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Montag, 16. Mai 2016

Gemüse-Hendl-Pfanne mit Karfiol-"Reis"

Über ein Monat kein Blog-Beitrag von mir - und das, obwohl ich beim letzten Mal schon Besserung gelobt habe. Furchtbar. Es tut mir leid. Und ich gelobe wieder Besserung. Mal schauen, ob es ab jetzt besser klappt.

Momentan gibt es nur gerade sehr viel zu tun (neue Wohnung, neue Aufgaben in der Arbeit, viel Freizeitstress...) und meine Handy-Kamera gibt leider - oder Gott sei Dank - auch langsam den Geist auf. Dafür hab ich aber mal wieder einen kleinen Beitrag für euch aus der Paleo-Reihe. Karfiol-Reis habe ich ja schon mal probiert (siehe Gebratener Karfiol-Reis mit Shrimps und Gemüse). Diesmal gibt es dazu eine Gemüse-Hendl-Pfanne... superlecker und gut für's Gewissen.

Lasst es euch schmecken!
(und nachdem wir jetzt auch endlich alle WC-Papier- und Handtuch-Halter für unsere neue Wohnung besorgt haben und jetzt wirklich nur mehr Einzelheiten fehlen, schaut's mal nicht ganz so schlecht für euch aus... ;) )



Rezept für ca. 4 Portionen:

Zutaten:
1 kleiner Karfiol (ohne Blätter und Strunk - ca. 800g)
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 kleine Zucchini
1 mittlere Süßkartoffel
1 große rote Paprika
5 Stangen grüner Spargel
1 Hendlbrüstchen (à ca. 200g)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 EL Mexikanische Gewürzmischung
frische Korianderblätter


Werkzeug:
1 Brett
1 Gemüseschäler
1 Messer
1 Pfanne mit Deckel

Anleitung:
Hendl in kleine Würfel schneiden.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hendlstückchen schön durchbraten. In der Pfanne auch schon salzen, pfeffern und mit etwas Mexiko-Gewürz bestreuen. Dann aus der Pfanne nehmen.

Während das Hendl brät, Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel in grobe Würfel schneiden. Knoblauchzehen fein hacken. Beides in der Pfanne anbraten.

Währenddessen das Gemüse schnipseln:
Zucchini waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. Süßkartoffel schälen und würfeln. Spargel in ca. 1cm lange Stücke schneiden.

Das restliche Gemüse ebenfalls zu den angerösteten Zwiebelwürfeln geben und salzen, pfeffern, mit Mexiko-Gewürz bestreuen und mitdünsten.


Während das Gemüse dünstet. den Karfiol von den Blättern und dem Strunk befreien und die Röschen fein hacken.

Wenn das Gemüse bissfest ist, den Karfiol-"Reis" zugeben und noch ca. 3-5min mitdünsten lassen.
Abschmecken! Mit frischen Korianderblättern bestreuen und servieren.

Mahlzeit!

Montag, 30. November 2015

Käse-Omlette

Heut hab ich auch mal wieder eine Idee für ein schnelles Abendessen für euch. Momentan bin ich nicht nur beruflich, sondern auch privat irgendwie im Alltagsstress und habe auch an den Wochenenden irgendwie keine große Muße viel und aufwändig zu kochen. Aber es gibt ja auch viele leckere Sachen, die schnell umgesetzt sind - ohne dass man auf fertiges Fast Food zurückgreifen muss.

Und so schnell wie mein Käse-Omlette umgesetzt ist, so kurz halte ich heute auch meine Einleitung.


Rezept für 1 großes Mittagessen:

Zutaten:
2-3 Eier (je nach Größe)
50ml Milch
25g geriebener Parmesan + etwas mehr zum später darüberstreuen
getrocknete italienische Kräuter
1 Messerspitze getrockneter Chili
Salz
Pfeffer
Butter

Werkzeug:
1 Mischgefäß
1 Käsereibe
1 Pfanne
1 Pfannenwender

Anleitung:
Eier, Milch, geriebenen Parmesan und die Gewürze verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Butter in der Pfanne erhitzen (kleine Flamme) und schmelzen lassen. Die Eiermasse reingeben und stocken lassen. Immer mal wieder mit dem Pfannenwender Teile hochheben und die flüssige Masse nach unten rinnen lassen, so dass "Schichten" entstehen.

Wenn das Ei fast fest ist, auf eine Hälfte der Pfanne zusammenschlagen und noch einmal ca. 1min anbraten.

Dann das Omlette auf einen Teller geben. Mit frisch geriebenem Parmesan und grob gemahlenem Pfeffer bestreuen. Dazu passt ein herrlicher Salat (hier Tomaten, Paprika, Gurke und mein Lieblingsdressing: Balsamico-Honig-Senf)


Guten Appetit!

Montag, 31. August 2015

Banana-Pancakes

Kennt ihr das? Rezepte und Ideen, die ihr schon ewig im Hinterkopf habt und ausprobieren wolltet, aber irgendwie ist es sich nie ausgegangen? Eines dieser (gefühlt ewigen) Hirngespinste waren bei mir "Banana Pancakes". Und endlich: Sonntag Abend und ausnahmsweise hatte ich zur Idee auch einmal Bananen und Eier in der Wohnung. Und ich kann sie nur empfehlen: sie sind schnell gemacht und werden echt fein fluffig. Mit einem Glas Milch kombiniert - superlecker. Ein perfekter Wochenausklang und mit dem Gedanken an diese leckeren kleinen Pancakes lässt sicher der Montag (fast) aushalten. Stell ich mir auch herrlich als Frühstück vor...


Rezept für ca. 12 Pancakes:

Zutaten:
2 Bananen
3 Eier
30ml Milch
3 EL Mandelmehl
1 Messerspitze Backpulver
Butter
Honig
Staubzucker
Marmelade

Werkzeug:
1 Rührschüssel
1 Schneebesen
1 Suppenteller
1 Gabel
1 Pfanne
1 Pfannenwender

Anleitung:
Bananen mit einer Gabel im Suppenteller gleichmäßig zermatschen.

Eier und Milch in der Rührschüssel verquirlen. Bananenmatsch dazumischen. Mehl und Backpulver unterquirlen.

Ein Stückchen Butter in der Pfanne schmelzen lassen und kleine Pancakes (pro Stück ca. 2 EL Teig) eintropfen. Wenn die Unterseite schön braun ist und sich der Pancake mit dem Pfannenwender abheben lässt, wenden und auch auf der anderen Seite goldbraun braten.

Pancakes warm stellen, und den Vorgang wiederholen, bis der Teig alle ist.

Pancakes mit Staubzucker bestreut, mit Marmelade, Honig, Nutella, Schokostreuseln, Früchten.... garniert servieren.

Lecker! Lasst es euch schmecken!

Montag, 20. Juli 2015

Karfiol-Pizzaboden

Tja, heute kommt ein kleiner Lückenfüller zum Einsatz, für den ich mich schon mal vorab entschuldige. Nicht wegen dem Geschmack - der war überraschend lecker, aber wegen der Fotos. Meine Kamera (bzw. die von meinem Holden) ist leider eingegangen und meine Handykamera hat das abendlich/nächtliche Küchenlicht leider gar nicht verarbeiten können. Und dann zwar die Pizza einfach zu schnell weg, um noch ein ordentliches Foto bei Tageslicht schießen zu können - was wieder für den Geschmack spricht!!! Und weil sie wirklich easy-peasy gemacht ist, wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich hatte zwar gehofft, dass ich in der Zwischenzeit diese Karfiol-Pizza mal wieder nachbacken würde, aber momentan ist es einfach zu heiß um das Backrohr anzuschmeißen... momentan werden in meiner Küche nur Salat und Aufstriche gebastelt.

Aber dieser Low-Carb-Teig schmeckt wirklich fast wie Pizzateig - er wird leider nicht ganz so fluffig, aber grundsätzlich schmeckt man ihm das fehlende Mehl nicht an. Hab auch schon überlegt, ob ich mit diesem Teig nicht auch mal eine Art Flammkuchen probiere. Aber dazu mehr, wenn es wieder kühler wird...

Habt einen schönen Sommer!!


Rezept für 1 Blech Pizza:

Zutaten:
550g Karfiol (schon ohne Strunk)
4 Eier
5 EL Mandelmehl
3 EL gemahlene Mandeln
1/2 TL Salz
1/2 TL getrockneter Oregano
1 Messerspitze Pfeffer

Werkzeug:
1 Backrohr
1 Backblech
1 Backpapier
1 Brett
1 Messer
1 Rührschüssel
1 Teigspachtel

Anleitung:
Karfiol ganz klein schneiden, ähnlich wie beim Karfiolreis, und auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Bei 200 Grad Umluft ins Backrohr geben und trocknen für ca. 10min. Immer wieder das Backrohr öffnen, damit die Feuchtigkeit raus kann. Der Karfiol sollte nicht braun werden.

Währenddessen Eier, Mandelmehl, gemahlene Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano in der Rührschüssel verquirlen.

Karfiol aus dem Backrohr geben und etwas auskühlen lassen. Dann zur Eiermasse geben und gut durchmischen. Den Teig auf einem mit Olivenöl bepinselten Backpapier ausgelegten Bachblech verteilen. Je dünner, desto knuspriger wird der Teig. Dann bei 180 Grad Ober-/Unterhitze (kein Vorheizen notwendig, Backrohr ist ja eh noch warm.) für ca. 10min knusprig werden lassen. Es darf auch ein bisschen braun werden.

Währenddessen alles vorbereiten, was ihr als Belag verwenden wollt - wie bei einer richtigen Pizza.
Zum Beispiel: diverses Gemüse, Schinken, Salami, Sardellen, Thunfisch, Käse, getrocknete Tomaten, Kapern, Oliven, etc.

Ich mische mir vorher immer noch eine Tomatensauce aus passierten Tomaten, Salz, Pfeffer, Knoblauch und getrockneten Kräutern und Chili an. Die kommt unter den ganzen Belag.

Dann das Ganze noch einmal für ca. 10min ins Backrohr geben, bei 180 Grad Ober-/Unterhitze bis der Käse geschmolzen und gebräunt ist.

Mahlzeit!

Mittwoch, 27. Mai 2015

Gefüllte Champignons

Wieder einmal hat mich in meinem kleinen Supermarkt ums Eck wieder ein Gemüse angesprungen. Diesmal waren es Riesenchampignons. Die kannte ich zwar bereits von diversen Grillereien, wo immer mal wieder jemand, die großen Champigons dabei hatte, weil die einfach besser dafür geeignet sind als die "normalen" Champignons - fallen nicht so leicht durch den Rost und so...

Diesmal habe ich also das erste Mal selbst zugeschlagen und war dann etwas ratlos. Es hat nämlich die letzten Tage durchgeregnet und wir haben zwar einen Balkon, aber leider nicht überdacht und keiner will sich bei diesen wirklich nicht sommerlichen Temperaturen auf den Balkon in den Regen stellen und grillen. Also musste mal wieder das Backrohr herhalten, genauso wie die letzten Kirschtomaten und das letzte Eckerl Feta.

Und ein gutes hat der Regen zumindest - mein Schnittlauch gedeiht prächtig.


Rezept für zwei Portionen:

Zutaten:
4 Riesenchampignons
150g Feta
4 Kirschtomaten
2 EL Olivenöl
getrocknete italienische Kräuter
Salz
Pfeffer
frischer Schnittlauch

Werkzeug:
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Müslischüsserl
1 Backblech
1 Backpapier

Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Stiele vorsichtig aus den Champignons lösen und klein schneiden. Feta und Kirschtomaten klein schneiden. Alles in die Müslischüssel geben, mit Olivenöl marinieren. Mit Salz, Pfeffer und getrockneten Kräutern abschmecken. Die Champignons befüllen, es darf gern ein kleiner Gupf entstehen.

Für ca. 10min ins Backrohr geben.

Herausnehmen und mit frischem, klein geschnittenem Schnittlauch bestreuen.
Dazu passt hervorragend grüner Salat.


Mahlzeit!

Alternativ kann man die Champignons auch in einer Grilltasse am Grill machen. Falls dann doch einmal die Sonne rauskommen sollte... :)

Dienstag, 12. Mai 2015

Paleobrot mit Banane und Zucchini & Radieschen-Schnittlauch-Topfenaufstrich

Ich mag hier gar nicht zu viel über Paleo sagen, es gibt genügend andere, die sich da viel besser damit auskennen. Kurz zusammengefasst, ist Paleo - auch bekannt als "Steinzeit-Diät" - eine Ernährungsweise (und Philosophie), die sich daran orientiert, was die Menschheit während dem Paläolithikums (= die Altsteinzeit) zu sich nehmen konnte. Natürlich adaptiert auf die Gegenwart.
Grundsätzlich darf man also Gemüse, Obst, Nüsse, Samen, Fleisch, Fisch, Eier und gesunde Fette zu sich nehmen. Verzichtet wird auf alle Lebensmittel, die erst nach Einführung von Viehzucht und Ackerbau dazugekommen sind (Milch- und Getreideprodukte, Hülsenfrüchte...). Und auf Zucker, künstliche Zusatzstoffe, etc. natürlich sowieso.

Ich ernähre mich definitiv nicht Paleo, aber ich mag ein paar der Ansatzpunkte und daher hab ich vor kurzem dieses Bananen-Zucchini-Brot ausprobiert - allerdings mit einem nicht ganz paleo-konformen Topfenaufstich kombiniert. Und weil es wirklich gut geschmeckt hat, darf ich euch das ganze heute hier vorstellen. Die leichte nussige Süße des Brots passt einfach hervorragend zum frischen pikanten Radieschen-Schnittlauch-Topfenaufstrich.

"Ich mach mir die Welt - widewide wie sie mir gefällt..." ich hoffe, euch schmeckt's auch! :)


Rezept für mind. 2x lecker Abendessen für 2 Personen:

Zutaten:
für das Paleobrot:
1 mittlere Zucchini
1 Banane (nicht zu reif, sonst wird das Brot sehr süßlich)
150g geriebene Mandeln
2 EL Chiasamen
2 EL Leinsamen
4 EL Sonnenblumenkerne + ein paar mehr für die Kruste
1 TL Rapsöl
3 Eier
1/2 Packerl Backpulver
1 TL Salz
1/2 TL Korianderkörner gemahlen
1 Messerspitze Pfeffer

für den Topfenaufstrich:
250g Magertopfen
2 EL Milch
1 TL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
5 große Radieschen
1 große Knoblauchzehe
frischer Schnittlauch (geschnitten ca. 3 gehäufte EL)
Salz
Pfeffer

Werkzeug:
1 Brotbackform
1 Backrohr
1 Mixer
1 Rührschüssel
1 Küchenwaage
1 Teigspachtel
1 Gemüsereibe
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Knoblauchpresse

Anleitung:
für das Brot:
Backrohr auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Backform buttern und mit Mehl bestäuben.

Banane schälen und in mittlere Stücke brechen und in die Rührschüssel geben.

Zucchini fein mit der Gemüsereibe reiben und anschließend gut auspressen, sonst bleibt das Brot hängen. Die geriebene, ausgepresste Zucchini ebenfalls in die Rührschüssel geben.

Mandeln, Backpulver, Leinsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Salz, Pfeffer, gemahlene Korianderkörner, Öl und Eier ebenfalls in die Rührschüssel geben und kurz durchmixen.

Anschließend den Teig in die Brotbackform geben, gleichmäßig verteilen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und dann für ca. 35min ins Backrohr geben. Ab ca. 30min Zahnstocherprobe machen, wenn kein Teig mehr am Zahnstocher hängen bleibt, Brot herausnehmen und auskühlen lassen.


für den Schnittlauch-Radieschen-Topfenaufstrich:
Knoblauchzehe schälen.
Schnittlauch fein schneiden.
Radieschen ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Magertopfen, Olivenöl, Milch, Zitronensaft, gepresste Knoblauchzehe, Schnittlauch und Radieschen in einer Müslischüssel vermengen. Eventuell noch etwas Milch zugeben, um eine cremigere Konsistenz zu erreichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Beides für ein schnelles Abendessen oder Zwischenmahlzeit servieren. Dazu reiche man frisch gemahlenen Pfeffer, etwas frisch geschnittenen Schnittlauch und eventuell noch ein paar Paprikastreifen.

Lecker! Mahlzeit!


Donnerstag, 7. Mai 2015

Karibischer Gemüseeintopf mit Süßkartoffel-Chips

Ganz spontan habe ich schon wieder vor längerer Zeit mal wieder meine Schwestern eingeladen und mir gedacht, dass es dafür mal wieder etwas anderes geben sollte. Nicht immer diesen selben Trott. Richtig leckeres Soulfood schwebte mir vor... und weil mir zufällig am Tag davor die neue Gusto in die Hände gefallen ist, die gerade einen Gemüse/Vegan-Schwerpunkt hat, hab ich mich hier gleich inspirieren lassen.

Großartigerweise hatte mein Supermarkt ums Eck auch einmal wieder Süßkartoffeln und so hab ich losgelegt mit ein paar kleinen Adaptierungen (die angegebenen Gewürze hatte ich mal wieder nicht alle). Und es wurde wirklich lecker - karibischer Gemüseeintopf mit Süßkartoffel-Chips. Fast Low Carb (bis auf die Chips), aber sehr viel Gemüse und einmal eine ganz andere Geschmacksrichtung als meine sonst doch eher österreichisch angehauchten Eintopf- und Suppenvariationen. Der kommt sicherlich bald wieder auf den Tisch. Schmeckt lecker, wärmt und regt einmal wieder den Gaumen mit neuen Geschmacksrichtungen an.

Please have a try!


Rezept für 4 Portionen:

Zutaten:
für den Gemüseeintopf:
1 große weiße Zwiebel
4 mittlere Knoblauchzehen
2 Stangen Lauch
4 mittlere Karotten
1 mittlerer Karfiol
1 Dose Kokosmilch (400ml)
ca. 600ml Wasser
1/2 Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
1 2cm großes Stück Ingwer
1 kleine Chilischote
1/2 Limette
Sojasauce
Erdnussöl
Salz
Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
1 Messerspitze Kardamom
1 Messerspitez Piment
1 Messerspitze Zimt
1/2 TL Koriander (gemahlen)
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
frische Petersilie

für die Süßkartoffel-Chips:
2 mittlere Süßkartoffeln
Erdnussöl
Salz
Pfeffer
getrocknete Chiliflocken

Werkzeug:
1 großer Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Pürierstab
1 kleines, hohes Mixgefäß
1 Backblech mit Backpapier

Anleitung:
für die Süßkartoffel-Chips:
Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Süßkartoffeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Großzügig salzen, pfeffern, mit getrockneten Chiliflocken bestreuen und mit Erdnussöl beträufeln. Kurz durchmischen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auflegen.

Ca. 20min backen, dann herausnehmen und warm stellen.

für den Gemüseeintopf:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel in feine Würfel schneiden und im großen Kochtopf mit etwas Erdnussöl anbraten. Knoblauch dazupressen.

Ingwerstück schälen, fein würfeln. Chilischote fein schneiden und beides ebenfalls zu den Zwiebeln geben und andünsten.

Dann die Kokosmilch und das Wasser zugeben, den Saft der halben Limette, ca. 1 EL Sojasauce, den Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und die restlichen Gewürze. Aufkochen lassen.

Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Karfiol waschen und die Röschen abzupfen, die größten halbieren oder gar vierteln auf mundgroße Stücke.

Karotten und Karfiol zur Suppe geben und 5-7min köcheln lassen bis der Karfiol weich ist. Dann ca. 150g Karfiol und 5 EL Suppe in das Mixgefäß geben und fein pürieren. Anschließend wieder unter die Suppe rühren, zwecks der Sämigkeit. Dann auch die Lauchringe zugeben und noch einmal kurz köcheln lassen bis der Lauch "al dente" ist.

Noch einmal die Suppe mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Sojasauce abschmecken - bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben und kurz köcheln lassen.

Anschließend mit etwas frischer Petersilie garniert servieren und die Süßkartoffelchips dazu reichen.


Mahlzeit!

Mittwoch, 25. März 2015

Gebratener Karfiol-Reis mit Shrimps und Gemüse

Karfiol-Reis ist wie Zucchini-Nudeln (siehe hier) ein super Ersatz für "böse" Kohlenhydrate. Und schmeckt großartig. Fast wie gebratener Reis und in der Kombination mit Gemüse und Shrimps schmeckt's wirklich fast wie ein asiatisch angehauchte Reispfanne. Kann ich nur empfehlen.

Ich muss aber gestehen, dass das Ganze schon etwas aufwändiger ist, weil man zuerst die Shrimps, dann das Gemüse und dann den Reis einzeln zubereiten muss (damit ja alles schön angebraten wird) und ganz zum Schuss erst alles zusammen mischt, und noch einmal abschmeckt. Aber es ist die Mühe wert. Sättigt und schmeckt sehr lecker. Und Karfiol-Reis geht auf jeden Fall schneller als echter Reis. Immerhin kann man den Karfiol gleich in die Pfanne schmeißen und muss ihn nicht noch zuerst kochen.

Bin gespannt, wie es euch schmeckt. Have a try!


Rezept für 4 Portionen:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
5 mittlere Knoblauchzehen
2 Stangen Lauch
3 mittlere Karotten
200g Champignons
2 Stangen Stangensellerie 
1/2 Karfiol (=Blumenkohl) - oder auch mehr
225g Shrimps
2 mittlere Eier
Olivenöl
1 Messerspitze getrockneter Chili
1 TL getrockneter Koriander
1 Messerspitze Kurkuma
1 TL Tandoori Masala
1/2 TL getrocknetes Lemongras
1/2 Zitrone (bzw. der Saft davon)
Sojasauce
Salz
Pfeffer

Werkzeug:
1 große Pfanne
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
1 Gemüsereibe
2 Aufbewahrungsschüsseln


Anleitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel in Würfel schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Salz, grob gemahlenen Pfeffer, getrocknete Chiliflocken und zwei gepresse Knoblauchzehen zugeben und kurz anrösten. Dann die Shrimps zugeben und knusprig rösten. Anschließend die Shrimps aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Lauch waschen, und in Ringe schneiden (müssen nicht zu fein sein). Karotten schälen und grob raspeln. Stangensellerie waschen und ebenfalls in Scheibchen schneiden. Champignons putzen und vierteln.

Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl in der Pfanne anrösten. Dann den Lauch zugeben und ebenfalls mitrösten (darf gerne etwas braun werden). Dann die geraspelten Karotten und die Selleriescheibchen zugeben. Die Gewürze (Koriander, Kurkuma, Tandoori Masala, Lemongras) zugeben und großzügig salzen und pfeffern. Immer wieder gut umrühren.

Wenn die Karotten al dente sind, das Gemüse auf eine Hälfte der Pfanne schieben, in die andere Hälfte etwas Öl geben und die Champignons anrösten. Salzen, pfeffern und wenn sie durch sind, ebenfalls unter das restliche Gemüse mischen. Das gesamte Gemüse aus der Pfanne geben.

Karfiol möglichst fein haken. Dann in der Pfanne etwas Öl erhitzen und den Karfiol zugeben und unter ständigem Rühren auf hoher Stufe knusprig braun braten. Dann den Herd auf kleine Flamme stellen, salzen, pfeffern und in der mitte des Karfiolreis eine kleine Mulde formen. Hier die beiden Eier aufschlagen und ganz schnell mit dem Karfiolreis vermengen, so dass möglichst keine großen Stückerl vom Ei übrig bleiben (außer man mag das).

Wenn das Ei schön durch ist, Gemüse und Shrimps untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.

Fertig!



Mittwoch, 18. März 2015

Tomaten-Sellerie-Suppe

Es nähert sich zwar schön langsam der Frühling, aber ganz ist er doch noch nicht da. Auf den Bergen ist es noch ganz schön weiß, aber hier im Alpenvorland wagen sich schon die ersten Blümchen aus der Erde und man munkelt, dass auch schon Bärlauch gesichtet wurde!

Nichtdestotrotz ist es noch nicht sooo warm, dass man "Nein" zu einem leckeren Süppchen sagen könnte. Daher stelle ich euch heute mein Rezept für Tomaten-Sellerie-Suppe vor. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, ich hab die Idee aus irgendeinem Magazin vor ewigen Zeiten im Hinterkopf behalten und jetzt Daumen x Pi aus dem Gedächtnis nachgekocht (wenn man sucht, findet man das Magazin dann natürlich nicht mehr...). Das Ergebnis war trotzdem oder gerade deshalb sehr zufriedenstellend.

Und vielleicht bemerkt ihr es ja auch schon, ich bemühe mich, die Fotos nicht mehr schnell-schnell mit der Handykamera zu knipsen, sondern verwende jetzt zumindest die Digicam von meinem Freund. Mit Tageslichtfotos kann ich trotzdem nicht so oft aufwerten, weil ich meistens abends nach der Arbeit koche. Vielleicht fällt mir hier ja auch noch eine Lösung ein...

Hier also zum Rezept:


Rezept für 4 große Portionen:

Zutaten:
1/2 Sellerieknolle (geschält ca. 400g)
2 weiße Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten (à 400g)
500ml Wasser (oder mehr, je nach Konsistenzwunsch)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Muskatnuss
1 TL getrockneter Basilikum
1 Messerspitze roter Pfeffer
1 Suppenwürfel

eventuell:
1/2 Selleriestange mit Kraut (für die Deko)

Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Pürierstab
1 Knoblauchpresse

Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel würfelig schneiden.

Sellerie schälen und würfelig schneiden.

Zwiebeln in etwas Öl anbraten, dann Knoblauch dazupressen und ebenfalls kurz mitbraten. Dann die Selleriewürfel dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Dann mit Wasser bedecken, Suppenwürfel zugeben und köcheln lassen, bis der Knollensellerie weich ist.

Anschließend die Dose Tomate, Salz, Pfeffer und die anderen Gewürze (Muskatnuss, Basilikum, roter Pfeffer) zugeben und kurz aufkochen lassen. Jetzt mit dem Pürierstab fein durchpürieren und noch so viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Stangensellerie putzen und samt dem Kraut in feine Streifen schneiden.

Suppe in Suppenteller oder -schüsseln schöpfen, mit Stangensellerie dekorieren und servieren.

Guten Appetit!


Montag, 9. März 2015

Eiweiß-Brot

Brot ist einfach großartig - und das vermisse ich in unserer momentanen Low Carb-Diät am meisten. Und mein Freund erst. Wir jausnen sehr gerne... daher war ich mega skeptisch, was diese Ersat-Brote angeht, aber das hier ist kein schlechter Ersatz und steckt auch noch voller Proteine.

Das Rezept hab ich von der Mama meiner besten Freundin und es schmeckt einfach großartig. Vielen Dank noch einmal dafür! Hab's auch nur leicht abgewandelt, weil ich natürlich wieder ein mal nicht alles daheim hatte...

Dazu gab es einen knackigen Vogerlsalat mit Kirschtomaten und Paprika, mageren Schinken und einen Kren-Topfenaufstrich ("Meerrettich-Quark-Aufstrich" ;) ). Außerdem sättigt dieses Eiweiß-Brot so sehr, dass ich davon eigentlich kaum mehr als 2-3 Scheibchen essen kann. Von einem "richtigen" Brot kann ich viel mehr verspeisen. Warum auch immer.

Dieses Brot ist jedenfalls eine starke Empfehlung. Es wurde außen schön knusprig und innen richtig fein weich und saftig. Aber nicht so weich, dass es zerbröselt ist. Genau richtig.


Rezept für 1 Brot:

Zutaten:
100g gemahlene Mandeln (oder andere Nüsse)
100g Leinsamen
50g Chia-Samen (oder Flohsamen)
60g Sonnenblumenkerne (+ etwas mehr für das "Topping")
1 Packerl Backpulver
1 TL Salz
1 TL zerstoßener Koriander
1/4 TL Pfeffer
4 Eier
1 EL Apfelessig
1 Packung Hüttenkäse (à 250g)
Butter und Mehl zum Einfetten der Form

Werkzeug:
1 große Rührschüssel
1 Mixer mit Teigknethaken
1 Kastenform
1 Teigspachtel

Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kastenform einbuttern und mit Mehl bestäuben.

Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander vermengen.

Hüttenkäse und Eier zugeben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene ca. 50min backen.


Brot auskühlen lassen und genießen!
(Aufstrichideen folgen. In der Zwischenzeit siehe hier.)

Mittwoch, 4. März 2015

Tomatensugo à la "schnelle Isa" + Exkurs: Zucchini-Ersatznudeln

Für Tage, wo einfach nicht mehr viel Energie da ist und es einfach mal schnell und lecker sein soll - der Klassiker meiner Studentenzeit: "Nudeln mit Tomatensauce". Da ich aber noch nie ein Fan von Fertigprodukten war bzw. normalerweise nicht mal die daheim hatte, wenn der große Hunger angeklopft hat, aber dank meiner Mama immer Nudeln und Dosentomaten im Haus waren, gibt es hier mein langjährig erprobtes Lieblingsrezept für Tomatensauce. 

Mittlerweile esse ich sie nicht immer nur zu herkömmlichen Nudeln, sondern mache mir dazu ganz fein gehobelte Zucchini - sozusagen als Nudelersatz - gerade nach den Feiertagen kann man ruhig mal ein bisschen bei den Kohlenhydraten sparen und - versprochen - die Zucchini-Ersatznudeln schmecken ebenfalls superlecker und sättigen total. Das Sugo kocht sich eh praktisch von selbst und Dank Zwiebel und Karotte wird es richtig lecker fruchtig. Man nehme, was da ist. Viel Spaß beim Probieren und Varieren!


Rezept für 2 Portionen:

Zutaten:
Olivenöl
1 große Zwiebel (weiß oder rot - was halt gerade da ist)
1 große Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Dose Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 Schuß Balsamico
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer
getrocknete Kräuter (Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Kräuter der Provence, Arrabiata-Gewürzmischung, ... was halt im Haus ist)
getrockneter Chili
1/2 Zucchini
Parmesan (wenn man ihn mag: wie man ihn mag - ich mag diesen fertig gemahlenen aus dem Plastiksackerl gar nicht, für mich gibt's Parmesan nur frisch gerieben oder gar nicht!)

wahlweise mit 
70-80g Nudeln pro Person oder 1 mittleren Zucchini pro Person

Werkzeug:
1 kleiner Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse
1 Gemüseschäler
1 Reibeisen
1 Nudelsieb

Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel feinwürfelig schneiden und in einem kleinen Kochtopf mit etwas Olivenöl glasig rösten. Knoblauch mittels Knoblauchpresse zugeben. 

Währenddessen die Karotte schälen und ganz fein hobeln. Ebenfalls zu den glasigen Zwiebeln geben und leicht mitdünsten lassen. 

Dann die Dosentomaten samt Flüssigkeit zugeben - die Tomaten zerstechen. Ich spüle die Dose noch mit ca. 2 Fingerbreit Wasser aus und geb dieses Tomatenwasser auch noch zur Sauce. Tomatenmark, Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter, etwas Chili, den Spritzer Zitronensaft und den Schuß Balsamico zugeben, gut umrühren und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Immer wieder umrühren.

Nun entweder die gewünschten Nudeln nach Anleitung kochen. Oder die Zucchini waschen, halbieren und das Innere entfernen (wenn sie schon zu groß bzw. zu alt ist). Dann mit dem Gemüseschäler längs nach in Streifen schneiden.


Ich habe hier gleich alle eineinhalb Zucchini so bearbeitet und dann ca. ein Drittel der Zucchini-Streifen (die nicht so schön gelungenen) ganz zum Schluss unter die Tomatensauce gerührt. Die kann man natürlich auch in kleine Würfel schneiden (weniger Aufwand) je nach dicke der geschnittenen Zucchinis halt noch 2-3 Minuten köcheln lassen bis die Zucchinis weich, aber noch bissfest sind.

Dann die halbe Sauce über die fertigen Nudeln verteilen, gut umrühren, 2 Minuten einziehen lassen und dann auf dem Teller servieren. Wer mag, kann noch frischen Parmesan darüber streuen.


Bei den Zucchini-Ersatznudeln ähnlich vorgehen: Sauce allerdings nicht mehr einziehen lassen, sondern sofort servieren, damit die Zucchini-Nudeln schön "al dente" bleiben.


Anschließend noch Parmesan darüber reiben.

Buon Appetito!


Freitag, 27. Februar 2015

Tomaten-Mozzarella-Melanzani-Gratin

Da mein Holder vor kurzem mit seinen Arbeitskollegen eine kleine Abendskitour angepackt hat und weder ein großer Fan von Melanzani oder Tomaten und schon gar nicht von Käse ist (wie kann man nur so heikel sein? :), habe ich meine Chance genutzt mir mal etwas ganz nach meinem Geschmack zu zaubern. Nicht, dass er mich sonst davon abhalten würde, aber wenn ich schon abends für uns beide koche, dann auch etwas, das uns beiden gleich gut schmeckt.

Aber zurück zu meiner heutigen kleinen Kreation. Über meine Liebe zu Melanzani in Kombination mit Tomaten und Mozzarella hab ich ja schon einmal geschrieben (siehe Insalata Caprese). Hier eine andere Variante, die auch gerade sehr gut zu meinem Low Carb-Vorsatz für's neue Jahr passt und noch ein paar weitere tolle Vorteile hat: Nämlich dass es schnell geht, sich praktisch von alleine macht und superlecker schmeckt. Manchmal ist das Beste gerade das Einfache.

Have a try!


Rezept für 2 Portionen:

Zutaten:
1 mittlere Melanzani
1 kleinen Mozzarella (abgetropft à 125g, ich hatte eine Light-Variante)
eine Handvoll Kirschtomaten
Olivenöl
Salz
Pfeffer
getrockneter Chili
getrocknete Kräuter der Provence
20g Parmesan
frischer Basilikum

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Pfanne
1 kleines Reindl
1 Pfannenwender

Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Melanzani waschen und in ca. 1cm-dicke Scheiben schneiden. Auf beiden Seiten salzen, pfeffern und mit getrockneten Kräutern und gemahlenem Chili bestreuen, sowie mit etwas Olivenöl beträufeln.

Tomaten waschen und in Scheibchen schneiden, salzen, pfeffern.

Mozzarella halbieren und dann ebenfalls in Scheibchen schneiden, salzen, pfeffern.

Die Melanzanischeiben in einer Pfanne auf beiden Seiten kurz anbraten.

Im Reindl zuerst eine Bodenschicht aus Kirschtomatenscheibchen legen.
Dann die Hälfte der gebratenen Melanzanischeiben darauf verteilen.
Nächste Schicht: ein Drittel des Mozzarellas darauf verteilen. Noch einmal salzen, pfeffern und mit getockneten Kräutern bestreuen.
Dann noch eine lockere Schicht Kirschtomatenscheiben.
Jetzt folgt die zweite Hälfte der gebratenen Melanzanischeiben.
Dann die restlichen Mozzarellascheiben ganz oben auflegen. Salzen, pfeffern, mit getrockneten Kräutern der Provence und etwas getrocknetem Chili bestreuen.
Ganz zum Schluss den Parmesan gleichmäßig darüberreiben.

Für ca. 15min ins Backrohr geben, bis der Käse schön goldbraun-knusprig geworden ist.


Mit frischen Basilikumblättern garniert servieren.

Buon Appetito!


Freitag, 20. Februar 2015

Butternuss-Kürbis mit karamelisierter Zwiebel-Mandel-Kruste

Wie man bei meiner Sparte "Rezepte A-Z" unter K sieht, koche ich sehr gerne mit Kürbis. Bis jetzt aber eigentlich ausschließlich mit Hokkaido-Kürbis. Der schmeckt nicht nur unglaublich lecker, er ist auch noch so praktisch, weil man ihn gleich verarbeiten kann und nicht auch noch schälen muss. Leider gibt es gerade keinen Hokkaido mehr, also habe ich aus der Not zum Butternuss-Kürbis gegriffen und ich habe einen neuen guten Freund gefunden. Auch der Butternusskürbis schmeckt lecker, etwas milder, irgendwie seinem Namen entsprechend, "buttriger" und er hat auch fast dieselbe orange Farbe wie meine große Liebe "Hokkaido", etwas heller vielleicht.

Ausprobiert habe ich eine leicht arabisch angehauchte Variante mit karamelisierten Mandeln und Zimt. Beim Kochen kam mir dann noch die Idee ein paar gewürzte Apfelspalten mit auf's Backblech zu legen - der säuerliche Apfelgeschmack hat sich als super Ergänzung zum Kürbis erwiesen.

Viel Spaß beim Probieren!


Rezept für ca. 2 Hauptportionen oder 4 Beilagenportionen:

Zutaten:
1 kleiner Butternuss-Kürbis
3 mittlere Zwiebeln
70g Mandelblättchen
Sonnenblumenöl
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Chili
Salz
Pfeffer

Deko "Apfelspalterl":
1 Apfel (eher säuerlich)
Saft einer 1/4 Zitrone
Zimt
Salz
Pfeffer (fein gemahlen)

Werkzeug:
1 Pfanne
1 Backblech
1 Backpapier
1 Esslöffel
1 Messer
1 Schneidbrett
1 Gemüseschäler
1 Pinsel
1 Kochlöffel

Anleitung:
Backrohr auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butternusskürbis schälen und in ca. 1,5-2cm dicke Scheiben schneiden. Das Kürbisfleisch mit den Kernen mit einem Esslöffel entfernen. Auf das mit Backpapier belegte Backblech legen, Die Kürbisscheiben dünn mit Sonnenblumenöl bepinseln, großzügig salzen und pfeffern und für ca. 15min ins Backrohr geben.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, vierteln und in Scheiben schneiden.

In der trockenen Pfanne die Mandelblätter kurz anrösten (Achtung - geht überraschend schnell!). Dann die Mandelblätter beiseite geben.

In derselben Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl die Zwiebeln glasig dünsten. Dann Zucker, Zimt, Chili und Pfeffer zugeben und so lange rösten bis der Zucker karamellisiert. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Mandelblättchen unterheben.

Die Kürbisscheiben aus dem Backrohr umdrehen, ebenfalls dünn mit Sonnenblumenöl bepinseln, großzügig salzen und pfeffern und dann mit der Zwiebel-Mandel-Paste bestreichen. Noch einmal für 15min ins Backrohr geben.

Für die Deko kann man einen Apfel vom Kerngehäuse befreien und schälen, in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, Zimt, Salz und Pfeffer darüberstreuen und ebenfalls die letzten 10min auf dem Backrohr aufgelegt, mitbraten.

Kürbisscheibe auf einen Teller legen, mit den Apfelspalten garnieren und sofort genießen.

Bon Appetit!

Dienstag, 17. Februar 2015

Karfiol-Laibchen mit Joghurtsauce

Karfiol und ich - ich glaube, wir werden noch richtig gute Freunde. Bis jetzt war ich Karfiol gegenüber ja eher gleichgültig eingestellt. Ich hab ihn halt gegessen. War weder groß begeistert noch furchtbar angeekelt. Er war okay. Aber da Karfiol anscheinend ein großer Bestandteil der Low Carb-Gemeinde ist, dachte ich, ich muss ihm wohl noch eine weitere Chance geben. Und wenn man etwas recherchiert, findet man hier richtig viele seeeehr lecker klingender Rezepte im world wide web um sich inspirieren zu lassen. So viele, dass ich mich fast eine Woche nicht entscheiden konnte. Aber das ist nur ein weiterer Vorteil vom Herrn Karfiol - er hält sich locker lässig eine Woche im Kühlschrank. Ohne Verschleißspuren. Sehr gut.

Lange Einleitung - kurzer Schluss: Ich habe schon wieder eine leckere Karfiol-Variation probiert und bin begeistert. Und meine bewährte schnelle Joghurt-Sauce passt unglaublich zu den von mir dann schlussendlich auserwählten Karfiol-Laibchen, die - by the way - außen richtig schön knusprig und innen richtig fein saftig geworden sind. Sogar mein Freund war überraschenderweise sehr begeistert. Das freut mich um so mehr.

Hier geht's zu meinem Rezpept:


Rezept für 2 Portionen:

Zutaten:
für die Karfiol-Laibchen:
1/2 Karfiol (=Blumenkohl)
1,5 große weiße Zwiebeln
3 mittlere Knoblauchzehen
1 Ei
ca. 40g Semmelbrösel (+ 4EL zum "Panieren" der Laibchen)
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
1 TL getrockneter Majoran

für die Joghurt-Sauce:
1 Becher Joghurt (ich hatte welches mit 0,1% Fett-Anteil)
1 mittlere Knoblauchzehe
frischer Schnittlauch
1 TL Zitronensaft (frisch)
Salz
grob gemahlener Pfeffer

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf mit Deckel
1 Nudelsieb
1 Knoblauchpresse
1 Pfanne
1 Kochlöffel
1 Erdäpfelstampfer
1 Suppenteller
1 Pfannenwender

Anleitung:
Für die Joghurtsauce:
Joghurt in eine kleine (Müsli-) Schüssel geben. Die Knoblauchzehe dazupressen. Zitronensaft und frischen klein geschnittenen Schnittlauch zugeben, alles gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kalt stellen, damit der Knoblauch noch etwas anziehen kann.

Für die Karfiol-Laibchen:
Karfiol waschen und in Würfel schneiden. In den Kochtopf geben, mit Wasser bedecken und stark salzen. Zum Kochen bringen und so lange köcheln lassen bis der Karfiol weich ist, aber nicht zerkocht! Mit dem Nudelsieb abseihen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebel in feine Würfel schneiden und in der Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl glasig dünsten. Knoblauchzehen mittels Knoblauchpresse dazupressen und alles etwas anrösten.

Karfiol wieder in den Kochtopf geben und mit dem Erdäpfelstampfer grob zerkleinern, Zwiebel-Knoblauch-Gemisch dazugeben. Das Ei, getrockneten Majoran, Salz, Pfeffer und die Semmelbrösel zugeben und alles gut verkneten. Ev. noch etwas mehr Semmelbrösel zugeben, falls die Konsistenz noch etwas zu matschig ist.

4 EL Semmelbrösel in einen Suppenteller geben. Mit den Händen aus jeweils ca. 1 EL der Karfiol-Masse kleine Laibchen formen (bei mir waren es 9 Stück) und noch einmal im Semmelbrösel-Teller wenden und von allen Seiten mit Brösel bedecken.

In der Pfanne etwas Öl erhitzen und die Karfiol-Laibchen auf beiden Seiten ca. 3min goldbraun braten.


Warm mit der Joghurtsauce und frischem, klein geschnittenen Schnittlauch servieren. Yummy!
Lecker dazu schmecken auch rohe Karottensticks (zum Dippen in der Joghurtsauce) oder ein schöner knackiger grüner Salat.

Mahlzeit!

Bin gespannt, wie es euch schmeckt. Habt ihr auch ein paar leckere Karfiol-(Blumenkohl) Rezeptideen für mich?

Mittwoch, 11. Februar 2015

Paprika-Cremesuppe mit schwarzem Sesam

Wieder einmal Suppe. Diesmal eine fruchtig-pikante Paprikavariation. Eigentlich hatte ich ja unglaublich Lust auf Gulasch, aber keine Zeit ein solches zuzubereiten. Ein gutes Gulasch braucht ja seine Zeit und dann muss man es auskühlen lassen und noch einmal aufwärmen. Weil ein richtiges Gulasch schmeckt aufgewärmt einfach noch besser. Warum auch immer. Außerdem soll man ja eh nicht so viel Fleisch essen (ja, ich weiß, es gibt auch Erdäpfelgulasch)... jedenfalls gibt es heute ein superleckeres Rezept für eine knallorange Paprikasuppe mit schwarzen Polka-Dots aka schwarzem Sesam. Der geschmacklich supergut mit dem fruchtigen Paprika zusammen passt. 

Bitte probieren! :)


Rezept für 4 Teller Suppe:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1 mittlerer Erdäpfel (könnte man bei richtig intensivem Kohlenhydrat-Verzicht auch weglassen)
2 mittlere Karotten
2 mittlere Paprika (ich hatte einen orangen und einen roten)
Rapsöl
1/2 Suppenwürfel
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
Chilipulver
Salz
Pfeffer
schwarzer Sesam
1 Scheibebrot

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf (mit Deckel)
1 Kochlöffel
1 Pürierstab
1 Gemüseschäler
1 kleine Pfanne

Anleitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfelig schneiden.

Karotten und Erdäpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden.

Paprika waschen, Gehäuse entfernen und klein schneiden.

Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Karotten-, Erdäpfel- und Paprikastückchen zugeben. Salzen, pfeffern, Paprikapulver, Chilipulver und Suppenwürfel unterrühren. Kurz mit anschwitzen. Dann mit Wasser bedecken und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Kochtopf vom Herd nehmen und gut durchpürieren. Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Paprikasuppe mag ich etwas dicker als normalerweise.) Noch einmal mit Salz, Pfeffer, Suppenwürfel, Paprika- und Chilipulver abschmecken und warm stellen.

Brotscheibe in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl und einem TL schwarzem Sesam knusprig braten.

Suppe mit den Brotwürfeln und dem schwarzen Sesam dekorieren und servieren.

Großartig!


Montag, 2. Februar 2015

Kraut-Karotten-Pfanne mit Schweinelungenbraten

Ein weiteres Neujahrsvorsatz-Rezept - ein LowCarb-Mahl. Trotzdem lecker und sättigend.

Ich bin ja noch immer ein großer Fan von leckeren Krautrezepten und da ich gerade dabei bin, meinen Weihnachtsfeiertagsspeck wieder etwas zu reduzieren, versuche ich mich gerade etwas an Low Carb-Küche, die natürlich trotzdem sättigen soll und Kraft gibt. Schließlich will ich ja auch noch Sport machen und zwar so, dass es Spaß macht und keine Quälerei ist, weil ich keine Energie habe.

Diese leckere Kreation aus Kraut, Karotten und Schweinelungenbraten kann ich dazu nur empfehlen. Auch ohne Abnehmgedanken!


Rezept für 2 große Portionen:

Zutaten:
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Knoblauchzehen
5 mittlere Karotten
1 kleiner Kopf Kraut (ich hatte wieder Braunschweiger Kraut)
150g Lungenbraten vom Schwein
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
1 TL getrockneter Rosmarin (nicht zu gehäuft)
1/4 Bratensaftwürfel (optional)
etwas Wasser

Werkzeug:
1 Kochtopf mit Deckel
1 Pfanne mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Gemüseschäler
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Knoblauchpresse

Anleitung:
Schweinelungenbraten waschen, in mundgroße Stückchen schneiden und in der Pfanne mit etwas Öl und nur etwas Salz und Pfeffer kurz anbraten. Dann aus der Pfanne geben - mit dem Saft - und beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel würfelig schneiden.

Karotten schälen und in Scheibchen schneiden. Etwas Salzwasser zum Kochen bringen und die Karotten ca. 5min auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sie schön al dente sind.

Währenddessen die äußeren Blätter vom Kraut wegzupfen, den Strunk wegschneiden und den Rest vom Kraut in Fleckerl (nicht zu klein) schneiden.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln leicht braun anbraten. Zum Ende hin den Knoblauch dazu pressen und ebenfalls anbräunen.

Dann die Karottenscheibchen und das Kraut unterheben. Salzen, pfeffern, Rosmarin dazugeben, ev. 1/4 Bratensaftwürfel und etwas Wasser (ca. 125ml). Wenn das Kraut schön al dente ist, den Schweinslungenbraten mit Saft unterheben. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und schnell servieren. Sowohl die Karotten, als auch das Kraut sollten noch schön bissfest sein und das feine Fleisch keinesfalls zu durch.

Dazu passt auch noch eine Scheibe von einem herrlichen Krustenbrot nach Wahl (wer darf... ;)

Mahlzeit!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Karfiol-Cremesuppe

Letztens fiel mir in meinem kleinen Supermarkt ums Eck doch tatsächlich ein Karfiol vor die Füße. Kullerte einfach aus dem Gemüseregal direkt vor mir. Das hab ich einfach mal als Zeichen gesehen und ihn mitgenommen (und daheim gut gewaschen). Als Kind gab es öfter Karfiolsuppe bei der Mama. Und soweit ich mich erinnern konnte, war die eigentlich immer gut. Und den Karfiolauflauf mit Brösel hab ich auch lecker in Erinnerung, obwohl es den eigentlich nur sehr selten gegeben hat.

Jedenfalls da ich momentan von Suppen eh nicht genug bekomme, hab ich den besagten Karfiol also zu Suppe verarbeitet und habe bemerkt - ein halber hätte es auch leicht getan für meinen kleinen 2-Personen-Haushalt. Er schaut zwar nicht so aus, aber Karfiol ist unglaublich ergiebig. Ich hatte Suppe für 3 Tage, da mein Freund sich als nicht so intensiver Karfiol-Fan herausstellte. Egal. Lecker war sie trotzdem und hier geht's auch schon zum Rezept:


Rezept für 6 große Teller Suppe:

Zutaten:
1 Karfiol (=Blumenkohl)
1 große weiße Zwiebel
2 mittlere Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
1 Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
Salz
Pfeffer
Majoran
frischer Schnittlauch
1 frische Chilischote

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Kochtopf (mit Deckel)
1 Pürierstab)
1 Kochlöffel

Anleitung:
Karfiol gut waschen und in kleine Stückerl schneiden.

Zwiebel und Knoblauch schälen. Beides in kleine Würfel schneiden.

Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Dann den Karfiol dazugeben, mit Wasser bedecken. Suppenwürfel, Salz, Pfeffer, Majoran zugeben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Karfiol schön weich ist. Dann den Topf vom Herd nehmen, gut durchpürieren und Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (Karfiolpürree stell ich mir auch lecker vor - so nebenbei erwähnt). Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren kurz wieder auf der warmen Herdplatte anwärmen.

Mit frisch geschnittenem Schnittlauch und für die gewisse Exrahitze bzw. das gewisse Extrafarbfleckerl ein paar Chili-Ringerl darüberstreuen. Auch ein paar Tropfen Kürbiskernöl passen hervorragend zum Karfiol-Geschmack.

Mahlzeit!


Montag, 19. Januar 2015

Kraut-Suppe à la Neujahrsvorsatz

So lecker können Neujahrsvorsätze schmecken - heute zeige ich euch mein Rezept für die ultimative Krautsuppe. Aber auch die leckerste Suppe hängt einem nach 3 Tagen zum Hals raus. Aber sie ist eine gute Basis um zumindest bei manchen Mahlzeiten auf Kohlenhydrate zu verzichten und stattdessen die geballte Ladung Wintergemüse zu sich zu nehmen. Und die Kilos, die man sich über die Feiertage mit der Familie raufgefuttert hat, purzeln dann zumindest auch leichter... 

Man kann sie aber auch einfach nur so essen, weil sie richtig gut schmeckt. Eventuell mit einem Kanten knusprigen Brot dazu. Oder ein paar Erdäpfel kochen und dazu schneiden. Paprika gibt dem ganzen eine eher italienische Note und mit kleinen Nudeln wird die Suppe dann fast zu einer Art Kraut-Minestrone.


Rezept für ca. 6 große, sättigende Portionen:

Zutaten:
2 weiße Zwiebeln
5 kleine Knoblauchzehen
4 mittlere Karotten
1/4 Knolle Sellerie
1/2 Kopf Weißkraut (ich hatte diesmal Braunschweiger Kraut)
200ml passierte Tomaten
2 EL Balsamicoessig
Olivenöl
1 TL Kümmel (gestrichen)
1,5 Suppenwürfel (Gemüse)
1 Prise Chiliflocken
Salz
Pfeffer
ca. 1-1,5l Wasser
frische Petersilie oder Schnittlauch

Werkzeug:
1 Schneidbrett
1 Messer
1 Gemüseschäler
1 Kochtopf mit Deckel
1 Kochlöffel
1 Knoblauchpresse

Anleitung:
Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Zwiebel grob würfelig schneiden.

Zwiebel und gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Darf auch leicht braun werden. Röstaromen peppen die Suppe auf!

Karotten und Sellerie schälen und in Scheiben bzw. Würfel schneiden.
Beides ebenfalls zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten lassen.

Alles mit Wasser bedecken (ca. 1/2 bis 3/4 l). Kümmel, Suppenwürfel, Chiliflocken, Salz und Pfeffer zugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Karotten noch ziemlich al dente sind (ca. 7min).

Dann die passierten Tomaten und den Balsamicoessig zugeben. Noch einmal ca. 1/2 Liter Wasser zugeben und aufkochen lassen.

Weißkraut in Fleckerl schneiden. Den Strunk entfernen. Und zugeben. Ca. 5min auf kleiner Flamme ziehen lassen bis die Fleckerl al dente sind.
Noch einmal mit Suppenwürfel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Eventuell mit frischer Petersilie oder frischem Schnittlauch bestreuen.
Mahlzeit!

Dienstag, 18. November 2014

Karotten-Orangen-Suppe

Die kalten Jahreszeiten kommen wieder und damit habe ich noch mehr Heißgelüste auf Suppen jeglicher Art (siehe Suppen).

Heute war mir mal wieder nach orange. Und da ich gerade keinen Kürbis daheim hatte, kamen Karotten und Orangen zum Zug. Und nachdem ich mal wieder viel zu viel davon gemacht habe, konnte ich noch die Überraschung erleben, dass die Suppe auch kalt großartig schmeckt. Wie eine Art Karotten-Gazpacho.


Rezept für ca. 4 große Portionen:

Zutaten:
1 große Zwiebel
Sonnenblumenöl
500g Karotten
3 Orangen (bzw. der Saft davon)
1 Suppenwürfel
1 Messerspitze getrockneter Chili (bzw. nach eigenem Schärfeempfinden)
ca. 1 EL getrocknete italienische Kräuter
Salz
Pfeffer
Kurkuma (ein großzügiger Schuss)
frische Basilikumblätter (für die Deko)

Werkzeug:
1 Kochtopf
1 Orangenpresse
1 Kochlöffel
1 Stabmixer

Anleitung:
Karotten waschen, schälen und in mittlere Scheibchen schneiden.

Orangen auspressen.

Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. In einem Kochtopf etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel fein glasig dünsten. Karottenstückchen zugeben, mit Wasser bedecken, zwei Drittel vom frisch gepressten Orangensaft zugeben, Salz, Pfeffer, getrocknetem Chili und Suppenwürfel zugeben und die Karotten auf mittlerer Stufe weich kochen lassen.

Wenn die Karotten weich sind, den Kochtopf vom Herd nehmen, den restlichen frisch gepressten Orangensaft zugeben und fein pürieren, Wasser zugeben bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Kurkuma, getrockneten italienischen Kräutern, Chili, Suppenwürfel und Salz und Pfeffer abschmecken.

Noch einmal kurz auf der Herdplatte erwärmen und heiß servieren. Mit ein paar frischen Basilikumblättern dekorieren und mit knusprigen Bauernbrot auftischen.

Bon Appetit!

Tipp! Die Suppe schmeckt auch kalt total gut. Eisgekühltes Karottensüppchen - sozusagen.


Freitag, 17. Oktober 2014

Kürbis mit Schafkäse aus dem Rohr

Eine weitere Art um Kürbis noch zu veredeln. Kürbis und Feta passt unglaublich gut zusammen. 

Perfektes schnelles Abendessen - es braucht zwar ca. 1 Stunde im Rohr, aber in der Zwischenzeit kann man super Wäsche aufhängen oder zusammenlegen, staubsaugen oder Bad putzen. Und dann kann man sich auf die Couch fallen lassen, mit der Gewissheit, dass man ganz braves Hausfrauchen gespielt hat und sich diese tolle würzige Belohnung wirklich verdient hat. 


Rezept für 2 Portionen:

Zutaten:
300g Hokkaido-Kürbis (schon entkernt)
100g Feta
1 mittlere weiße Zwiebel
Knoblauchöl (zum Beispiel das Restprodukt vom eingelegten Knoblauch)
Salz
Pfeffer
getrockneter Rosmarin

Werkzeug:
1 Messer
1 Brett
1 kleine Auflaufform
1 Stück Backpapier

Anleitung:
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kürbis entkernen, in mittlere Würfel schneiden und in die Auflaufform, die vorher mit einem Backpapier ausgelegt werden sollte, geben. Zwiebel und Feta in feine Würfel schneiden und ebenfalls dazu geben. 
Dann Knoblauchöl, Salz, Pfeffer und getrockneten Rosmarin unterheben. Gut mischen und dann mit dem Backpapier eine Art Tasche bilden.


Für ca. 50min ins Backrohr geben. Alle 15-20min Backpapier-Tasche öffnen, umrühren und Tasche wieder schließen. Ganz zum Schluss die Tasche öffnen, Backpapier auf die Seite biegen und ca. 5min mit der Grillfunktion von oben grillen.

Heiß servieren. Dazu passt wahrscheinlich leckeres griechisches Brot oder diverses Gegrilltes, aber ich mag's lieber einfach nur so. Aus der Auflaufform.

Mahlzeit!