schnelles Pesto sein. Und zur Süße der Erbsen passt hervorragend etwas Salziges. Ich habe mich für Räucherlachs entschieden, könnte mir aber vorstellen, dass die ungarische Salami, die mein Holder von einem (ungarischen) Arbeitskollegen bekommen hat, auch hervorragend (nicht nur farblich) damit harmonieren könnte...
Rezept für 4 Portionen + 1 kleines Glas Pesto als Reserve:
Zutaten:
350g Erbsen
1 große weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
35g Pinienkerne
35g Cashewnüsse
15g Sonnenblumenkerne
ca. 40ml Olivenöl
getrockneter Majoran
1 Prise Chili
1 TL Chili-Öl
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
ca. 100g Räucherlachs
200g Spaghetti
Parmesan (optional)
Werkzeug:
1 kleiner Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Mixgefäß
1 Pürierstab
1 Messer
1 Brett
Anleitung:
Nudeln nach Anleitung kochen.
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel schneiden. In etwas Öl anbraten - dürfen gerne leicht braun werden. Dann in das Mixgefäß füllen.
Dann die Erbsen (ich hatte TK-Erbsen) mit etwas Wasser weich köcheln lassen.
Währenddessen Pinienkerne, Cashewnüsse, Sonnenblumenkerne, Olivenöl, getrockneten Majoran, großzügig Salz und Pfeffer, die Prise Chili, das Chili-Öl und den Spritzer Zitronensaft in das Mixgefäß füllen. Die weichen Erbsen ebenfalls dazugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, eventuell noch Öl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Nudeln mit dem Pesto vermengen, etwas einziehen lassen.
Währenddessen den Räucherlachs in kleine Würfel schneiden und vor dem Servieren über die Erbsenpesto-Nudeln streuen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und eventuell mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen - Mahlzeit!
PS Das Pesto schmeckt übrigens auch ohne Räucherlachswürfel oder ungarischer Salami sehr lecker. Auch auf Brot mit etwas Käse... :)
Mein letzter Pesto-Versuch ist auch schon wieder eine Weile her - also durfte es mal wieder ein schnelles Pesto sein. Und zur Süße der Erbsen passt hervorragend etwas Salziges. Ich habe mich für Räucherlachs entschieden, könnte mir aber vorstellen, dass die ungarische Salami, die mein Holder von einem (ungarischen) Arbeitskollegen bekommen hat, auch hervorragend (nicht nur farblich) damit harmonieren könnte...
Rezept für 4 Portionen + 1 kleines Glas Pesto als Reserve:
Zutaten:
350g Erbsen
1 große weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
35g Pinienkerne
35g Cashewnüsse
15g Sonnenblumenkerne
ca. 40ml Olivenöl
getrockneter Majoran
1 Prise Chili
1 TL Chili-Öl
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
ca. 100g Räucherlachs
200g Spaghetti
Parmesan (optional)
Werkzeug:
1 kleiner Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Mixgefäß
1 Pürierstab
1 Messer
1 Brett
Anleitung:
Nudeln nach Anleitung kochen.
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel schneiden. In etwas Öl anbraten - dürfen gerne leicht braun werden. Dann in das Mixgefäß füllen.
Dann die Erbsen (ich hatte TK-Erbsen) mit etwas Wasser weich köcheln lassen.
Währenddessen Pinienkerne, Cashewnüsse, Sonnenblumenkerne, Olivenöl, getrockneten Majoran, großzügig Salz und Pfeffer, die Prise Chili, das Chili-Öl und den Spritzer Zitronensaft in das Mixgefäß füllen. Die weichen Erbsen ebenfalls dazugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, eventuell noch Öl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Nudeln mit dem Pesto vermengen, etwas einziehen lassen.
Währenddessen den Räucherlachs in kleine Würfel schneiden und vor dem Servieren über die Erbsenpesto-Nudeln streuen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und eventuell mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen - Mahlzeit!
PS Das Pesto schmeckt übrigens auch ohne Räucherlachswürfel oder ungarischer Salami sehr lecker. Auch auf Brot mit etwas Käse... :)
Donnerstag, 23. Juli 2015
Thunfisch-Salat auf Tortilla
Jupidu - es bleibt heiß. Also gibt es noch mehr Salatrezepte für euch. Diesmal das Rezept meines Lieblingsthunfischsalats (nach dem Rezept meines Holden) kombiniert mit Tortilla-Wraps - als Wrap verzehrt. Man kann aber auch einfach den Salat mit Brot essen. Schmeckt auch super und geht eigentlich genau so schnell. Mein Holder packt noch mind. 2 Zehen Knoblauch ins Dressing, aber das ist mir bei der momentanen Hitzewelle einfach zu viel, daher - oh Wunder! - zur Abwechslung mal einmal ohne Knoblauch.
(Langsam frage ich mich, ob man sich von Salat eigentlich abessen kann? Es gibt doch einfach viel zu viele Variationen...)
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1 kleine rote Zwiebel
1 großer roter Paprika
5-7 Radieschen
ca. 5 Kirschtomaten
1/2 Gurke
1 Dose Mais
1 Dose Thunfisch
Kräuteressig
Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
getrocknete Kräuter der Provence
1 Prise getrockneter Chili
6 Tortillas
frische Basilikumblätter
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Salatschüssel
Salatbesteck
Anleitung:
Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Tomaten, Gurke, Paprika und Radieschen waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Alles zusammen mit der abgetropften Dose Mais und der abgetropften Dose Thunfisch in die Salatschüssel geben und gut durchmischen.
Mit Kräuteressig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili und gerockneten Kräuter der Provence abschmecken.
Tortillas ganz kurz im Backrohr aufwärmen (nicht zu lang, sonst werden sie zu kross und man kann sie nicht mehr in Wrapform wickeln und muss sie zum Salat essen - was auch nicht schlecht ist ;)
Auf jeden Tortilla ca. 3 gehäufte EL Thunfischsalat (mit so wenig Dressing wie möglich, sonst rinnt alles) setzen, mit frischen Basilikumblättern garnieren und dann wickeln und verspeisen.
Bon Appetit!
(Langsam frage ich mich, ob man sich von Salat eigentlich abessen kann? Es gibt doch einfach viel zu viele Variationen...)
Rezept für ca. 4 Portionen:
Zutaten:
1 kleine rote Zwiebel
1 großer roter Paprika
5-7 Radieschen
ca. 5 Kirschtomaten
1/2 Gurke
1 Dose Mais
1 Dose Thunfisch
Kräuteressig
Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
getrocknete Kräuter der Provence
1 Prise getrockneter Chili
6 Tortillas
frische Basilikumblätter
Werkzeug:
1 Brett
1 Messer
1 Salatschüssel
Salatbesteck
Anleitung:
Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Tomaten, Gurke, Paprika und Radieschen waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Alles zusammen mit der abgetropften Dose Mais und der abgetropften Dose Thunfisch in die Salatschüssel geben und gut durchmischen.
Mit Kräuteressig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili und gerockneten Kräuter der Provence abschmecken.
Tortillas ganz kurz im Backrohr aufwärmen (nicht zu lang, sonst werden sie zu kross und man kann sie nicht mehr in Wrapform wickeln und muss sie zum Salat essen - was auch nicht schlecht ist ;)
Auf jeden Tortilla ca. 3 gehäufte EL Thunfischsalat (mit so wenig Dressing wie möglich, sonst rinnt alles) setzen, mit frischen Basilikumblättern garnieren und dann wickeln und verspeisen.
Bon Appetit!
Mittwoch, 25. März 2015
Gebratener Karfiol-Reis mit Shrimps und Gemüse
Ich muss aber gestehen, dass das Ganze schon etwas aufwändiger ist, weil man zuerst die Shrimps, dann das Gemüse und dann den Reis einzeln zubereiten muss (damit ja alles schön angebraten wird) und ganz zum Schuss erst alles zusammen mischt, und noch einmal abschmeckt. Aber es ist die Mühe wert. Sättigt und schmeckt sehr lecker. Und Karfiol-Reis geht auf jeden Fall schneller als echter Reis. Immerhin kann man den Karfiol gleich in die Pfanne schmeißen und muss ihn nicht noch zuerst kochen.
Bin gespannt, wie es euch schmeckt. Have a try!
Rezept für 4 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
5 mittlere Knoblauchzehen
2 Stangen Lauch
3 mittlere Karotten
200g Champignons
2 Stangen Stangensellerie
1/2 Karfiol (=Blumenkohl) - oder auch mehr
225g Shrimps
2 mittlere Eier
Olivenöl
1 Messerspitze getrockneter Chili
1 TL getrockneter Koriander
1 Messerspitze Kurkuma
1 TL Tandoori Masala
1/2 TL getrocknetes Lemongras
1/2 Zitrone (bzw. der Saft davon)
Sojasauce
Salz
Pfeffer
Werkzeug:
1 große Pfanne
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
1 Gemüsereibe
2 Aufbewahrungsschüsseln
Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel in Würfel schneiden.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Salz, grob gemahlenen Pfeffer, getrocknete Chiliflocken und zwei gepresse Knoblauchzehen zugeben und kurz anrösten. Dann die Shrimps zugeben und knusprig rösten. Anschließend die Shrimps aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Lauch waschen, und in Ringe schneiden (müssen nicht zu fein sein). Karotten schälen und grob raspeln. Stangensellerie waschen und ebenfalls in Scheibchen schneiden. Champignons putzen und vierteln.
Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl in der Pfanne anrösten. Dann den Lauch zugeben und ebenfalls mitrösten (darf gerne etwas braun werden). Dann die geraspelten Karotten und die Selleriescheibchen zugeben. Die Gewürze (Koriander, Kurkuma, Tandoori Masala, Lemongras) zugeben und großzügig salzen und pfeffern. Immer wieder gut umrühren.
Wenn die Karotten al dente sind, das Gemüse auf eine Hälfte der Pfanne schieben, in die andere Hälfte etwas Öl geben und die Champignons anrösten. Salzen, pfeffern und wenn sie durch sind, ebenfalls unter das restliche Gemüse mischen. Das gesamte Gemüse aus der Pfanne geben.
Karfiol möglichst fein haken. Dann in der Pfanne etwas Öl erhitzen und den Karfiol zugeben und unter ständigem Rühren auf hoher Stufe knusprig braun braten. Dann den Herd auf kleine Flamme stellen, salzen, pfeffern und in der mitte des Karfiolreis eine kleine Mulde formen. Hier die beiden Eier aufschlagen und ganz schnell mit dem Karfiolreis vermengen, so dass möglichst keine großen Stückerl vom Ei übrig bleiben (außer man mag das).
Wenn das Ei schön durch ist, Gemüse und Shrimps untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.
Fertig!
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Sushi (klassische Maki und die Tom-Isa-Variante)
Mein Freund und ich haben vor ein paar Jahren mal einen Sushi-Kochkurs gemacht. Mein Holder war natürlich megaskeptisch, aber wir waren dann beide mehr als überrascht und begeistert. Außerdem stand schon in der Vorankündigung, dass man sich Tupperware mitnehmen sollte, weil man dort nicht nur massig Sushi verkosten darf, sondern man so viel produziert, dass man auch noch davon mit nach Hause nehmen kann. Mit sowas hat man uns dann auf jeden Fall am Köder.
Seit dem machen wir eigentlich ganz gern Sushi - meistens nicht nur für uns, sondern für Freunde. Sonst zahlt sich der ganze Aufwand ja fast nicht aus. Naja, eigentlich schon... ;)
Zutaten:
für den Reis:
500g Sushi-Reis
550ml Wasser
550ml Wasser
6 EL Reisessig
3 TL Salz
4 EL Zucker
für das Omelette:
1 Ei
1 EL Sojasauce
1 EL Zucker
1/2 TL Salz
1/2 TL getrockneter Koriander
für die Füllung (nach Belieben), zB:
1 Karotte
1 Spalte Kürbis
1/4 Paprika
1/2 Avocado
5 Stück Fisolen
1 Stückerl von einer Gurke (ca. 5cm)
5 Streifen Bauchspeck
1 Dose Thunfisch
1 EL Sauerrahm
1 TL Tafelkren
50g Räucherlachs
50g roher Lachs
50g roher Thunfisch (und/oder roher Butterfisch, etc.)
und alles, was einem noch so einfällt (ich hab auch schon mal Feta reingewickelt, Mozzarella, ein Streiferl vom panierten Schnitzel vom Vortag, rohen Zucchini, uvm.)
außerdem:
Nori Algenblätter für Sushi
dazu:
Wasabi (das beste mischt man aus dem Wasabi-Pulver mit etwas Wasser an)
Sojasauce
eingelegter Ingwer (gibt's im Asia-Store)
Werkzeug:
1 mittlere Schüssel (für das Essigwasser)
1-2 Sushi-Matten oder Tischsets
1 großes Messer
1 Schneidbrett
1 kleiner Kochtopf
1 Pfanne
1 kleines Schüsserl
1 Auflaufform
1 Kuchenspachtel
Anleitung:
Für den Reis:
Reis waschen. Immer wieder mit dem Sieb abseihen bis fast keine Stärke mehr austritt. Dann den Reis 30min im kalten klaren Wasser einweichen lassen. Dann Reis kochen bis er weich ist.
In der Zwischenzeit das Dressing aus Reisessig, Zucker und Salz in einer Tasse (oder ähnlichem Gefäß) mischen und so lange rühren bis sich Salz und Zucker vollständig aufgelöst haben.
Den fertigen Reis zum Auskühlen gleichmäßig in einer Auflaufform verteilen (je größer die Auflaufform, desto schneller kühlt der Reis aus und desto besser kann man das Dressing unterheben). Das Dressing gleichmäßig darüber verteilen und mit der Kuchenspachtel gut umrühren und verteilen.
Reis ganz auskühlen lassen.
Für das Omelette und die diverse Füllung:
Das Ei mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und getrocknetem Koriander verquirlen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und ca. 1/5 des Eiquirls zugeben. Wenn alles gestockt ist, mit dem Pfannenwender die Hälfte der "Palatschinke" über die andere Hälfte legen. Auf der freien Fläche ein weiteres Fünftel des Eiquirls zugeben und stocken lassen. Die "ältere" Hälfte über die "jüngere" Hälfte legen. Bei den restlichen drei Fünftel ebenfalls so vorgehen. Wenn alles gestockt ist, das Omelett auf einem eigenen Teller auskühlen lassen. Dann in ca. 1cm dicke Streifen schneiden.
Gemüse (Karotten, Kürbis, ...) gegebenenfalls putzen, schälen und in Streifen schneiden. In einem kleinen Kochtopf etwas Wasser mit 2 EL Sojasauce und einem halben TL Salz mischen, Gemüse zugeben, erhitzen und kurz kochen, bis alles bissfest ist. Gemüse abseihen und auskühlen lassen.
Paprika, Avocado, Gurke, etc. in Streifen schneiden.
Rohen Fisch und Räucherlachs in Streifen schneiden.
Den Inhalt der Dose Thunfisch in einer kleinen Schüssel mit ca. 1 EL Sauerrahm, Salz und Pfeffer "cremig" rühren.
Bauchspeckstreifen in einer ungefetteten Pfanne knusprig braten. Beiseite stellen und auskühlen lassen. Dass Speck zu Sushi passt, hätte sich sicher fast keiner gedacht, aber damit kann man ein paar unglaublich leckere Varianten bauen. Und das Knusprige passt supergut zum sonst eher weichen Beiwerk.
Wasabi nach Anleitung anmischen (2-3 TL reichen meist locker und sonst lässt sich ja ganz schnell noch mehr herstellen).
Für die Sushi:
Hände waschen - schließlich wird jetzt fast alles per Hand zusammengebaut.
Alle Zutaten inklusive Reis bereit stellen.
Eine Salatschüssel halbvoll mit Wasser füllen und einen großen Schuss Essig zugeben. Das Wasser verhindert, dass der Reis zu sehr klebt und dient als "Kleber" für die Nori Algenblätter.
Dann ein Blatt Nori auf die glatte Seite der Sushi-Matte (oder Tischset) legen. Hände kurz in das Essigwasser tauchen, eine Handvoll Reis aus der Auflaufform nehmen und ca. zwei Drittel des Nori Algenblatts ca. 0,5cm hoch mit Reis bedecken. Bis zum Rand.
Dann aus der großen Auswahl an Füllungszutaten ca. 1-3, auswählen und ca. in der Mitte der Reisfläche auflegen. Nicht zu gierig sein, sonst wird die Rolle zu dick. Die besonders Harten können jetzt auch schon etwas Wasabi zugeben - gerade zum rohen Fisch passt er auch schon in der Rolle.
Ein paar meiner Favourites:
- Fisole-Bauchspeck
- Thunfisch-Avocado
- Omelette-Bauchspeck-Paprika
- Räucherlachs-Avocado
- Räucherlachs-Fisole
- Thunfisch-Gurke
- Omelette-Karotte-Fisole
- Paprika-Thunfisch
- nur Gurke
Hm, ich glaub, ich hab überhaupt keine Favouriten, ich mag eh alle! :)
Jetzt mit dem Essigwasser das noch freie Drittel befeuchten und dann die Sushi-Matte von unten nach oben aufrollen. Das erfordert etwas Übung - aber nach dem dritten Mal oder so geht's eigentlich recht gut. Sobald man das Nori-Algenblatt befeuchtet hat, muss man auch eher schnell sein, weil sich das Algenblatt dann zu wellen anfängt und nicht mehr so gut hält, wenn man zu langsam ist. Hudeln muss man deshalb aber auch nicht. Wenn die Rolle fertig ist, noch einmal rund herum leicht mit Essigwasser befeuchten und beiseite stellen.
Wenn der Reis verbraucht ist, holt man sich ein großes Schneidebrett, ein großes Messer und einen großen Servierteller. Das Messer vor jedem Schnitt kurz durch das Essigwasser ziehen, damit der Reis nicht so daran anklebt. Die Sushi-Rollen in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Die nicht so hübschen Endstücke verschwinden meist gleich in meinem Mund bzw. lege ich beiseite. Die schönen Makis lege ich auf dem Servierteller pyramidenförmig auf.
Ich lade mir zum Sushi essen Freunde ein. Stelle den Servierteller in die Mitte. Jeder bekommt eine kleine Untertasse (für die Sojasauce) und eine Serviette - schließlich ist Sushi eigentlich Fingerfood. Dazu stelle ich noch Sojasauce, Wasabi und eingelegten Ingwer bereit.
Bon Appetit (keine Ahnung, wie das Äquivalent auf Japanisch lautet)!
Tipp:
Falls etwas übrig bleiben sollte (was meistens ja nicht der Fall ist): In einer Tupperware-Dose hält das Sushi (je nach Füllung) 2-3 Tage. Die Sushis mit dem rohen Fisch bitte am selben Tag noch verzehren - sicherheitshalber.
Mittwoch, 5. November 2014
Fisch-Suppe (Zuppa di pesce e pomodori con fregula sarda)
Sardinien - es war so schön. Schnorchelparadies! Und das Essen so lecker. In Fertillia an der Westküste bei Alghero habe ich mich diesen Sommer in die Zuppa di frutti di Mare vom Ristorante Il Paguro (große Empfehlung: Via Zara 13) verliebt. So sehr, dass wir sogar zwei Mal hingehen mussten, damit ich zwei Mal dasselbe essen konnte, was sonst eigentlich ein No Go in den Urlauben von meinem Freund und mir ist. Wir gehen da eher auf Abwechslung. Aber die Suppe... einfach ein Traum!
Da ich als Binnenländerin nicht gerne Muscheln in österreichischen Supermärkten kaufe, konnte ich die Suppe nicht ident daheim probieren. Stattdessen habe ich mich für Dorsch und Garnelen entschieden (vor allem weil die schon bei uns im Tiefkühlfach hausten). Und Fregula - so kleine sardische Nudeln - habe ich mir extra von den sardinischen Supermärkten mitgenommen. Großartiges Zeugs. Schade, dass es das bei uns nirgends gibt? Vermutlich kann man die aber auch durch kleine heimische Nudeln oder vielleicht Ebli oder anderes Körnchen-Zeugs ersetzen.
Es war jedenfalls superlecker - und wir hatten zwei Tage richtig viel zu essen! :)
Rezept für 6 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
250g Dorschfilet (bei mir war zufällig der von Iglo im Tiefkühlfach)
200g Garnelen
1 Bund Frühlingszwieberl
400g geschälte Tomaten aus der Dose
ca. 100ml passierte Tomaten
1/3l Fischfond (ich hatte den von Spar, Johanna Maier-Edition)
200g Fregula (oder andere kleine Nudeln oder vielleicht Ebli)
1 Hand voll Kirschtomaten
1 Zitrone
1 Schuss Rotwein (ich hatte noch sardischen Cannonau = schwerer Rotwein)
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer (ich hatte Zitronenpfeffer, den ich mir mal am Bazar in Istanbul gekauft habe)
getrockneter Koriander
getrockneter Chili
getrocknete italienische Kräuter nach Wahl (Oregano, Basilikum, Rosmarin...)
frische Basilikumblätter (für die Deko)
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 großes Messer
1 Dosenöffner
1 Knoblauchpresse
1 großer Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden.
Knoblauch schälen.
Frühlingszwieberl putzen und in Ringerl schneiden.
Falls ihr Tiefkühlfisch und -garnelen verwendet, diese vorher auftauen lassen.
In einem Topf Öl erhitzen und Zwiebelstückerl und Knoblauch (entweder kleingeschnitten oder viea Knoblauchpresse dazu gepresst) glasig anbraten. Dann den Fisch und die Garnelen zugeben. Salzen, pfeffern, Chili und getrocknete Kräuter zugeben und gut anbraten, bis der Fisch und die Garnelen durch sind. Die Dorschfilets in Stückchen stechen. Gut anbraten, bis sich auch am Topfboden etwas ansetzt (aber nicht verbrennt). Mit dem Fischsud ablöschen.
Dann die Dose geschälter Tomaten zugeben und die geschälten Tomaten im Topf in kleine Stückerl zerteilen. Dann die passierten Tomaten zugeben. Salzen, pfeffern, getrocknete Kräuter, den Schuss Rotwein und den Saft einer halben Zitrone dazu und das ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Fregula und mind. 250ml Wasser zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Pasta bissfest ist. Immer wieder abschmecken. Die Fregula saugen extrem viel Salz ab.
Ganz zum Schluss noch die Kirschtomaten zugeben und noch einmal 5min mitköcheln lassen. Die schauen nicht nur optisch gut aus, sondern geben dem ganzen nacher zerstochen im Teller eine fruchtigere Note, als die bereits geschälten Tomaten, die mitgekocht wurden.
Dann Suppe in hübsche Teller schöpfen und mit frischen Basilikumblättern garnieren. Dazu ein Glas Rotwein und es ist fast ein bisschen wie im Italien-Urlaub... :)
Buon Appetito!
Da ich als Binnenländerin nicht gerne Muscheln in österreichischen Supermärkten kaufe, konnte ich die Suppe nicht ident daheim probieren. Stattdessen habe ich mich für Dorsch und Garnelen entschieden (vor allem weil die schon bei uns im Tiefkühlfach hausten). Und Fregula - so kleine sardische Nudeln - habe ich mir extra von den sardinischen Supermärkten mitgenommen. Großartiges Zeugs. Schade, dass es das bei uns nirgends gibt? Vermutlich kann man die aber auch durch kleine heimische Nudeln oder vielleicht Ebli oder anderes Körnchen-Zeugs ersetzen.
Es war jedenfalls superlecker - und wir hatten zwei Tage richtig viel zu essen! :)
Rezept für 6 Portionen:
Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
3 große Knoblauchzehen
250g Dorschfilet (bei mir war zufällig der von Iglo im Tiefkühlfach)
200g Garnelen
1 Bund Frühlingszwieberl
400g geschälte Tomaten aus der Dose
ca. 100ml passierte Tomaten
1/3l Fischfond (ich hatte den von Spar, Johanna Maier-Edition)
200g Fregula (oder andere kleine Nudeln oder vielleicht Ebli)
1 Hand voll Kirschtomaten
1 Zitrone
1 Schuss Rotwein (ich hatte noch sardischen Cannonau = schwerer Rotwein)
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer (ich hatte Zitronenpfeffer, den ich mir mal am Bazar in Istanbul gekauft habe)
getrockneter Koriander
getrockneter Chili
getrocknete italienische Kräuter nach Wahl (Oregano, Basilikum, Rosmarin...)
frische Basilikumblätter (für die Deko)
Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 großes Messer
1 Dosenöffner
1 Knoblauchpresse
1 großer Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
Anleitung:
Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden.
Knoblauch schälen.
Frühlingszwieberl putzen und in Ringerl schneiden.
Falls ihr Tiefkühlfisch und -garnelen verwendet, diese vorher auftauen lassen.
In einem Topf Öl erhitzen und Zwiebelstückerl und Knoblauch (entweder kleingeschnitten oder viea Knoblauchpresse dazu gepresst) glasig anbraten. Dann den Fisch und die Garnelen zugeben. Salzen, pfeffern, Chili und getrocknete Kräuter zugeben und gut anbraten, bis der Fisch und die Garnelen durch sind. Die Dorschfilets in Stückchen stechen. Gut anbraten, bis sich auch am Topfboden etwas ansetzt (aber nicht verbrennt). Mit dem Fischsud ablöschen.
Dann die Dose geschälter Tomaten zugeben und die geschälten Tomaten im Topf in kleine Stückerl zerteilen. Dann die passierten Tomaten zugeben. Salzen, pfeffern, getrocknete Kräuter, den Schuss Rotwein und den Saft einer halben Zitrone dazu und das ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Fregula und mind. 250ml Wasser zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Pasta bissfest ist. Immer wieder abschmecken. Die Fregula saugen extrem viel Salz ab.
Ganz zum Schluss noch die Kirschtomaten zugeben und noch einmal 5min mitköcheln lassen. Die schauen nicht nur optisch gut aus, sondern geben dem ganzen nacher zerstochen im Teller eine fruchtigere Note, als die bereits geschälten Tomaten, die mitgekocht wurden.
Dann Suppe in hübsche Teller schöpfen und mit frischen Basilikumblättern garnieren. Dazu ein Glas Rotwein und es ist fast ein bisschen wie im Italien-Urlaub... :)
Buon Appetito!
Sonntag, 26. Oktober 2014
Lachs-Grüne Bohnen-Pasta
Absolutes Soulfood. Geht schnell und wirkt doch raffiniert und schmeckt unglaublich lecker. Grüne breite Bohnen (keine Ahnung, wie die genau heißen) oder echte Fisolen passen einfach super zu Lachs. Nicht nur geschmacklich - auch das Lachsrosa passt gut zum Bohnengrün und macht so die Pasta zum echten Hingucker. Und dass es einfach echtes Seelenfutter ist, hab ich ja schon erwähnt. Macht einen miesen Tag wieder gut. Macht schlechtes Wetter draußen wieder erträglich. Päppelt nach großer sportlicher Leistung wieder auf. Macht einfach glücklich. Ohne Grund! Einfach so.
Rezept für ca. 4 Personen:
Zutaten:
2 Lachsfilets à 150g (zB von Hofer)
250g grüne Bohnen (ich hatte diese breiten flachen, aber stinknormale Fisolen schmecken auch super dazu)
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Knoblauchzehen
1/16 l Weißwein (eher trocken)
1/2 Becher Schlagobers (also ca. 125ml) - gerne die Low-Fat-Variante, aber ich strecke hier eh schon mit Milch um ein paar Kalorien einzusparen
1/8 l Milch
1 Stange frisches Zitronengras
1/2 Zitrone (bzw. der Saft davon)
Nudeln für ca. 4 Personen
Sonnenblumenöl
getrocknetes Lemongras
Pfeffer
Salz
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Pfanne
1 Brett
1 Messer
1 Nudelsieb
1 Nudelkralle (oder wie auch immer das Ding heißt)
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Bohnen/Fisolen waschen, Spitzerl wegschneiden und in grobe Stückerl von ca. 1,5-2cm Länge (wenn breite Bohnen), bei Fisolen ca. 3cm Länge schneiden. In einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken, etwas Salz zugeben und die Bohnen bissfest kochen. Abgießen und beiseite stellen.
Wenn die Lachsfilets nicht frisch sind, auftauen lassen und in Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel feinwürfelig schneiden.
Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfel glasig braten. Knoblauch via Knoblauchpresse zugeben. Dann die Lachswürfel zugeben und braten bis der Fisch durch ist. Mit Weißwein ablöschen, Zitronengrasstängel zugeben. Bohnen zugeben. Schlagobers, Milch und Zitronensaft zugeben und mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Lemongras abschmecken und nochmal aufkochen lassen. Darf gerne etwas salziger sein, die Bohnen und Nudeln saugen dann doch Salz auf.
Nudeln nach Anleitung im Salzwasser kochen, abseihen und zur Bohnen-Lachs-Sauce geben.
Gut vermengen und noch ein paar Minuten auf kleinster Flamme in die Nudeln einziehen lassen.
Zitronengrasstängel herausnehmen.
Nudeln portionieren und mit frischem Pfeffer und etwas frisch gepresstem Zitronensaft beträufelt servieren.
Yummy!!!!
Rezept für ca. 4 Personen:
Zutaten:
2 Lachsfilets à 150g (zB von Hofer)
250g grüne Bohnen (ich hatte diese breiten flachen, aber stinknormale Fisolen schmecken auch super dazu)
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Knoblauchzehen
1/16 l Weißwein (eher trocken)
1/2 Becher Schlagobers (also ca. 125ml) - gerne die Low-Fat-Variante, aber ich strecke hier eh schon mit Milch um ein paar Kalorien einzusparen
1/8 l Milch
1 Stange frisches Zitronengras
1/2 Zitrone (bzw. der Saft davon)
Nudeln für ca. 4 Personen
Sonnenblumenöl
getrocknetes Lemongras
Pfeffer
Salz
Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Pfanne
1 Brett
1 Messer
1 Nudelsieb
1 Nudelkralle (oder wie auch immer das Ding heißt)
1 Knoblauchpresse
Anleitung:
Bohnen/Fisolen waschen, Spitzerl wegschneiden und in grobe Stückerl von ca. 1,5-2cm Länge (wenn breite Bohnen), bei Fisolen ca. 3cm Länge schneiden. In einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken, etwas Salz zugeben und die Bohnen bissfest kochen. Abgießen und beiseite stellen.
Wenn die Lachsfilets nicht frisch sind, auftauen lassen und in Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel feinwürfelig schneiden.
Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfel glasig braten. Knoblauch via Knoblauchpresse zugeben. Dann die Lachswürfel zugeben und braten bis der Fisch durch ist. Mit Weißwein ablöschen, Zitronengrasstängel zugeben. Bohnen zugeben. Schlagobers, Milch und Zitronensaft zugeben und mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Lemongras abschmecken und nochmal aufkochen lassen. Darf gerne etwas salziger sein, die Bohnen und Nudeln saugen dann doch Salz auf.
Nudeln nach Anleitung im Salzwasser kochen, abseihen und zur Bohnen-Lachs-Sauce geben.
Gut vermengen und noch ein paar Minuten auf kleinster Flamme in die Nudeln einziehen lassen.
Zitronengrasstängel herausnehmen.
Nudeln portionieren und mit frischem Pfeffer und etwas frisch gepresstem Zitronensaft beträufelt servieren.
Yummy!!!!
Montag, 1. September 2014
Thunfisch-Frühlingszwieberl-Mais-Nudeln
Nudeln mit Sauce - eine Hommage.
Sie haben mir schon so oft das "Leben" gerettet, mich nicht nur gesättigt, sondern mich auch getröstet, mich gewärmt, mich wieder ausgenüchtert - kurz gesagt: sie waren immer für mich da und so gut wie in jeder Küche machbar, die ich bis jetzt betreten habe. Nicht nur mein Schüler- und Studentenleben haben sie vereinfacht, sondern auch den beruflichen Alltag abends abgerundet. Sie schmecken zu jeder Tages- und Nachtzeit, kalt, warm oder heiß, fruchtig, pikant, scharf oder süß. Es gibt sie in unglaublich vielen Varianten und niemals schmecken sie gleich, weil man immer kocht, was Speisekammer und Kühlschrank gerade hergeben.
Anbei eine meiner viiiielen Lieblingsvarianten. Mit Proteinen (Thunfisch), Vitaminen (Tomaten, Frühlingszwieberl, Paprika...), Kohlenhydraten (Nudeln, Mais), Natriumchlorid (Salz ;) und gesunder Schärfe (Chili und Pfeffer). Also alles was das Herz begehrt.
Rezept für vier hungrige Mäuler:
Zutaten:
250g Spiralnudeln (mag ich am liebsten, geht vermutlich aber auch mit jeder anderen Sorte. Bei Spiralnudeln bleibt die Sauce aber besser kleben.)
1 Bund Frühlingszwieberl
1/2 Parika (ich hab hier roten verwendet, aber jede andere Farbe geht natürlich auch)
2 große Knoblauchzehen (nach eigenem Knoblauch-Gelüsten)
1 Dose geschälte Tomaten (gewürfelt)
1/2 Dose Mais
1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft)
1 kleines Stückerl Chili (nach eigenem Schärfeempfinden)
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz
Pfeffer
getrocknete Kräuter nach Belieben (ich verwende gerade eine leckere Kräuter der Provence-Mischung mit Lavendel)
frische Basilikumblätter zur Deko
Werkzeug:
1 großer Kochtopf (zum Nudeln kochen)
1 kleiner Kochtopf (für die Sauce)
1 Knoblauchpresse
1 Nudelsieb
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
Anleitung:
Wasser für die Nudeln aufsetzen. Wenn es kocht Salz und Nudeln zugeben und nach Anleitung kochen lassen.
In der Zwischenzeit die Frühlingszwieberl putzen und in feine Ringerl schneiden. Knoblauchzehen schälen und in Knoblauchpresse bereit stellen. Chilischote ganz fein schneiden (die fiesen Kerne vorher entscheiden).
Etwas Olivenöl im kleinen Kochtopf erhitzen und die Frühlingszwieberl anbraten. Dann die gepressten Knoblauchzehen und die feingeschnittene Chili zugeben. Auch kurz mitdünsten. Dann den Thunfisch, die halbe Dose Mais, die Dose Tomaten zugeben. Mit etwas Wasser und dem Tomatenmark strecken. Mit den getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 10-15min köcheln lassen. Noch einmal abschmecken.
Nudeln nach Anleitung noch bissfest ("al dente!") kochen lassen und abseihen. Die Nudeln anschließend wieder in den großen Topf geben und die Sauce gut untermengen. Ca. noch 5min bei geschlossenem Deckel gut einziehen lassen.
Auf Teller verteilen, mit frischen Basilikumblättern (auch weit nach Mitternacht!) und grob gemahlenem Pfeffer dekorieren und Mahlzeit!
Sonntag, 29. Juni 2014
Lachs-Spinat-Erbsen-Strudel mit Joghurt-Kräutersauce
Ich glaube, Spinat ist - gefühlt - das Lebensmittel, das am häufigsten genannt wird, wenn man fragt, was jemand nicht isst/mag. Nicht nur bei Kindern... :) Das war bei mir nie so - Spinat fand ich immer schon toll. Cremespinat, Blattspinat, auf der Pizza, mit Nudeln, mit Gnocci, mit Nocken, Spinatcremesuppe... alles großartig! Und hier gibt's eine supertolle Kombination mit Lachs und Erbsen und Blätterteig. Ein Traum. Vielleicht sogar meine Lieblingsspeise! Und ganz schnell und easy gemacht.
Rezept für einen Strudel für ca. 4 Personen:
Zutaten:
Für den Strudel:
1 Rolle Blätterteig
400g TK-Spinat-Zwutschgerl
2 Lachsfilets (ohne Haut)
1 große Hand voll Erbsen
3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer, gemahlen
Muskatnuss, gerieben
Milch
Für die Joghurtsauce:
1 Becher Joghurt (à 250g - alternativ geht auch 1 Becher Sauerrahm, oder 50/50)
div. frische Kräuter, kleingehackt
Salz
Pfeffer
1 TL Zitronensaft
Werkzeug:
1 Backrohr
1 Backblech
1 Stück Backpapier
1 Knoblauchpresse
1 Backpinsel
1 kleine Schüssel (für die Sauce)
Anleitung:
Backrohr vorheizen auf 180 Grad Umluft.
Knoblauch schälen, Lachs in Würfel schneiden (falls ihr Tiefkühl-Lachs nehmt, lasst ihn bitte vorher auftauen).
Blätterteig auf dem Backpapier auf dem Backblech auflegen. Den mittleren Streifen etwas salzen, pfeffern und mit geriebener Muskatnuss besträuen, sowie eine gepresse Knoblauchzehe darauf verteilen. Dann gleichmäßig Lachswürfel, Spinatzwutschgerl und Erbsen darauf verteilen. Restliche Knoblauchzehen pressen und auch gleichmäßig darauf verteilen. Salzen, pfeffern, Muskatnuss - dann die Enden des Blätterteigs einschlagen. Jetzt den oberen Teil und den unteren Teil darauf legen und vorsichtig festdrücken.
Ich drehe den Strudel dann noch um, so dass er auf der "Naht" liegt, damit ja nichts aufgehen und/oder ausrinnen kann. Die Oberfläche noch mit ein bisschen Milch bepinseln und für ca. 25min ins Backrohr geben bis der Blätterteig schön goldbraun wird. Falls er nach 20min noch keine richtige Farbe angenommen hat, noch mal mit ein bisschen Milch bepinseln und die letzten 5min bei Oberhitze backen.
Joghurt und Sauerrahm vermengen oder jeweils nur das eine oder andere in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer, Kräuter und Zitronensaft nach Belieben "veredeln" und in den Kühlschrank stellen bis der Strudel fertig ist.
Den Strudel heiß servieren mit der Joghurtsauce - aber kalt schmeckt der Strudel auch noch hervorragend!
Mir läuft das Wasser im Mund zusammen... Guten Appeit!
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